Filmveranstaltung in der Kulturküche Bohnsdorf

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 19.09.2018
Am Freitag, dem 21.09.2018 um 19:00 Uhr erwartet Sie ein authentisches Porträt der Schauspielerin Jenny Gröllmann in Form eines Dokumentarfilmes. Die Regisseurin und ehemalige Freundin wird persönlich anwesend sein.
Filmwissenschaftlerin Irina Vogt führt in den Film ein und moderiert das anschließende Gespräch mit der Regisseurin Petra Weisenburger.
Die Regisseurin begleitete als langjährige Freundin die populäre Schauspielerin Jenny Gröllmann in ihren letzten 2 Lebensjahren. Der Film beleuchtet auch mehrere Jahrzehnte DEFA-Geschichte, zeigt viele Filmausschnitte und Weggefährten, wie Michael Gwisdeck, Henry Hübchen, Uwe Kockisch, Jaecki Schwarz, Hermann Beyer und andere, die sich zu Jenny Gröllmann äußern.
Es ist ein Filmporträt von Petra Weisenburger (Deutschland 2008, Regie, Drehbuch, Produktion)
Eintritt: 7 € / 6 € - Es wird um Anmeldung gebeten! 


Neue Kita mit 80 Plätzen in Müggelheim

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 19.09.2018

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte auf eine Pressemeldung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie aufmerksam machen:

Zur Original-Meldung

Sehr geehrte Damen und Herren,
die „SozDia Stiftung Berlin – Gemeinsam Leben Gestalten“ und die evangelische Gemeinde Berlin Müggelheim eröffnen am Mittwoch eine neue Kita im Köpenicker Ortsteil Müggelheim. Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie, Vertreter und Vertreterinnen des Bezirks Treptow-Köpenick, des Kita-Trägers sowie des Architekturbüros Hinz werden an der Feier teilnehmen.
Die „Kita Müggelbande“ bietet 80 Betreuungsplätze an, davon 26 für Kinder unter drei Jahren. Das Bauvorhaben wurde mit Mitteln aus dem Landesprogramm zum Kita-Ausbau (810.000 Euro) und aus dem Bundesprogramm (532.000 Euro) gefördert. Hinzu kamen erhebliche Eigenmittel des Trägers.
Sigrid Klebba: „Es ist sehr erfreulich, dass die neue Einrichtung zu Beginn des Kita-Jahres an den Start gehen konnte. Müggelheim ist ein beliebtes Wohn- und Zuzugsgebiet für Familien. Der Bedarf an Kita-Plätzen steigt entsprechend. Die SozDia Stiftung betreibt bereits 9 Kitas und ist ein erfahrener Träger. Ich wünsche der „Müggelbande“ allen Kindern, Erzieherinnen und Erziehern alles Gute!“
Die Eröffnungsfeier findet statt am Mittwoch, 19. September 2018, um 15:00 Uhr,
Ludwighöheweg 18, 12559 Berlin-Köpenick.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Brennberger 


Workshop Skulptur FeindBild

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 19.09.2018

“Ton ist eines der ältesten und empfindlichsten Bildhauermaterialien. Ein altes Sprichwort zwischen Bildhauern ist, dass die Skulptur in Ton lebt - in Gips stirbt und in Bronze wieder aufersteht. Seit Anbeginn der Zeit benutzen Menschen Ton, um ihre Gedanken, Visionen und Gefühle auszudrücken, um ihnen eine konkrete Form zu geben, um die Idee des Menschseins zu visualisieren.
Der Kopf ist, wo der Verstand ist - im täglichen Leben sind wir es gewohnt, den Verstand als die herrschende Kraft des Seins zu betrachten.
In der Geschichte war die Enthauptung ein Ritual, um die Macht von Statuen der Götter zu entfernen. Ohne den Verstand haben wir nicht die Fähigkeit, die Auswirkungen des Herzens und des Körpers zu analysieren und zu reflektieren und darauf zu reagieren. Manchmal hat man das Gefühl, dass wir in kopflosen Zeiten leben!

Wir brauchen mehr Köpfe!!
Wir müssen uns unseren Feinden stellen!
Wir werden etwas tun!
Für die Götter! Für Menschen! Für die Gesellschaft!

Woher kommen die Feinde? Was macht uns Angst?
Wir machen eine Konfrontation! Wir werden unseren Feinden ins Gesicht sehen!
Wir müssen uns unsere Feinde vorstellen. Vielleicht existieren sie nur in unseren Köpfen.
Wenn wir sie uns vorstellen, werden sie vielleicht vertraut und werden dann Freunde?
Die Absicht ist, jeden Tag mindestens einen lebensgroßen Kopf herzustellen.
Am Ende des Workshops werden alle Köpfe als große Installation in verschiedenen Trocknungsstufen gebaut. Keine Formen, kein Gips, kein Brand Roh - Authentisch - Präsent. Am ersten Tag werden wir eine Lektion über die Anatomie und die Proportionen des menschlichen Kopfes haben. Danach ist es freies Spiel.
Während des Workshops werden wir über Wahrnehmung - weiße Überlegenheit - verschiedene Interpretationen des Raumes und der Dimensionen etc. diskutieren.
Lassen Sie sich nicht vom traditionellen Konzept beirren, diese Installation wird überhaupt nicht traditionell sein.”
Modelliert wird mit Ton. Das Material und Werkzeug stehen zur Verfügung. Arbeitskleidung ist anzuraten. Es wird lediglich ein Unkostenbeitrag für den Ton in Höhe von 15 € erhoben.
Mitmachen können alle Interessierten ab 16 Jahre. Vorkenntnisse können sein, werden aber nicht vorausgesetzt.

  • Datum: 28.09. - 30.09.2018
  • Ort: Moving Poets NOVILLA, Hasselwerderstr. 22, 12439 Berlin
  • Anmeldung: unter Angabe von Name / Adresse / Telefon / E-Mail verbindlich an lutz@movingpoets.org oder direkt vor Ort

Weitere Informationen zum Bildhauer Poul R. Weile finden Sie hier.

 

Rückfragen: *moving poets*, Telefon: (030) 23 92 53 11


„Lob des Unterschieds – Improvisationsstück und Publikumsgespräch“ am 24.09.2018 in der Lohmühle Berlin

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 17.09.2018

  • Datum: Montag, 24.09.2018
  • Zeiten: 15 Uhr mit Schwerpunkt Kinder, 19 Uhr mit dem Schwerpunkt Erwachsene
  • Ort: Lohmühle Berlin, Lohmühlenstraße 17, 12435 Berlin

Das Gespräch zwischen Juden, Christen und Muslimen auf theologischer Ebene ist wichtig und wird seit vielen Jahren geführt. Aber es erreicht nicht die Nachbarn in der alltäglichen Begegnung, klammert atheistische Mitmenschen aus, und es spricht vor allem nicht jene an, die kaum in Berührung mit Juden oder Muslimen leben und doch eine erstaunliche Angst vor „Überfremdung“ ihrer Kultur haben. Dies führt zu seltsamen Stilblüten in der öffentlichen Kommunikation: So werden in dem Teil Deutschlands, der überwiegend konfessionslos lebt, plötzlich die Werte des „christlichjüdischen Abendlandes“ verteidigt – respektive: die, die man dafür hält. Das Improvisationsstück LOB DES UNTERSCHIEDS widmet sich mit Respekt und Spielfreude diesem Spannungsfeld zwischen Traditionen, Glauben und Wissen.
Von und mit Jalda Rebling, Farhad Payar, Dietrich Petzold, Zeha Schmidtke.
Weitere Informationen zu LOB DES UNTERSCHIEDS: http://lob-des-unterschieds.de/.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2018 statt. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Bezirksamt Treptow-Köpenick
Büro des Bezirksbürgermeisters
Koordination Flüchtlingsfragen / Öffentlichkeitsarbeit
Christine Herm
Tel.: (030) 90297-2308, integration@ba-tk.berlin.de
Willkommen in Treptow-Köpenick!

 

Rückfragen: *Integrationsbeauftragter* Gregor Postler, Telefon: (030) 90297-2307


3 Tage Puppenbau und Puppenspiel im Grashüpfertheater im Treptower Park

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 17.09.2018

Anlässlich des diesjährigen Theaterfestivals „FRISCHER WIND“ vom
13. bis 23.09.2018 bietet das Figurentheater am Wochenende

Samstag 22.09.2018 von 13:00 bis 16:00 Uhr und
am Sonntag, 23.09.2018 von 12:00 bis 16:00 Uhr
Familiennachmittage zum Thema Puppenbau und Puppenspiel an.
Aus Papier, Holz und Faden können Groß und Klein eigene Stab- und Fingerpuppen, Sockenmonster oder Schnapperschönheiten entstehen lassen.
Die selbst gebauten Fabelwesen, Tiere, Teufel, Feen … können anschließend auf einer kleinen Bühne zum Leben erweckt werden und von den Zuschauern bewundert werden.
Der Eintritt ist frei. Für die Bastelarbeiten wird je nach Materialverbrauch ein Unkostenbeitrag erhoben.
Außerdem sind an beiden Tagen folgende Theaterstücke im Programm:
Am Samstag, dem 22.09.2018 um 16:00 Uhr:
„YLVI WETTERFEST“, Theater Couturier, ab 4 Jahren (PREMIERE)
Am Sonntag, dem 23.09.2018 um 11:00 und 16:00 Uhr:
„BREMER STADTMUSIKANTEN“, Rike Schuberty, ab 4 Jahen.
Der Eintritt für die Theatervorstellung kostet 5,00 € für Kinder und 8,00 € für Erwachsene.

Rückfragen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Telefon: (030)53695150


Termine der Bürgersprechstunden im Oktober

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 14.09.2018

Im Oktober laden der Bezirksbürgermeister, die Bezirksstadträtin sowie die Bezirksstadträte an folgenden Terminen zur Bürgersprechstunde ein.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel
Leiter der Abteilung Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft

  • Mo., 08.10.2018, 10:30 – 12:00 Uhr
  • Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum 173
  • Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Stellvertretender Bezirksbürgermeister Gernot Klemm
Leiter der Abteilung Soziales und Jugend

  • Di., 16.10.2018, 16:00 - 17:30 Uhr
  • Zum Großen Windkanal 4, 12489 berlin, Raum 122
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-6100

Bezirksstadtrat Rainer Hölmer
Leiter der Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung

  • Mi., 17.10.2018, 15:00 – 17:00 Uhr
  • Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Zimmer 165
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-2202

Bezirksstadträtin Cornelia Flader
Leiterin der Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

  • Mo., 22.10.2018; 14:00 – 15:00 Uhr
  • Hans-Schmidt-Straße 6 / 8, Zimmer 209
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-4271

Bezirksstadtrat Bernd Geschanowski
Leiter der Abteilung Gesundheit und Umwelt

  • Do., 11.10.2018, 15:00 - 17:00 Uhr
  • Mi., 24.10.2018, 13:00 - 15:00 Uhr
  • Hans-Schmidt-Straße 16, 12489 Berlin, Zimmer 134
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-3266 

450 Jahre Treptow – Von den Ursprüngen bis heute – Ausstellung in der VHS Treptow-Köpenick in Baumschulenweg

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow Köpenick vom 28.08.2018

1568 erstmals urkundlich erwähnt, wurde Treptow im 19. Jahrhundert Landgemeinde und bedeutender Industriestandort und gab dem 1920 entstehenden Berliner Stadtbezirk seinen Namen. Industrie und Natur, Arbeit und Freizeit sind in Treptow keine Widersprüche, sondern eng miteinander verwoben. Die Ausstellung ist eine Entdeckungsreise durch Treptows 450-jährige Geschichte und wurde anlässlich des Jubiläumsjahres 2018 erarbeitet. Sie illustriert die wichtigsten Ereignisse, Orte und Personen aus Treptows Geschichte und zeigt, dass deren Bedeutung oft weit über die Bezirksgeschichte hinausreicht.
Diese Wanderausstellung ist ab dem 27. August bis zum 19. Dezember 2018 in 2. Etage der Volkshochschule Treptow-Köpenick in Baumschulenweg zu sehen.
Öffnungszeiten in der VHS Treptow-Köpenick:

Montag bis Freitag 9:00 – 21:00 Uhr, Eintritt frei

Weitere Informationen:
Anregungen und Fragen zur Ausstellung bitte an Agathe.Conradi@ba-tk.berlin.de
www.berlin.de/bildung-t-k

Rückfragen: *Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport* Amt für Weiterbildung und Kultur, Telefon: (030) 90297-4952


Wie ein „Allerhöchster Erlaß“ 125 Jahre Altglienicke beschert

Ortskern Altglienicke mit Grünauer Str. vermutlich um 1909
Ortskern Altglienicke mit Grünauer Str. vermutlich um 1909

Am 15. Juli 2018 durfte Altglienicke sein nunmehr 125-jähriges Bestehen feiern. Aber wie kann so etwas sein? Ist Altglienicke nicht viel älter? Feierte man nicht im Jahr 2000 groß das 625-jährige Ortsjubiläum, so dass man jetzt bei 643 Jahre sein müsste?
Alles ist richtig. Es kommt nur auf den Blickwinkel an. Tatsächlich weiß niemand, wann der Ort wirklich gegründet wurde. Archäologische Funde belegen, dass schon 2000 Jahre v. Chr. in der Bronzezeit Menschen an der eiszeitlichen Hangkante zwischen dem Hochplateau des Teltow und dem Urstromtal siedelten. Sie hinterließen im Boden uns allerlei Fragmente ihres Schaffens. Germanische Semnonen waren es, die dieses Terrain am Ende wieder verließen, um weiter Richtung Rhein zu ziehen und letztlich zu Schwaben zu werden. Im Zuge der Völkerwanderung kamen ab dem 7. Jahrhundert nachfolgend slawische Wenden (oder Sorben) in die Region und ließen sich als die Neuen nieder. Von ihnen stammt der Name des Orts. Der Wortstamm 
glin oder glyna ist slawischen Ursprungs und bedeutet Lehm. Diesen fanden die Wenden so reichhaltig im Boden vor, dass sie die Stelle schlichtweg „Lehmfeld“ nannten. 
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort namens „Glinick“ (wie auch das benachbarte „Bonisztorpp“) im Jahr 1375, im Landbuch Kaiser Karls IV. Der aus Böhmen stammende Kaiser hatte die ein Jahrhundert zuvor den Wenden abgenommene und nun von norddeutschen Siedlern kolonisierte Mark Brandenburg gerade erworben. Er wollte genau wissen, was die Mark ihm an möglichen Einkünften bieten kann. Er schickte Landschreiber von Dorf zu Dorf, jedes noch so versteckte Nest zu finden. Von da an wissen wir amtlich dokumentiert, dass es jenes Glinick mit 49 Hufen gab. Den Ort gab es da aber schon länger. Nur seine wendischen Namensgeber waren unterdessen weg oder hatten sich mit den neuen deutschsprachigen Siedlern vermischt. mehr lesen ...


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S-Bhf. Grünbergallee im Bau
S-Bhf. Grünbergallee im Bau

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Der Dörferblick
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