Tag der offenen Tür im Frauentreff Schutzhülle e.V. in Baumschulenweg

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 14.03.2019

Der ehemalige Adlershofer Frauentreff Schutzhülle e.V. ist nach Baumschulenweg, in die Rinkartstraße 13 umgezogen.
Nun ist es soweit, dass sich der Frauentreff auf 2 Etagen im neuen Gewand präsentieren kann. Dies findet statt mit einem

  • TAG DER OFFENEN TÜR am Sonnabend, dem 23. März 2019 von 14:00-17:00 Uhr

in der Rinkartstraße 13, Eingang Bodelschwinghstraße 19, 12437 Berlin.
An diesem Nachmittag sind Neugierige, Interessierte und Anwohner herzlich eingeladen, sich einen Eindruck von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen. Sie können die vielfältigen Angebote des seit 30 Jahren bestehenden Vereins kennenlernen. Es gibt die Gelegenheit zur Besichtigung der Werkstätten Textil – Keramik – Malerei sowie die Möglichkeit zur Information über Beratungs- und Hilfsangebote für Frauen.
Neue Anregungen und Vorschläge sind ausdrücklich erwünscht und werden belohnt: wahlweise

  • für einen Workshop für textile Osterdekoration oder
  • für einen Workshop zum Herstellen von Frühlings- Keramik
    werden insgesamt 10 Plätze zum Tombola-Preis a 2,50 EUR pro Termin (zzgl. Material) verlost.

Wer möchte, kann bei einer Malaktion, die hoffentlich im Freien stattfinden kann, mitmachen, für Kinderbetreuung ist gesorgt. Der Frauentreff Schutzhülle e.V. war Ende November letzten Jahres von Adlershof aus seinen Räumen in der Musikschule in der Hans-Schmidt-Str. 6/8 nach Baumschulenweg gezogen. Vorausgegangen waren umfangreiche Baumaßnahmen, die im Auftrag des Bezirksamtes Treptow-Köpenick in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung in der Rinkartstraße durchgeführt wurden. Dort war in den frühen 90er Jahren schon einmal ein Frauentreff ansässig. Zusätzlich zu diesen Räumen wurde die gut ausgestattete Keramikwerkstatt von Schutzhülle e.V. im Erdgeschoss untergebracht. Der Bezirksbürgermeister Oliver Igel war bereits am 18. Januar 2019 da, um sich vor Ort ein Bild von den neuen Räumlichkeiten zu verschaffen und mit den Schutzhülle-Frauen zu reden.
Die Schutzhülle-Frauen freuen sich auf Sie!
Schutzhülle e.V., Frauentreff in Baumschulenweg

Rückfragen: Schutzhülle e.V., Frauentreff in Baumschulenweg, Tel: (030) 67 80 79 14

 


Online-Präsentation zur Einführung des Frauenwahlrechts in Treptow-Köpenick

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 07.03.2019

Im September 1919 wurde mit Emilie Ehm in Köpenick die erste Stadträtin in ganz Deutschland gewählt. In der Bezirksversammlung von Köpenick finden sich dagegen 8 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts mit Lilli Fahlberg, Margarete Keil und Dr. Helene Ullmann nur drei Frauen. Dafür lag der Anteil der Frauen in der Gemeindevertretung von Treptow 1919 mit 21 Prozent weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt.
Anlässlich der Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts in Deutschland präsentiert das Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirksamts Treptow-Köpenick eine Forschungsarbeit zum Thema. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Leistungen und Beiträge von Persönlichkeiten aus Treptow und Köpenick im Zeitraum von der Bekanntmachung des Wahlrechts für Frauen im November 1918 bis zu den Kommunalwahlen im Februar 1919. Ab dem 8. März 2019, dem neuen gesetzlichen Feiertag in Berlin zum Internationalen Frauentag, können die Ergebnisse in Form einer PDF-Präsentation frei über den Webauftritt der Museen Treptow-Köpenick unter 
https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/angebote/publikationen/artikel.783809.php heruntergeladen werden. Die Untersuchung wurde von der renommierten Frauenforscherin Claudia von Gélieu durchgeführt und ist mit zahlreichen Quellen, Zeitungsausschnitten und Dokumenten illustriert.
Das Frauenwahlrecht und damit das Recht auf politische Teilhabe von Frauen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts von Akteurinnen unterschiedlicher Organisationen und gesellschaftlicher Gruppierungen erkämpft. Am 12. November 1918 erkannte der Rat der Volksbeauftragten allen Bürgerinnen und Bürgern ab 20 Jahren das aktive und passive Wahlrecht zu. Am 19. Januar 1919 fanden die ersten reichsweiten freien Wahlen statt, an denen Frauen als Wählerinnen und Kandidatinnen teilnehmen durften.
PDF-Download der Präsentation:
https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/angebote/publikationen/artikel.783809.php

Rückfragen: *Fachbereich Kultur und Museum*, Telefon: (030) 90297 3351


Bezirksamt beschließt Investitionsprogramm

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 04.03.2019

Bezirksbürgermeister Oliver Igel teilt mit:
Das Bezirksamt hat ein knapp 96 Millionen Euro umfassendes Investitionsprogramm für die Jahre 2019 bis 2023 beschlossen und der Bezirksverordnetenversammlung vorgelegt. „Mit dem neuen Investitionsprogramm, das mit seinen vorgeschlagenen Maßnahmen zum Teil auch über das Jahr 2023 hinausgeht, wird ein klarer Schwerpunkt auf Bauinvestitionen in Bildungsinstitutionen des Bezirkes gelegt. In zahlreichen Schulen des Bezirks werden umfassende Sanierungsmaßnahmen und Erweiterungsbauten vorangebracht“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.
Mit einer umfassenden energetischen Sanierung und dem behindertengerechten Umbau versetzen wir die Gebäude in einen modernen Zustand. Davon profitieren alle Ortsteile im Bezirk. Als Beispiele seien nur erwähnt: der Neubau eines Mehrzweckbaus und behindertengerechte Erschließung der Friedrichshagener Schule, die Erweiterung der Heideschule in Adlershof, der Umbau der Schule an der Wuhlheide, die Erweiterung der Melli-Beese-Schule in Johannisthal, der Hans-Grade-Schule und der Schule an den Püttbergen in Rahnsdorf, die Sanierung der Schmöckwitzer Inselschule, der Schule am Heidekampgraben, der Müggelheimer Schule, der Bouchéschule, der Fritz-Kühn-Schule in Bohnsdorf, der Anne-Frank-Schule in Altglienicke, der Schule am Wildgarten in Plänterwald und der Alexander-von-Humboldt-Schule. Weitere ehemalige Schulen werden reaktiviert – in der Keplerstraße in Oberschöneweide und in der Stillerzeile in Hirschgarten. Neue Sporthallen sollen die Schulen am Buntzelberg in Bohnsdorf, Schule am Berg und die Schule an alten Feuerwache in Niederschöneweide erhalten.
Hinzu kommen der Ausbau der Volkshochschule Baumschulenweg und der Neubau zweier Musikschulstandorte in Baumschulenweg und Johannisthal. Dafür soll der Verwaltungsstandort Adlershof künftig allein als Bürostandort für die Verwaltung des Bezirks dienen.
Das Investitionsprogramm enthält zudem Sanierungen von Sportanlagen, Spielplätzen und Grünanlagen, die Sanierung des Strandbades Müggelsee. Es ist ein Programm für alle Generationen: so sind neue Jugendfreizeiteinrichtungen in Oberschöneweide, Adlershof und Müggelheim genauso geplant wie Erweiterungen für Seniorenfreizeiteinrichtungen. Schließlich ist die Sanierung von Straßen ebenso Teil des Investitionsprogramm wie die Anschaffung von Fahrzeugen und Geräten.


Mein Leben im Weltkulturerbe „Tuschkastensiedlung“ von Bruno Taut

Professor Florian Osburg
Professor Florian Osburg

Vortrag im neuen Bürgerhaus Grünau von Professor Florian Osburg

Ein überaus erfolgreicher Start für das neue Bürgerhaus Grünau unter der Federführung des Ortsverein Grünau e.V. ! Der Veranstaltungs-raum war bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt.

Geladen war Professor Florian Osburg, junggebliebener 90 jähriger Gartenstädter von Geburt im Jahr 1928 an. Historiker, Buchautor, sowie Geschichtslehrer, als welchem Grund er vor allem vielen Altglienickern noch gut in Erinnerung ist.

Nach einführenden Worten von Fr. Dr. Sabine Hamm vom Ortsverein Grünau, konnte die Zeitreise beginnen. Begleitet von vielen neuen Fotografien, sowie einigen historischen Aufnahmen aus den 20ger Jahren, wurde ein Füllhorn an Wissenswertem zur Falkenberger Gartenstadt vermittelt.

Ob die Quadratmeterzahlen der verschiedenen Wohnungsgrößen, der Eigenanteil von 200 Goldmark, welcher in Raten zu 2 Reichsmark beglichen wurde, oder die Gartengröße von 124 m2 zu jeder Wohnung, alles war zu erfahren.

Von großem Wert waren natürlich die persönlichen Erlebnisse, die berühmten Volksfeste der linken Bewohnerschaft in den 20ger Jahren mit tausenden Besuchern aus Berlin, über die Kriegsgefangenenlager ringsum, die letzten Kriegstage, ungewöhnliche Bewohner, aber auch lustige Begebenheiten, welche mit viel Humor einem gespannten Publikum vorgetragen wurden. Am eindrucksvollsten war der Enthusiasmus des Vortrages, die Begeisterung über die so oft bewunderte Schönheit der Siedlung, die im Jahre 2008 Teil des UNESCO Weltkulturerbes wurde.

Prägnante Sätze wie „Wenn eine Haustür grün oder gelb ist, ich weiß nicht warum, aber schön ist es“, zum erfolglosen Nachdenken zu einer Struktur der gewählten Farbgebung der einzelnen Häuser, oder bei der Beschreibung der Bewohnerstruktur der linken GartenstadtSiedlung „Es war kein Widerstandsnest“, machten die knapp eineinhalb Stunden zu sehr guter Unterhaltung!

Der Anfang im Bürgerhaus Grünau am neuen Standort ist gemacht. Ich wünsche dem Team vom Ortsverein Grünau weiterhin gutes Gelingen und uns Besuchern weiterhin so viel Freude beim nächsten Besuch! (Text und Bilder von Ronald Seiffert)


Bürgermeister Igel eröffnete Ausstellung über 30 Jahre Kosmosviertel in der WaMa

Im Rahmen eines Jahresauftaktempfangs lud am 15. Februar 2019 der Bürgerverein Altglienicke in die Räume des Nachbarschaftstreffs WaMa in der Ortolfstraße 206B ein. Dabei wurde feierlich eine Ausstellung zur 30-jährigen Geschichte des Kosmosviertels eröffnet, welche dank einer Kooperation mit dem Projekt Kiezband die kommenden Monate dort zu sehen sein wird. Möglich wurde eine solche Präsentation außerhalb des im Bürgerhaus befindlichen Altglienicke Museums, da im Vorfeld aus Mitteln des Aktionsfonds Gelder bewilligt wurden, um mobile Ausstellungswände und Galerieschienen anzuschaffen. Eine kurze Eröffnung machte für den Nachbarschaftstreff WaMa Marion Krippner von Kiezband, die das Wort an Bezirksbürgermeister Oliver Igel übergab. Der Bürgermeister lobte die Aktivitäten des Bürgervereins für die kontinuierliche Aufarbeitung der Altglienicker Geschichte und dass diesem kein Jubiläum im Ortsteil entgehe, während es sich in manchen anderen Ortsteilen schwieriger gestalte. mehr lesen ...


Investor will für 10 Mio. Euro alte Bärenquell-Brauerei sanieren

Seit ihrer Schließung 1994 beschäftigt die alte Bärenquell-Brauerei die Menschen nicht nur in Niederschöneweide. Der jahrzehntelange Leerstand, verbunden mit Vandalismus und Brandstiftung, hat sich in einem deutlich von der Schneller-straße erkennbaren Verfall der Gebäude niedergeschlagen. mehr lesen ...

Bahnhofshalle Schöneweide für mindestens drei Jahre gesperrt

Trotz aller Unannehmlichkeiten, die damit dauerhaft anstehen, kann man sagen, endlich geht es los mit einem immer wieder verschobenen Bauvorhaben. Schon seit Jahren wurde nur noch das Allernotwendigste geflickt. Überall bröckelte es. Dem schmuddelig gewordenen Bauwerk im Inneren mit seinen mintgrünen Fliesen trauern nur die Wenigsten nach. mehr lesen ...



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