Ausstellungseröffnung 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall aus Altglienicker Sicht

Bild: Joachim Schmidt Vorsitzender BVA und Frau Flader Kulturstadträtin Treptow- Köpenick
Bild: Joachim Schmidt Vorsitzender BVA und Frau Flader Kulturstadträtin Treptow- Köpenick

Der Bürgerverein Altglienicke e.V. eröffnete am Freitag, dem 11. Oktober 2019 ab 18 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke eine neue Ausstellung zum Thema “30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall aus Altglienicker Sicht”.
Die Ausstellungseröffnung wurde von der Treptow-Köpenicker Kulturstadträtin Frau Cornelia Flader (CDU) begleitet. Auf zahlreichen Tafeln werden Bilder und Dokumente gezeigt, welche die Ereignisse im Herbst 1989 mit der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall vom 9. November, den nachfolgenden Wahlkampf für die ersten und letzten freien Volkskammerwahlen und dem Prozess der Wiedervereinigung allein aus der Sicht des Berliner Ortsteils Altglienicke zeigen.
Damit bietet die Ausstellung eine regionale Ergänzung zu denen, die sich auf die bekannten zentralen Ereignisse in Ost-Berlin und anderen Großstädten der DDR fokussieren.
Nach unseren früheren Ausstellungen “Die Mauer in Altglienicke” (2011) und “WendeZeiten - Die Friedliche Revolution in Altglienicke” (2014) konnte der Bürgerverein in den vergangenen Jahren aus der örtlichen Bevölkerung viel neues weiteres Material gewinnen, aus denen es gelang eine noch umfassendere Schau von Ortsteilgeschichte aus dieser Zeit eines gesellschaftlichen Umbruchs zu konzipieren. So gibt es in dieser Ausstellung unter anderem bisher unveröffentlichte Fotos zu sehen, wie sich die Öffnung der Grenze zum Westen Berlins in Altglienicke auswirkte.
Die Ausstellung ist dann 
bis zum Frühjahr 2020 zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerhauses Altglienicke im 1. Obergeschoss zu sehen.

(Geänderter Text Bürgerverein Altglienicke und Bezirksamt Treptow Köpenick)


Das Bürgeramt 2 in Schöneweide bleibt am 21. Oktober 2019 geschlossen!

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 14.10.2019

Das Bürgeramt 2 in Schöneweide (Michael-Brückner-Straße 1, 12439 Berlin) bleibt am Montag, dem 21. Oktober 2019 geschlossen. Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist an diesem Tag ebenfalls nicht möglich.
Wir bitten um freundliche Beachtung! Ihr Amt für Bürgerdienste


Blackout-Stromkabel ab sofort im Museum Köpenick zu besichtigen

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 09.10.2019

Ab sofort ist im Museum Köpenick als Museumsobjekt das 110 KW-Stromkabel ausgestellt, das am 19. Februar 2019 bei Baumaßnahmen an der Köpenicker Salvador-Allende-Brücke so stark beschädigt wurde, dass um 14:07 Uhr das Licht in Köpenick, Müggelheim, Grünau, Bohnsdorf, Schmöckwitz und Teilen von Lichtenberg ausging.
Mehr als 30.000 Haushalte waren 30 Stunden lang ohne Strom, weite Teile des Bezirks Treptow-Köpenick lagen im Dunklen, hatten keine Heizung und oft auch kein Wasser. Damit war der Stromausfall nicht nur der größte, sondern auch der längste in Berlin seit dem Zweiten Weltkrieg. Kindergärten, Schulen, Restaurants und Geschäfte schlossen, die öffentliche Verwaltung konnte nur noch eingeschränkt arbeiten, der Mobilfunk, das Festnetz und der öffentliche Nahverkehr waren unterbrochen. Aus dem Krankenhaus Köpenick mussten Patienten in andere Einrichtungen verlegt werden. Der Blackout von Köpenick löste mehrere Großeinsätze der Berliner Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und weiterer Hilfsorganisationen aus. Insgesamt machte der Stromausfall schlagartig die große Abhängigkeit des Menschen von elektrischem Strom und Mobilfunk deutlich.
Ende Juli überreichte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH das denkwürdige Stromkabel an Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der es dem Museum Köpenick mit der Bitte übergab, das denkwürdige Kabel im Museum zu präsentieren. Hier wird es dauerhaft an den Köpenicker Blackout vom 19. Februar 2019 erinnern.
Museum Köpenick
Alter Markt 1, 12555 Berlin
museum@ba-tk.berlin.de
Tel.: 030 / 90297 - 3351
https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/

Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 10 – 16 Uhr, Donnerstag: 10 – 18 Uhr, Sonntag: 14 – 18 Uhr


Vernissage für die Ausstellung „Auf dem Weg zur Gleichstellung – Geschichte gemeinsam verändern"

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 09.10.2019

Porträts über die Pioniere im Kampf um Gleichberechtigung von Mann und Frau in Treptow-Köpenick

  • Zeit: Mittwoch, den 30. Oktober 2019 um 16 Uhr
  • Ort: Ratssaal des Rathauses Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin

Am Mittwoch, dem 30. Oktober 2019 findet die Vernissage zu der im vergangenen Jahr begonnenen und jetzt erweiterten Ausstellung „Auf dem Weg zur Gleichstellung – Frauen verändern Geschichte“ statt.
Die im vergangenen Jahr entstandene Ausstellung ist anlässlich des Jubiläums “100 Jahre Frauenwahlrecht” entstanden. Die bisherige Ausstellung präsentiert sechs Biografien von Frauenrechtlerinnen der letzten 200 Jahre aus dem Bezirk Treptow-Köpenick. Zu den sechs Frauen gehören drei Frauenrechtlerinnen aus der Vergangenheit und drei gegenwärtig engagierte Frauen. Diese sind Fanny Zobel, Marie Juchacz, Clara Bohm-Schuch, Brigitte Kanacher-Ataya, Ana-Maria Trasnea und Sybille Schumann.
In der erweiterten Ausstellung werden 5 männliche Persönlichkeiten aus unserem Bezirk porträtiert, welche sich für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen und diese konkret unterstützen. Zu Ihnen gehören der

  • Präsident der HTW, Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch,
  • der Bezirksverordnete Steffen Sambill,
  • der Unternehmer Stefan Meiners von der Polyprint GmbH,
  • der Bildungsreferent Michael Raj Kunsmann aus dem FEZ-Berlin sowie
  • Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung)

Die Keynote zur Ausstellungseröffnung wird die renommierte Frauenforscherin Claudia v. Gélieu mit dem Vortrag „Die Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren in Treptow-Köpenick. Und wie verhielten sich die Männer?“ geben. Damit wird an die im vergangenen Jahr auf Beschluss der BVV und vom Fachbereich Museen umgesetzte Forschungsarbeit über die Einführung des Frauenwahlrechts in Treptow-Köpenick vor 100 Jahren angeknüpft. Ein musikalisches Highlight ist Tobias Unterberg am Cello. Im Anschluss daran ist Raum und Zeit für Gespräche.
Eine spannende Ausstellungserweiterung, welche am 30. Oktober 2019 um 16 Uhr im Ratssaal des Rathauses Köpenick präsentiert wird.
Vertreter der Presse sind ausdrücklich erwünscht. Um eine Anmeldung bei der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten per E-Mail an 
anke.armbrust@ba-tk.berlin.de wird gebeten.
Anke Armbrust - Gleichstellungsbeauftragte


32. Kneipenfest in Alt-Köpenick

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 08.10.2019

Die traditionelle Kneipen-Party startet direkt nach dem Union Spiel gegen Freiburg

  • Zeit: Samstag, den 19. Oktober 2019
  • Ort: Altstadt Köpenick

Für Köpenick läuft es einfach in diesem Jahr: Schwerpunktbezirk der Fête de la Musique im Frühjahr, Union spielt seit dieser Saison in der ersten Bundesliga, im nächsten Jahr wird es sogar zum ersten Mal eine Segel-WM auf dem Müggelsee geben. Da kommt das Kneipenfest in der Köpenicker Altstadt gerade recht, um die Feierlaune auszuleben – schon zum 32. Mal und immer noch nicht leiser.
Rund um das Rathaus und bis hinein in den Kiez wird diesmal ein kleines aber feines Programm geboten. Eine der besten deutschen Cover Bands, Blind Trust, wird die Seeterrassen mit einer mitreißenden Show rocken. Nur ein paar Meter weiter bei Mutter Lustig am Frauentog interpretieren Slide Riders aus Berlin ihre Form des rockigen Blues. Inspiration liefern alte Blueslegenden wie Robert Johnson, Muddy Waters und J.J. Cale. Und sozusagen gleich um die Ecke im Kiez werden Jacks and Queens, gleichfalls eine Berliner Band, an ihren Frühjahrserfolg anknüpfen.
Die Aftershow Party findet wie schon in den Vorjahren in der Freiheit 15 statt. Bei Diskoklängen kann man das Kneipenmusikfestival tanzend und singend bis in die frühen Morgenstunden verlängern.
Sieben Locations, sieben Bands und die Aftershowparty – das alles mit nur einem Ticket: Erhältlich über die Website des Tourismusvereins für 15,50 Euro (inklusive Vorverkaufsgebühren) 
www.tkt-berlin.de, daneben auch bei Reservix und über alle bekannten Vorverkaufsstellen. Noch günstiger wird es über die Direktverkäufer. Für 13 Euro gibt es die begehrten Karten beim Tourismusverein am Schloßplatz, in der Tourismusinformation im Rathaus Friedrichshagen, den Theaterkassen im Forum Köpenick und dem Allendecenter sowie auf dem Wochenmärkten in Friedrichshagen und Köpenick beim Cöpenicker Currykult.
Die Musikacts beginnen jeweils um 20 Uhr und enden gegen Mitternacht.


Erneuerungsarbeiten an Leitungen und Schienen in der Köpenicker Seelenbinderstraße bis Januar

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 03.10.2019

Am 29. August 2019 gegen 8:45 Uhr ereignete sich in der Seelenbinderstraße 31 ein Rohrschaden an einer Trinkwasserleitung. Infolgedessen wurde die Seelenbinderstraße mit Tram-Gleisen unterspült.
Wie die Berliner Wasserbetriebe nun mitteilen, hat das ausgeströmte Wasser „auch an der Schmutz- und der Regenwasserkanalisation, an den Straßenbahngleisen und an der Straße erhebliche Schäden hervorgerufen, sodass umfangreichere Erneuerungsarbeiten notwendig werden“, bei der die Trinkwasserleitung in eine neue Trasse gelegt wird, die nicht mehr unter den Straßenbahngleisen verläuft.
Die Straße bleibt in beiden Richtungen zwischen Bahnhofstraße und Mandrellaplatz gesperrt. Auch die Straßenbahnen fahren in diesem Bereich nicht. Der Fuß- und Radverkehr ist nicht betroffen.
Es werden Rohre und Kanäle erneuert sowie zahlreiche Hausanschlüsse in diesem Bereich. 
Nach Auskünften der Berliner Wasserbetriebe werden die Arbeiten voraussichtlich bis Ende Januar 2020 dauern. Die notwendigen Einschränkungen und Behinderungen der Anwohner werden so gering wie möglich gehalten. Die Wasserbetriebe bedauern die umfänglichen Arbeiten und bitten um Verständnis für die Einschränkungen im Verkehrsraum.


Senat beschließt städtebauliche Entwicklungsmaßnahme für ehemaligen Güterbahnhof Köpenick

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 02.10.2019

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte auf eine Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen aufmerksam machen.

Zur Originalmeldung
 Aus der Sitzung des Senats am 1. Oktober 2019: Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, für das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Köpenick und angrenzende Bereiche eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme gemäß § 165 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.
Das Gebiet ist eines der 14 neuen Stadtquartiere, in denen das Land Berlin in den kommenden Jahren die Errichtung von 43.500 Wohnungen plant. Am ehemaligen Güterbahnhof Köpenick sollen rund 1.800 Wohnungen entstehen, mindestens 40 Prozent preis- und belegungsgebunden. Am Wohnungsbau auf den zukünftig landeseigenen Flächen sollen Genossenschaften mit mindestens 20 Prozent beteiligt werden. Zudem werden die vorhandenen kleinteiligen Gewerbebetriebe vor Ort gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen. Das neue Stadtquartier wird „autoarm“ angelegt und mit Mobility-Hubs und weiteren Mobilitätsangeboten ausgestattet werden.
Zwei Grundschulen und eine Integrierte Sekundarschule (ISS) sollen künftig die Schulplatzversorgung in den benachbarten Quartieren des Bezirkes Treptow-Köpenick stärken und so das sich bereits heute abzeichnende Defizit ausgleichen. Im Zuge der Gebietsentwicklung wird das übergeordnete Straßennetz durch die geplante Ostumfahrung Bahnhofstraße ebenso wie das Fuß- und Radwegenetz bedarfsgerecht erweitert. So können die bestehenden verkehrlichen Engpässe und Barrieren überwunden und eine bessere Vernetzung mit den benachbarten Stadtteilen hergestellt werden. Senatorin Lompscher: „Mit dem heutigen Beschluss sind wir mit der Revitalisierung des seit Anfang der 90er Jahre brachliegenden ehemaligen Güterbahnhofareals ein entscheidendes Stück vorangekommen. Bei der Erarbeitung des Konzepts für das neue Stadtquartier wurden bereits frühzeitig die zuständigen Fachverwaltungen, Träger öffentlicher Belange und weitere Beteiligte einbezogen, der Prozess selbst wurde von einem intensiven öffentlichen Diskurs begleitet. Die in den Gesprächen mit allen Betroffenen im Gebiet vorgebrachten Anregungen sind in die Konzeptionierung eingeflossen und werden bei den zukünftigen Planungsaufgaben für das neue Stadtquartier Berücksichtigung finden.“ Die Entstehung des neuen Quartiers ist mit einer umfassenden Neuordnung des vorhandenen Stadtgefüges verbunden. Parallel zu der geplanten Gebietsentwicklung wird mit dem von der Deutschen Bahn AG geplanten neuen Regionalbahnhof Köpenick unmittelbar am vorhandenen S-Bahnhof die übergeordnete Anbindung des neuen Stadtquartiers an den regionalen Schienenverkehr realisiert.


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