News und Termine

Willkommen auf unserer News-Seite!
Hier finden Sie immer aktuelle Informationen aus unserem Tätigkeitsbereich oder auch zum Verein / zur Organisation. So wissen Sie nicht nur wofür, sondern auch wo wir gerade stehen. Und bestimmt ist immer die eine oder andere interessante Information für Sie dabei. Klicken Sie einfach immer mal wieder rein.  Hier können Sie auf unseren Unterseiten im Archiv (siehe Linke Seite der Menüführung) vom Jahr 2010 bis 2017 die letzten Jahre Revue passieren lassen. 


Vorstandssitzungen

Die Mitgliederversammlungen und Sitzungen der AG Heimatgeschichte finden im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolfstraße 182 in der 1.Etage statt. Bitte benutzen Sie den Eingang wo sich die Bibliothek befindet.

Vorstandssitzungen
jeden 1. Montag im Monat um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke

Besucher sind (nach Anmeldung) gerne willkommen. Schauen Sie vorbei und Erkundigen sie sich.
Sie wollen Mitglied im Bürgerverein Altglienicke e.V. werden ? Dann klicken Sie hier.


Altglienicker Geschichte im Bild - Taxi zu den Henschel Flugzeug-Werken - zum Flughafen Schönefeld

Der erste Spatenstich für den Werkflugplatz der Henschel Flugzeug-Werke im Oktober 1934, markiert den Beginn der Fliegerei in Schönefeld. Ausschlaggebend für diesen Standort, unweit des zweiten Motorflugplatzes von Deutschland in Johannisthal, war die vorhandene Wirtschaftsbahn zum Gut Diepensee, welche den massenhaften Transport von Material und Personal zum zukünftigen Flugplatz ermöglichte. Der Umzug von Johannisthal war Ende 1935 abgeschlossen. Da nicht nur eigene Flugzeuge gebaut wurden, sondern auch Flugzeuge in Lizenz für Dornier und Junkers, wuchs der Bedarf an Facharbeitern und Personal.

Der Transport dieser immer mehr werdenden Beschäftigten, erforderte auch die Einbindung der Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn. Wurden 1935 noch 158.000 Personen nach Schönefeld befördert, waren es 1938 schon 1.235.000.

Natürlich wurde auch in Altglienicke Personal gefunden, welches den täglichen Weg zur Arbeit in den Henschel Flugzeug-Werken zu bewältigen hatte. Unser Foto zeigt ein Pferde-Taxi beim Einsammeln der Beschäftigten Dankmarsteig Ecke Schönefelder Chaussee um 1942.

Wir suchen weiterhin Fotos – Dokumente – Ansichtskarten und jeden alten Zeitungsartikel über und von Altglienicke. Schreiben Sie mir – ronald.seiffert@web.de.

(Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.)

 


Ein photographischer Schatz aus Altglienickes Vergangenheit - Die Oppen-Behelfs-Brücke über dem Teltowkanal 1946 - 1950

Die hölzerne Behelfsbrücke, im Hintergrund die gesprengte Oppen-Brücke
Die hölzerne Behelfsbrücke, im Hintergrund die gesprengte Oppen-Brücke

Der am 22. Dezember 1900 erfolgte erste Spatenstich, die Baukosten von 25,25 Millionen Mark, (nur) 7 bei den Bauarbeiten umgekommene Arbeiter, die feierliche Eröffnung am 2. Juni 1906, die Länge von 37 Kilometern, und, und, und… Keine Frage, alle diese interessanten Informationen sind wichtige Details zum Teltowkanal, welcher von der Glienicker Lake bis zur Einmündung in die Wendische Spree unterhalb von Grünau den Süden von Berlin durchfließt.

Die meisten Altglienicker nehmen den Teltowkanal allerdings eher als störendes Hindernis wahr, wollen sie ihn in Richtung Adlershof überqueren. Eine Begegnung mit dem BVG-Bus oder mit LKW sind immer wieder Beweis für Berlins Meisterschaft, Fehlplanungen bei Bauprojekten im Großen und im Kleinen ganz locker hinzubekommen.

Bis Dezember 1992 befuhr unsere beliebte alte Straßenbahnlinie 84 die alte, bald darauf geschlossene Oppen-Brücke, wie diese Brücke richtigerweise heißt. Eine Unterbrechung der seit 1909 Altglienicke mit Adlershof verbindenden Straßenbahnlinie gab es jedoch schon vom 19. April 1945 bis zum Frühjahr 1950. Um Berlin, wahrscheinlich auch noch das Deutsche Reich, zu retten, sprengte ein Trupp Altglienicker Volkssturm die Brücke.

Unser spektakuläres Foto, welches einer unserer Leser dem Bürgerverein Altglienicke übergab, zeigt die Vorbereitung zur Hebung der gesprengten, im Wasser liegenden Oppen-Brücke im Frühjahr 1950. In der Mitte der Gruppe Arbeiter einer Adlershofer Baufirma ist die Mutter unseres Lesers, im Hintergrund die Brücke in der Totale zu sehen. Bisher war kein einziges Foto der hölzernen Behelfsbrücke bekannt! Wir Heimatgeschichtler suchen immer, würden uns sehr freuen, bald mehr Schätze der Altglienicker Geschichte zeigen zu können. Schreiben Sie uns: ronald.seiffert@web.de  

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V. 


Beyound Future Gesucht wird Altglienicke – in jedweder Form

Solle’sche Windmühle (heute REWE) gegenüber der Grundschule am Berg, gesehen vom Bohnsdorfer Weg aus um 1920 Foto: BVA
Solle’sche Windmühle (heute REWE) gegenüber der Grundschule am Berg, gesehen vom Bohnsdorfer Weg aus um 1920 Foto: BVA

Wer kann helfen? – mit ziemlicher Sicherheit viele Altglienicker Familien!

Jenseits der Zukunft liegt eines unserer Haupt-interessengebiete, nämlich in der Geschichte, präziser die Altglienicker Geschichte. Wir Heimatgeschichtler, gerne auch Ortschronisten im Altglienicker Bürgerverein, suchen zu jeder Zeit!

Kein Problem auch noch nach 22 Uhr. Von Interesse sind jeder ausgeschnittene Zeitungsartikel, jedes Dokument, ob Einladung zum Kaninchenzüchterwettbewerb – Tanz im Anglerverein – Weihnachtsfeier im VEB Säureschutz – Betriebsvergnügen von Mitropa, oder Stiftungsfesten (Jahresfeiern) von MTV Spieß oder der VSG Altglienicke. Natürlich sind Postkarten und Fotos unseres Heimatortes, ob aus Kaisers Zeiten-der Weimarer Republik oder der DDR, immer willkommen! 

Informationen, auch ganze Geschichten, schreibe ich gerne auf, um diese im Altglienicke–Archiv der Nachwelt zu erhalten. In loser Folge möchte an dieser Stelle neu hinzugewonnene Erkenntnisse und Fotos den interessierten Altglienickern vorstellen. Bitte, bevor etwas weggeworfen wird diese Telefonnummer wählen 01727525761.

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.


Altglienicker Mysterien  - Auf heimatgeschichtlicher Spurensuche

Zum Vergrößern auf das Bild klicken Bild: BVA
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Verschiedene alte Zeitzeugnisse, seien es alte Zeitungsartikel, Ansichtskarten, Rechnungen oder Dokumente jeglicher Art, geben bisweilen Rätsel auf! So entsteht der Eindruck, unser Heimatort hätte längst zum „Bad Altglienicke“ avancieren müssen. Die abgebildete Ansichtskarte von 1905 zeigt Alt-Glienicke malerisch am Wasser gelegen. Eine Bade-Anstalt „Bad Altglienicke“ existierte bereits Ende der 20ger Jahre am Germanenplatz. Es wird doch gerade eine neue Gestaltung-Nutzung des Platzes überlegt – bitte schön…

Oder die berühmte, leider komplett in Vergessenheit geratene Brautradition Altglienickes. Laut verschiedener Brauereiverzeichnisse, gab es in Altglienicke seit 1898(?) eine `Brauerei Anton Stapusch` , bis 1906 als `Brauerei Franz Kurzke` nachgefolgt. Wo existierte diese Brauerei? Im Einwohnerverzeichnis von 1895/96 ist Anton Stapusch, wohnhaft Grünauerstraße 3a, als „Bierverleger“ geführt, was ihn als Biergroßhändler ausweist. Bekannt sind mir als Getränkeabfüller zumindest die „Chemische Fabrik Falkenberg“ , wo Gicht- und Rheumatismuswässer das Licht der adlerverzierten grünen Flaschen erblickte. Späteren Generationen, so auch mir, noch als „Bummi-Kindergarten“ in Erinnerung. Das andere `Brauerei-Rätsel` besteht in Form einer uralten Flasche mit Aufschrift: H. Voigt – Falkenberg Grünau. Den Porzellan-Verschluss dieser Brauerei(?) fand ich beim Umgraben im Garten. Jahre später brachte mir ein netter älterer Altglienicker die Flasche dazu in unser Altglienicke-Museum, welche er in seinem Garten ausgrub. Eventuell ist H.Voigt der Vorgänger der Chemischen Fabrik…?

Zum Vergrößern auf das Bild klicken Bild: BVA
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Es gibt tausend Spuren, wobei sich daraus wiederum tausend Fragen ergeben. Eben diesen Altglienicker Mysterien bin ich auf der Spur. Letztes Jahr erlebte ich eine Horrorgeschichte. Ein Nachkomme einer alten, über Generationen ansässigen, als auch prägenden Familie aus unserem Ort, wollte mir den `üblichen` Karton voller Fotos, wie es ihn wahrscheinlich in vielen Familien gibt, heraussuchen. Nach einem dreiviertel Jahr nachfragen, „keine Zeit, nächste Woche“, dann die Katastrophe – „vor nem Monat hat mein Bruder die Foto-Kartons (es waren derer drei) in der Feuerschale verbrannt…BITTE NICHT !!! Alle Sachzeugnisse, wie bereits erwähnt, helfen diese Rätsel zu lösen, und daraus wieder erlebbare Altglienicker Geschichte zu machen. Zu sehen seit Jahren im Altglienicke-Museum. Jeden letzten Sonntag im Monat 14-18 Uhr!

Fällt Ihnen ein altes Foto, eine alte Ansichtskarte, was auch immer mit Altglienicke-Bezug in die Hände, rufen Sie mich an unter 030/54778427, oder mailen Sie mir ronald.seiffert@web.de. Sehr gerne schreibe ich auch Geschichten zum Ort auf. Was fällt Ihnen ein, wie war es „Früher“ ? In den letzten zwanzig Jahren ist bereits ein beachtliches Altglienicke-Archiv entstanden. Aktuell suchen wir verstärkt alles zur Gagfah-Siedlung, zu welcher eine neue Ausstellung im Museum geplant ist. Helfen Sie mit, unsere Heimatgeschichte zu bewahren! Jedes Detail ist wichtig! Achso, die Ansichtskarte von 1905 zeigt übrigens Rahnsdorf – Fehler vom Verlag. Altglienicke hat erst seit 1906 einen Wasserzugang. Da eröffnete der Teltowkanal!

(Ronald Seiffert Leiter Arbeitsgruppe Heimatgeschichte Bürgerverein Altglienicke e.V.)


Ansichten von Altglienicke einst und jetzt

Fünfzehn Spaziergänge mit begleitenden Texten von Hans-Eberhard Ernst herausgegeben vom Bürgerverein Altglienicke e.V. Im Jahre 2010 haben wir es geschafft, das zweite Buch über unseren Heimatort Altglienicke herauszugeben. Ausgehend von der mit großem Interesse aufgenommenen Ausstellung "Altglienicke einst und jetzt" zeigt dieses Buch alte und neue Bilder im Vergleich, um die Entwicklung und die umfangreichen Veränderungen eines der ältesten Orte der Region zu verdeutlichen. Beim Betrachten und Lesen wird sich mancher wundern, was sich zwischen Kanalbrücke und Kölner Viertel, Falkenberg und Kiesberg schon alles ereignet hat. 

Ein Muss für jeden Altglienicker und dessen Besucher. Oder verschenken Sie es doch einfach. Schon für 19.90 Euro können Sie es bei uns erwerben. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich über das Kontaktformular.