Fotowettbewerb und Kosmoskalender die Zweite!!! Wer hat den besten Schnappschuss?

Auch in diesem Jahr suchen wir wieder die schönsten Fotos aus dem Kosmosviertel. Noch einen Monat - bis zum 1.11. habt ihr alle die Möglichkeit Eure Lieblingsfotos (maximal drei pro Teilnehmer) an uns zu schicken.

 Gesucht werden 13 Fotos für den Kosmoskalender 2019. Eines pro Monat plus das Deckblatt. Den Gewinnern winken kleine Preise und natürlich ein Kalender. Eine Jury wird aus allen Bildern eine Vorauswahl von ca. 25 Bildern treffen. Anschließend können dann alle Menschen aus dem Kosmosviertel über die besten Bilder abstimmen. Wir sind gespannt auf Eure Schnappschüsse! Schickt Eure Bilder bitte in guter Auflösung per Mail an team@kosmosviertel mit dem Betreff "Fotowettbewerb" und Kontaktdaten unter denen wir euch erreichen können.


Ansichten von Altglienicke einst und jetzt

9. Spaziergang: Rund um den Falkenberg

Blick vom Wiesenweg auf den Falkenberg im Jahre 2000
Blick vom Wiesenweg auf den Falkenberg im Jahre 2000

Zum Gebirge fehlt Altglienickes Bergen nur die Hefe, scherzte Bäckermeister Beuster vor hundert Jahren. Die Dorfbewohner kannten damals ihren »Kiesberg«, den »Mühlenberg «, der nach 1914 »Schulberg« genannt wurde, den »Apothekerberg« und die Bergstraße (Keltensteig). Weit außerhalb des Dorfes lagen die »Falkenberge«, deren höchster Punkt mit 59,6 m über NN angegeben und inoffiziell als »Buntzelberg« bezeichnet wurde. Auf dieser Anhöhe hatte sich der Gartenbaudirektor Buntzel einen feudal anmutenden Wohnsitz errichtet. Teile des »Buntzelschlosses« existieren heute noch und gehören zum Krankenhauskomplex »Hedwigshöhe«.

Bis nach Hedwigshöhe reichten einstmals Haberechts Äcker. Altglienicker Wald und Wiesen erstreckten sich hinunter bis zum Bahnhof Grünau. Eine neue Grenzlinie wurde vor einigen Jahren am Autobahnzubringer und der S-Bahntrasse am Bahnhof Altglienicke gezogen. Altglienicke musste auf seine östliche Feldmark, das Richtersche Gutshaus und die Gartenstadt Falkenberg, die 2008 von der UNESCO zum »Welterbe« erklärt wurde, verzichten und kann heute nur noch seine »verlorenen Ostgebiete « beklagen. Das »Vorwerk Falkenberg«, vormals auch Gut »Friedrichsthal« genannt, gehörte einst den v. Schlabrendorfs und war seit dem 19. Jahrhundert im Besitz des Premier-Leutnants Ferdinand Gustav Richter. Als langjähriges Altglienicker Gemeinderatsmitglied und Teltower Kreistagsabgeordneter hatte er sich stets um eine Verbesserung der Straße am Falkenberg bemüht, die sein Gut mit der Dorfgemeinde Altglienicke verband. Dieser Wunsch erfüllte sich erst Anfang des 20. Jahrhunderts, als durch den Bau des Teltowkanals viel Sand anfiel. Der größte Teil des Aushubs wurde zur Hochlegung der seit 1866 existierenden Bahnstrecke der »Berlin-Görlitzer Eisenbahn« verwendet. Mit dem Rest wurden die Grünauer Straße und die Straße Am Falkenberg aufgeschüttet. Durch Eisenbahnbrücken an der Köpenicker Straße und am Bahnhof Grünau verbesserten sich die Verkehrsverbindungen von und nach Altglienicke und begünstigten neue Ansiedlungen.

Der Sand des Teltowkanals bewegte 1902 auch die Siedler des Falkenbergs, einen Haus- und Grundbesitzerverein zu gründen, um den Forderungen seiner Mitglieder bei der Erschließung des Siedlungsgebietes mehr Gewicht zu verleihen. Der notwendige Straßenbau war der äußere Anlass für die Gründung des Vereins, der sich dann jahrzehntelang intensiv für die Entwicklung des Altglienicker Falkenbergs einsetzte.

Ein Unternehmerkonsortium der Gründungsmitglieder Rose und Schirner legte die Straßen an und gewann damit begüterte Berliner »Stadtflüchter« für das Wohnen im Grünen mit dem Ziel, Falkenberg in eine Villenkolonie zu verwandeln.

Die Wasserversorgung, die anfangs durch Windräder betrieben wurde, sicherte das neue Wasserwerk und sein wuchtiger Wasserturm wurde zum Wahrzeichen des Falkenbergs. Eine bessere Verkehrsverbindung versprach man sich durch einen eigenen Bahnhof am Teltowkanal. Eine dazu nötige Brücke über den Plumpengraben wurde von der Gemeinde an der Falkenbrunnstraße gebaut. Doch die Bahn machte nicht mit. 1904 stimmten inzwischen vier Grundbesitzervereine gemeinsam für eine elektrische Straßenbahnlinie von Köpenick über Adlershof, Altglienicke nach Grünau.

Falkenbrunnstraße
Falkenbrunnstraße
Zugang zur Kunstschmiede Achim Kühn
Zugang zur Kunstschmiede Achim Kühn

Der Wäschereibesitzer Hermann Drösse (Drössestraße) setzte sich namentlich dafür ein. 1909 fuhr die erste Straßenbahn, aber nur zwischen Altglienicke Kirche und Bahnhof Adlershof. Die Falkenberger mussten bis 1928 warten und die Strecke endete schon an der Preußenstraße.

Der Falkenberg begann mehr und mehr ein Eigenleben zu führen. Hatte die Gemeinde Altglienicke 1893 ihren hundertjährigen Ärger mit den Neu-Glienickern durch die Vereinigung von Alt- und Neu-Glienicke beenden können, so gab es kaum ein Jahrzehnt später wieder Unruhe mit »den Neuen« auf dem Falkenberg. Soziale und mentale Unterschiede zwischen Villenkolonie und ländlicher Gemeinde machten sich bemerkbar. Berliner Geschäftssinn und Redegewandheit der neuen »Kolonisten« traf auf märkische Bodenständigkeit, kleinbürgerliche Bescheidenheit und bäuerlichen Eigensinn. Je mehr »bessere Leute« den Falkenberg für sich entdeckten, ihre von Reichtum und Wohlstand zeugenden Landhäuser errichteten und von oben auf das alte »Kuhdorf« herab sahen, desto trotziger reagierte »Altnicki«, die belächelte oder verspottete und in ihrem Selbstwertgefühl getroffene Dorfgemeinde.

Die räumliche Distanz zwischen Dorf und Falkenberg versuchte seit 1904 eine »Terrain-Gesellschaft Altglienicke am Falkenberg« zu verringern. Sie parzellierte die Freiflächen und überzog sie mit einem ausgedehnten Straßennetz. Die Gründungsmitglieder des Falkenberger Hausbesitzervereins Rose und Schirner hatten gegenseitig ihre Verdienste um die Landhauskolonie gewürdigt, indem sie den Straßen, die 1908 gepflastert wurden, ihre Namen gaben. Nur Stegemann wollte seinen Namen nicht auf einem Straßenschild verewigt sehen. Er hatte einen Brunnen angelegt und nach dem nannte man die Mittelachse der Siedlung Falkenbrunnstraße. ...


Das Bürgeramt 2 in Schöneweide bleibt am 14.11.2018 geschlossen!

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 15.10.2018

Das Bürgeramt II in Schöneweide (Michael-Brückner-Straße 1, 12439 Berlin) bleibt am Mittwoch, dem 14.11.2018, aufgrund einer Weiterbildungsmaßnahme geschlossen.

Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist an diesem Tag ebenfalls nicht möglich.
Für telefonische Anfragen ist das Info-Telefon uneingeschränkt zu den üblichen Geschäftszeiten über die Rufnummer 115 erreichbar.
Das Bürgeramt bittet um Verständnis und freundliche Beachtung!

Rückfragen: Abteilung Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft Amt für Bürgerdienste, Telefon: (030) 115


Das Bürgeramt 1 im Rathaus Köpenick bleibt am 07.11.2018 geschlossen!

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 12.10.2018

Das Bürgeramt I im Rathaus Köpenick (Alt Köpenick 21, 12555 Berlin) bleibt am Mittwoch, dem 07.11.2018, aufgrund einer Weiterbildungsmaßnahme geschlossen.

Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist an diesem Tag ebenfalls nicht möglich. Für telefonische Anfragen ist das Info-Telefon uneingeschränkt zu den üblichen Geschäftszeiten über die Rufnummer 115 erreichbar.
Das Bürgeramt bittet um Verständnis und freundliche Beachtung!

Rückfragen: Abteilung Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft Amt für Bürgerdienste, Telefon: (030) 115


MOMENTE - Fotografie von Wolfgang Hiob

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 12.10.2018

Pressemitteilung der Kulturküche Bohnsdorf:

Freitag - 19.10.2018 – 19:00 Uhr / Ausstellungseröffnung
Zum 70. Geburtstag des Köpenickers zeigt die Kulturküche dessen thematisch breites fotografisches Werk – zu Porträt, Akt, Natur, Tieren und Sport.
Wolfgang Hiob, ausgebildeter Diplom-Wirtschaftswissenschaftler, zuletzt tätig als Verwaltungsangestellter im Bezirks-Tiefbauamt und nun im Ruhestand, widmete sich seit 1972 leidenschaftlich der Fotografie. Seit 1976 war er Mitglied verschiedenster Fotoclubs, seit 1990 ist er im Deutschen Verband für Fotografie und seit 2012 auch im Colorclub Berlin-Treptow. Bei nationalen und internationalen Ausstellungen und Wettbewerben erhielt er viele Auszeichnungen, auch erschienen mehrere Bildbände mit seinen künstlerischen Aufnahmen.
Als Fotograf besondere Momente „zu erwischen“ oder auch ein Bild nach einer Idee „zu gestalten“, was dann für die Betrachter eindrucksvoll, ausdrucksstark, attraktiv und frappierend sein kann, das braucht das gewisse Auge, ein sicheres Gespür und ästhetisches Empfinden. Dies demonstrieren Hiobs vielseitige, meist farbige Aufnahmen.

  • Laudatio: Gerhard Metzschker, Leiter des Colorclubs Berlin-Treptow
  • Musik: Ulrike Fieguht, Akkordeon
  • Ausstellungsdauer 22.10. - 06.12.2018 I Mo – Do 12 – 18 Uhr I Eintritt frei

Kontakt:
Kulturring in Berlin e. V.
Kulturküche Bohnsdorf
Dahmestr. 33, 12526 Berlin
Tel.: +49 - 30 - 67896191, Fax: +49 - 30 - 67896286

bohnsdorf@kulturring.org  -  www.kulturring.org 


Vielfalt fördern - anonym bewerben!

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 11.10.2018

Ein offener Zugang zum Ausbildungsmarkt ist Voraussetzung für eine vielfältige Beschäftigtenstruktur, die ihre Potenziale ausschöpft.
Doch ein Teil der Ausbildungsplatzsuchenden hat trotz Nachwuchsbedarf die Sorge oder macht sogar die Erfahrung, dass der Arbeitsmarkt nicht so offen ist, wie er sein sollte.
Viele, oft unbewusste Überlegungen oder Vorurteile können bei der ersten Sichtung von Bewerbungen eine Rolle spielen.
Um Ängste zu nehmen und vorschnelle Urteile zu vermeiden, räumt das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin in einem Pilotversuch Bewerbern und Bewerberinnen für die Ausbildung zur Gärtnerin/Gärtner Fachrichtung: Garten- und Landschaftsbau die Möglichkeit ein, sich anonym zu bewerben. Interessierte können selbst entscheiden, auf welche persönlichen Angaben sie bei der Bewerbung verzichten möchten.
Für die Auswahl zum Eignungstest sind kein Foto und keine persönlichen Daten über Alter, Geschlecht, Familienstand, Herkunft oder Ähnliches erforderlich. Dadurch wird der Blick auf die Qualifikation und Motivation gelenkt.
Nach erfolgter Einladung wird die Anonymisierung aufgehoben und die Personalverantwortlichen erhalten die vollständigen Bewerbungsunterlagen.

https://www.berlin.de/karriereportal/stellen/jobportal/Ausbildungsberuf-GaertnerinGaertner-Fachrichtung-Garten-un-de-j4611.html 


Buchlesung aus „Cöpenicker Sagen & Geschichten“ im Museum Köpenick

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 11.10.2018

Am 18.10.2018 findet um 19:00 Uhr eine Buchpräsentation mit Lesung aus dem neu erschienenen Büchlein „Cöpenicker Sagen & Geschichten“ im Museum Köpenick statt. Der Autor, Ernst Michael Schwarz, wird einige der schaurig-schönen Begebenheiten über bösartige Kobolde, Hexen und unheimliche Orte vortragen. In dem 46-seitigen Band finden sich insgesamt 12 Sagen und Geschichten aus dem Gebiet des heutigen Köpenick, das eines der ältesten Gebiete menschlicher Besiedelung im Berliner Raum ist. Es sind die nicht ganz so bekannten, und gerade deswegen spannenden Geschichten von Orten wie dem Schloss Köpenick, dem Kietz oder Müggelheim, die Ernst Michael Schwarz gesammelt und auf unterhaltsame Weise neu erzählt hat.

  • Eintritt: 3,00 Euro
  • Termin: 18.10.2018, 19:00 Uhr
  • Ort: Museum Köpenick, Alter Markt 1, 12555 Berlin

Weitere Informationen:
Öffnungszeiten des Museums Köpenick
Di. und Mi.: 10:00 – 16:00, Mi.: 10:00 – 16:00, Do.: 10:00 – 18:00, So.: 14:00 – 18:00
www.berlin.de/bildung-t-k

 

Rückfragen: *Fachbereich Kultur und Museum*, Telefon: (030) 90297 3351


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