Jubiläen, die das Jahr 2017 mit sich bringt

Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt
Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt

Wie jedes Jahr gibt es auch 2017 wieder einige Jubiläen zu feiern. Abseits der großen Dinge wie 500 Jahre Reformation, 300 Jahre Freimaurer, 200 Jahre Wartburgfest, 200 Jahre Fahrrad, 100 Jahre russische Oktoberrevolution, 100. Geburtstag John F. Kennedy oder 50 Jahre Farbfernsehen interessiert uns als Regionalzeitung natürlich, was es in unserer Region so an runden oder halbrunden Jahrestagen gibt. In den Jahren mit „7“ wie auch „2“ gibt es nicht sehr viel. Hundertjährige finden sich diesmal gar nicht, denn 1917 war der 1. Weltkrieg mit vielen Verlusten an der Front in den Köpfen präsenter, als etwas zu gründen oder zu erbauen.

Was wir entdeckten: 260 Jahre alt wird die nach einem Entwurf des Bauingenieurs Johann Friedrich Lehmann erbaute Bohnsdorfer Dorfkirche. Dezember 1867 wurde die durch den Unternehmer Bethel Henry Strousberg gebaute Bahnstrecke zwischen dem Görlitzer Bahnhof in Berlin-Kreuzberg und dem niederschlesischen Görlitz endgültig fertiggestellt. Diese kennen wir heute vor allem als die unseren Bezirk durchschneidende S-Bahn-Strecke nach Königs Wusterhausen. Wir feiern damit 150 Jahre Görlitzer Bahn, die ja in unserer Region am Bahnhof Grünau Halt macht. 115 Jahre alt wird das Bootshaus des Akademischen Rudervereins (ARV), welches mit finanzieller Förderung von Kaiser Wilhelm II. als erstes an der Regattastrecke Grünau entstand. Im gleichen Jahr gründete sich im Mai die Freiwillige Feuerwehr Altglienicke. Ebenso vor 115 Jahren, am 16. November 1902, wurde der Haus- und Grundbesitzerverein Falkenberg-Altglienicke unter Vorsitz von Otto Rose gegründet. Dieser parzellierte und besiedelte das Areal rund um die Rose-, Falkenbrunn- und Schirnerstraße. Das nach einem Entwurf des Architekten Otto Risse erbaute Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim der evangelischen Kirche in der Rosestraße 42 wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Am 19. Dezember 1937 fand dort nach nur acht Monaten Bauzeit der erste Gottesdienst statt.

Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet
Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet

Am 5. April feiert der bekannte Bohns-dorfer Bildhauer und Kunstschmied Achim Kühn seinen 75. Geburtstag. Sein Vater, der weltberühmte Kunstschmied Fritz Kühn, hat hingegen am 31. Juli seinen 50. Todestag. Zum 70. Male jährt sich am 1. Mai die Eröffnung des Funkhauses Grünau, welches zeitweise Sitz des Berliner Rundfunks war und bis Herbst 1990 vom Rundfunk der DDR genutzt wurde. Seitdem steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude an der Regattastraße leer und verfällt. 1947 begann auch im Juli die Errichtung des Flugplatzes Schönefeld, nachdem der Flugplatz Johannisthal den sowjetischen Luftstreitkräften zu klein geworden war.
Am 1. September 1987, damit vor 30 Jahren, eröffnete in Altglienicke in der Anne-Frank-Straße die Anne-Frank-Oberschule, damals noch eine Polytechnische Oberschule, ab 1991 ein Gymnasium. Allerdings steht das alte Schulgebäude unterdessen leer. Die Schule ist 2007 in die Uranusstraße umgezogen, kann so also auch zehn Jahre neuer Standort feiern. An diesem eröffnete vor genau 25 Jahren die Pierre-Laplace-Realschule, die das Zeitliche gesegnet hat, da sie 2006 der Realschule in Bohnsdorf anfusioniert wurde. Vor 20 Jahren im August 1997 eröffnete in Altglienicke die neugebaute Grundschule am Mohnweg. Am 28.09. jährt sich zum 15. Male die Eröffnung des Bürgerhauses Altglienicke in der Ortolfstraße, welches als Altglienicker Bürgerzentrum (ABZ) bis 2002 in einer Baracke in der Anne-Frank-Straße beheimatet war. Zehn Jahre alt wird Ende September der Interkulturelle Garten Altglienicke Mohnweg Ecke Nelkenweg. Ebenso 2007 wurde im November auf dem ehemaligen Dorffriedhof Altglienicke zwischen Köpenicker Straße und Normannenstraße eine öffentliche Grünanlage eröffnet.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Bürgerverein Altglienicke e.V. startet am 27.01.2017 mit Neujahrsempfang ins neue Jahr sowie Altglienicke Museum wieder mit festen Öffnungszeiten

Neujahrsempfang 2013
Neujahrsempfang 2013

Am Freitag, dem 27. Januar 2017 findet um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolftraße 182 (1.Etage) in den Räumen des Altglienicke Museums der diesjährige Neujahrsempfang des Bürgervereins Altglienicke statt. Erwartet und eingeladen werden wieder neben den Mitgliedern viele Teilnehmer aus der Politik, örtlicher Vereine und Einrichtungen. Dort soll über die kommenden Veranstaltungen für dieses Jahr berichtet und natürlich über das vergangene Jahr Rückschau gehalten werden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, das Altglienicke Museum zu besichtigen. Für ausreichend Getränke und Essen ist gesorgt. Über eine Spende freut sich der Bürgerverein herzlich.

Startschuss wird auch gegeben für die festen Öffnungszeiten des Altglienicke Museums. Zunächst einmal wird jeden letzten Sonntag eines Monats von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein. Damit geht es also schon zwei Tage später los: am Sonntag dem 29.01.17 kann in besagter Zeit das Museum besichtigt werden. Der nächste Termin ist dann der 26.02. Sukzessive wird darüber nachgedacht die Öffnungszeiten auszuweiten, auch mit dem einen und anderen zusätzlichen Angebot.

Richtfest im Wegedorn-Zentrum

Bild: Joachim Schmidt
Bild: Joachim Schmidt

Kurz vor Weihnachten konnte im Wegedornzentrum an der Semmelweisstraße 100-104 noch einmal groß Richtfest gefeiert werden. Als letzter Bauabschnitt entstehen dort oberhalb eines Getränke-markts mit drei zusätzlich errichteten Geschossen 24 Wohnungen. Im wesentlichen spiegelt der Bau das schon zuvor entstandene Wohnhaus mit dem Drogeriemarkt direkt am Teltowkanal wider. Alle verfügen über einen gehobenen Standard. Es gibt einen Fahrstuhl und eine separate Abstellkammer für jeden Mieter.

In den Wohn- und Schlafräumen wird Laminat verlegt, die Bäder sind mit Badewanne und Dusche ausgestattet und modern gefliest. Die Zwei-Raum-Wohnungen sind als Wohnung mit offener Küche gebaut. Vom Wohnraum kommt man direkt auf die großzügigen Terrassen bzw. Balkone. Die Fertigstellung ist für Mai dieses Jahres geplant. Am Ende wird die G & G Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG. insgesamt 18 Millionen Euro in den Standort mit mehreren Geschäften, Büro- und Wohneinheiten und einem Restaurant investiert haben. (Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Erneuter Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest im Bezirk Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 12.01.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Am 10.01.2017 wurde bei einem toten Schwan das Geflügelpestvirus vom Typ H5N8 nachgewiesen. Der Fundort des Schwans ist die Oder-Spree Wasserstraße in Höhe km 44,2 auf der Höhe der Seddinpromenade 4 in 12527 Berlin. Um den Fundort ist ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet worden. mehr lesen ...

Start für das Parkquartier Altglienicke

Bild: www.Projekt-Immobilien.com
Bild: www.Projekt-Immobilien.com

Zwischen Semmelweisstraße und Rudower Straße entsteht unter dem Projektnamen "Parkquartier Altglienicke" ein neues modernes Wohnensemble im KfW-55-Standard, welches auf Wohnflächen von 52 bis 134 qm mit 2 bis 5 Zimmer Wohnungen individuelle Räume zum Leben bieten soll. Der erste Bauabschnitt auf dem 10.500 qm großen Grundstück an der Semmelweisstraße 41-47 umfasst 39 Eigentumswohnungen und zwei Reihenhäuser. Realisiert werden dabei drei Vollgeschosse plus Dachgeschoss.

Ausgestattet sind diese mit Parkettböden, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden und Personenaufzüge. Alle Wohnungen haben Balkon, Loggia oder Terrasse. Hinzu gehören im Außenbereich Grünflächen, Sitzplätze und Spielgelegenheiten für Kinder. 

Vor wenigen Tagen startete der Verkauf. Projektentwickler und Bauträger ist die

PROJECT Immobilien Wohnen AG. Ersteigentümer können für die ab 207.000 Euro kostenden Wohnungen einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro sowie einen Tilgungszuschuss bis 5.000 Euro in Anspruch nehmen. Voraussichtlicher Baubeginn des ersten Bauabschnittes des Parkquartiers Altglienicke ist im zweiten Quartal 2017. Im zweiten Bauabschnitt folgen später weitere 39 Wohnungen.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Prellsteine – Zeugnisse der Verkehrsgeschichte

Es gibt sie noch, die markanten „Prellsteine“ in Toreinfahrten und manchmal auch als Ecksteine an Gebäuden bei engen Straßen.

Sie erfüllten einmal eine wichtige Funktion: Das Schützen der Toreinfahrten oder Gebäudeecken vor Beschädigungen.

Sie sind entweder naturbelassen als Feldstein oder rund gehauene Steine aber auch aus Metall mit meist einer geschwungenen Form. Wenn ein Pferdewagen bei der Ein- oder Ausfahrt nicht die Kurve bekam, stieß das Wagenrad gegen den Prellstein, ohne die Mauer zu beschädigen.

(Das Wort „prellen“ hat eine mehrfache Bedeutung, so eben auch „federnd“ aufschlagen).

Meist im Zuge der Sanierung der Häuser wurden diese Prellsteine entfernt, oder eben auch manchmal belassen. Wer aufmerksam auch durch die Straßen von Treptow oder anderen Stadtteilen Berlins geht, kann sie noch manchmal entdecken.

Auch wenn heute keine Pferdewagen auf städtischen Straßen mehr fahren, die wenigen noch existierenden Prellsteine verdienen es, erhalten zu bleiben. (Text und Fotos von Andreas Freiberg, Baumschulenweg im Januar 2017)

 

Straßenbahn-Neubaustrecke Adlershof II - Frühzeitige Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens

Pressemitteilung vom 10.01.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Dienstag, 17. Januar 2017 - Beginn: 18:30 Uhr
Forum Adlershof | Hans-Grade-Saal
Rudower Chaussee 24 | 12489 Berlin Seit September 2011 ist der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA) an die Straßenbahn angebunden, die eine Verbindung zum S-Bahnhof Adlershof herstellt. In einem zweiten Schritt ist nun die Fortführung von der Endhaltestelle Karl-Ziegler-Straße zum S-Bahnhof Schöneweide geplant, um eine Lücke im Straßenbahnnetz zu schließen und die Entwicklung entlang des
Groß-Berliner Damms zu fördern. Die geplante Strecke verbessert die Verbindung zu benachbarten Stadtteilen und Bezirken. Nach einer Abwägung von Vor- und Nachteilen wurde eine Vorzugsvariante
für die Neubaustrecke Adlershof II festgelegt. Wir möchten Ihnen auf einer Bürgerversammlung gerne die Ausgestaltung der Vorzugsvariante (z. B. die Querschnittsgestaltung der Straßenräume)
darstellen und erörtern. Sie sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns über eine rege
Beteiligung!

Zu den vom Senat geplanten Unterkünften für Flüchtlinge gibt es jetzt doch Widerspruch aus den Bezirken. Der Bürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD), erklärte am Donnerstag, dass das Bezirksamt einer Flüchtlingsunterkunft mit 1000 Plätzen in Containern am Fürstenwalder Damm 388 „nicht zugestimmt“ habe.

„Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen normalen Standort mit 500 Plätzen handelt“, teilte Igel mit. Einem Standort für 500 Flüchtlinge könne er zustimmen, einer Erhöhung der Zahl der Plätze dagegen nicht. In einer vom Senat verbreiteten Liste war zuvor der Fürstenwalder Damm 388 mit zwei Standorten für Containerdörfer ausgewiesen worden. Auf der Liste war vermerkt, dass der Bezirksbürgermeister darüber informiert worden sei und dass die Zustimmung des Bezirks vorliege.
Zustimmung liegt nicht vor

Auch dem Bau von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge an zwei Standorten am Bohnsdorfer Weg 99-103 und 109-119 habe das Bezirksamt nicht zugestimmt, erklärte der Bürgermeister. „Im Gegenteil: Wir haben an dieser Stelle empfohlen, den geplanten Wohnungsbau voranzutreiben“, so Igel. Bei dieser Ablehnung bleibe es. Laut der verbreiteten Liste soll dazu ebenfalls die Zustimmung des Bezirks vorgelegen haben.

Flüchtlinge in Berlin: Neue Container in Treptow-Köpenick - Bezirk widerspricht Senat | Berlin - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-neue-container-in-treptow-koepenick---bezirk-widerspricht-senat-,10809148,33855886.html?originalReferrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&originalReferrer=https://www.facebook.com#plx755855408

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