Rundgang über unseren 10. Altglienicker Adventsmarkt

Zum zehnten Male fand am 8. Dezember, dem 2. Adventssonntag, von 14.00 bis 19.00 Uhr rund um die Pfarrkirche unser Altglienicker Adventsmarkt statt. Organisiert wurde er wieder gemeinsam vom Bürgerverein Altglienicke e.V. und der evangelischen Kirchengemeinde. An 18 Ständen wurde Essen, Trinken, Kleinkunst, Basteleien-und Geschenkartikel und einiges mehr von zumeist regionalen Institutionen, Vereinen, Selbständigen wie auch Privatpersonen sowie in der Kirche ein Kulturprogramm angeboten. Auf dem Video können Sie einen kleinen Rundgang über unseren Adventsmarkt sehen. (Video von B. Barthmann)


Stimmungsvolle Beleuchtung der Altstadt Köpenick

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 06.12.2019

Seit dem ersten Advent strahlt die Altstadt Köpenick in weihnachtlichem Glanz
Alle Jahre wieder werden Schloßplatz und die Straße Alt-Köpenick vor dem Rathaus Köpenick stimmungsvoll mit weihnachtlichen Lichtern und geschmückten Bäumen ausgestattet. Pünktlich zum ersten Advent konnte die Beleuchtung erneut installiert werden. Seit vielen Jahren darf das Bezirksamt dabei auf die Unterstützung der Stromnetz Berlin GmbH vertrauen.
Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist dankbar für die erneute Zusammenarbeit: “Gerade in der Vorweihnachtszeit ist solch eine Weihnachtsbeleuchtung wichtig für ein schönes, stimmungsvolles Bild unserer Altstadt. Ich danke der Stromnetz Berlin GmbH, die uns erneut als kompetenter Partner zur Seite steht”.
Überzeugen Sie sich selbst bei einem Besuch in der Altstadt Köpenick. Zum Beispiel am 3. Adventswochenende, wenn Köpenick, die Weihnachtsinsel mit ihrem Weihnachtsmarkt ihre Pforten öffnet oder bei einem Besuch der Mittelpunktbibliothek Köpenick, deren Fenster auch in diesem Jahr vom 1. bis 24. Dezember mit liebevoll gestalteten Scherenschnitt-Bildern zum sehenswerten beleuchteten Adventskalender werden. Und das bereits zum 10. Mal!
Die Weihnachtsillumination in der Köpenicker Altstadt ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und der IG Altstadt Köpenick e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stromnetz Berlin GmbH.


"Diese Schule bietet ganz viel Potenzial" - Interview mit Schulleiterin Rick von der Schule am Pegasuseck

Pressemitteilung des Quartiersmanagements Kosmosviertel:

Seit dem Sommer hat die Schule am Pegasuseck eine neue Schulleitung. In Kürze bekommt der Schulstandort auch einen Erweiterungsbau und das Bestandsgebäude wird modernisiert. Ines Rick stellt sich der Aufgabe, die Grundschule mit musikalischem Profil in ihrer Angebotsvielfalt weiterzuentwickeln. Wir haben uns mit der Schulleiterin zu einem Interview getroffen, um zu erfahren, was die Schule im Kosmosviertel bisher auszeichnet und was alles geplant ist. mehr lesen ...


Qualifizierung des Grünzuges im Kosmosviertel

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 06.12.2019

Kiezspaziergang und Workshops als Ideenbörse für die Umgestaltung des Grünzugs

Am 23. November 2019 begann der Beteiligungsprozesses für die Umgestaltung des zentralen Grünzuges im Kosmosviertel. Mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ soll dieser in den kommenden Jahren attraktiver gestaltet werden. Dazu fand ein Rundgang statt, auf dem die Anwohnerschaft ihre Vorschläge einbringen konnte.
Der Kiezspaziergang startete am Büro des Quartiersmanagements zu einzelnen Redestationen. Mit dabei waren neben dem Quartiersmanagement das bezirkliche Straßen- und Grünflächenamt, das bezirkliche Stadtentwicklungsamt und das Landschaftsarchitekturbüro hochC, welches mit der Planung der Freianlagen im Kosmosviertel beauftragt ist. Beim Rundgang durch die sich zwischen Uranus- und Venusstraße erstreckende Grünfläche standen Themen wie Pflege und Sicherheit, Spiel und Sport, Ökologie und Erhaltung sowie Erhalten und Neuerschaffen im Vordergrund. Die zahlreichen Vorschläge wurden von den Landschaftsarchitektinnen und -architekten festgehalten und sollen nun ausgewertet werden. In einem weiteren Schritt finden im kommenden Jahr Workshops zur weiteren Ideenfindung mit der Anwohnerschaft statt, für die es auch schon Termine gibt.

  • Der Workshop mit Kindern und Familien findet am 28. Januar 2020 von 15 bis 17 Uhr im Familienzentrum Kosmosviertel (Ortolfstraße 164),
  • der mit Jugendlichen am 30. Januar 2020 von 17 bis 19 Uhr in der Base24 (Ortolfstraße 182)
  • und der mit Erwachsenen am 3. Februar 2020 von 18 bis 20 Uhr im Kiezladen WaMa (Ortolfstraße 206b) statt.

Die Ergebnisse der Beteiligung werden nach Auswertung Einfluss auf die Planung nehmen, die im Mai 2020 vorgestellt werden. Zielstellung ist bis 2023 einen neugestalteten Grünzug zu realisieren.


„Köpenick, die Weihnachtsinsel“

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 26.11.2019

Der Köpenicker Weihnachtsmarkt 2019 findet zum achten Mal auf der Schlossinsel Köpenick unter dem Motto „Köpenick, die Weihnachtsinsel“ vom 13. - 15. Dezember 2019 statt. Inmitten des barocken Ensembles mit dem besonderen Flair des Schlossparks erwartet die Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsinsel ein einzigartiges Ambiente.
Die Eröffnung findet gemeinsam mit Herrn Bezirksbürgermeister Oliver Igel, dem Hauptmann von Köpenick und seiner Garde am Freitag, dem 13. Dezember 2019 um 18 Uhr auf der Schlossinsel statt. Der traditionelle Stollenanschnitt mit Bäckermeister Schwadtke von der Dresdner Feinbäckerei aus Friedrichshagen wird die Besucherinnen und Besucher auf das Weihnachtsfest einstimmen.
Auf der Schlossinsel präsentieren freie Träger des Bezirkes weihnachtliche Angebote aus ihren Projekten wie traditionelles Kunsthandwerk, Keramik, Tischschmuck, Kerzen, Honig aus der Region, Schmalz nach mittelalterlichen Rezepten, Bastelangebote für Kinder und viele andere Dinge.
Auf dem Schloßplatz Köpenick erwarten die Besucher, wie auch in den vergangenen Jahren, weihnachtliche Angebote von Händlern und Caterern wie Glühwein, Punsch, deftige Speisen und Süßes zum Naschen.
Auf der Weihnachtsbühne präsentieren sich zahlreiche Künstler aus dem Bezirk mit ihren weihnachtlichen Programmangeboten wie das Erzählen von Geschichten für die Kleinen, Swingin’ Christmas mit Steve Horn & Band für die Großen und dem gemeinsamen Singen von alten und neuen Weihnachtsliedern. Weitergeführt wird die beliebte Tradition des abendlichen Turmblasens an allen Veranstaltungstagen.

  • Ort: Schlossinsel Köpenick, Schloßplatz Köpenick
  • Öffnungszeiten:  Freitag, 13.12.2019 von 15:00 bis 19:00 Uhr, Samstag, 14.12.2019 von 12:00 bis 19:00 Uhr, Sonntag, 15.12.2019 von 12:00 bis 18:30 Uhr 
  • Verkehrsanbindung: S-Bahn bis Köpenick oder S-Bahn bis Spindlersfeld weiter mit Tram oder Bus bis Haltestelle Schloßplatz Köpenick oder Rathaus Köpenick

Programm
Freitag, den 13. Dezember 2019
15:00 Uhr: DJ Stabilke mit Hits und News zur Weihnachtszeit
16:00 Uhr: 
Lotus Ensemble – deutsche Weihnachtslieder auf historischen Bambusinstrumenten
17:40 Uhr: 
Traditionelles Turmblasen vom Balkon des Schloss Köpenick mit Lehrern und Schülern der Bläserschule Köpenick
18:00 Uhr: 
Eröffnung des Weihnachtsmarktes durch den Bezirksbürgermeister mit dem Hauptmann von Köpenick und seiner Garde und dem traditionellen Weihnachtsstollenanschnitt
19:00 Uhr: 
Uwe Jensen präsentiert: „Wiedersehen macht Freude“ mit Petra Zieger, Marie Luise Döring & Evelin Weinzettl

Samstag, den 14. Dezember 2019
12:00 Uhr: DJ Stabilke mit Hits und News zur Weihnachtszeit
15:00 Uhr: 
Weihnachten mal bunt mit Leona Heine
17:00 Uhr: Weihnachtliche Orgelmusik in der Schlosskirche, Andreas Hetze spielt Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händel
18:00 Uhr: 
Traditionelles Turmblasen vom Balkon des Schloss Köpenick mit Lehrern und Schülern der Bläserschule Köpenick
19:00 Uhr: 
Weihnachtskonzert mit Sonny & Friends

Sonntag, den 15. Dezember 2019
12:00 Uhr: DJ Stabilke mit Hits und News zur Weihnachtszeit
14:00 und 16:00 Uhr: 
Wagner & Co.
15:00 Uhr: Märchen und Geschichten mit der Weihnachtselfe Anja, musikalisch untermalt von Steve Horn
17:00 Uhr: Weihnachtliche Orgelmusik in der Schlosskirche, Andreas Hetze spielt Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händel
18:00 Uhr: 
Traditionelles Turmblasen vom Balkon des Schloss Köpenick mit Lehrern und Schülern der Bläserschule Köpenick
18:30 Uhr: „Swingin‘ Christmas“ mit der 
Steve Horn Band


Erste Pläne für alte Bärenquell-Brauerei stehen

Nachdem in diesem Jahr beim bezirklichen Stadtplanungsamt nach und nach mehrere Bauanträge für die einzelnen Gebäude auf dem Areal der früheren Bärenquell-Brauerei eingereicht wurden, soll es 2020 an der Schnellerstraße so richtig losgehen. Der historische Brauereikomplex mit seinen Anfängen in der Borussia-Brauerei von 1882, 1898 übernommen von Schultheiß, ab 1959 Bärenquell, wird nach 25 Jahren Leerstand zu einem Gewerbestandort mit Büroflächen, Gastronomie- und Einzelhandel ausgebaut. Die bestehende neuere Halle am Wasser ist für Kreative im Bereich Kunst und Kultur / Manufacturing vorgesehen. Ferner sind ein Hostel sowie eventuell weitere Hotelnutzungen in der Entwicklung. Die bestehenden Gebäude auf dem ca. 44.400 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Spree und Schnellerstraße stehen überwiegend unter Denkmalschutz und sollen erhalten bleiben. Die Sanierung der Bestandsgebäude und die ergänzenden Neubauten ergeben letztlich etwa 88.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Dabei soll ein Spannungsfeld zwischen historischer Backsteinarchitektur und zeitgemäßer Architektur entstehen. Zahlreiche Graffiti dokumentieren das Zeitgeschehen zwischen Betriebsaufgabe der Brauerei und neuer Nutzung. Sie sollen im Zuge der Sanierungsmaßnahmen teilweise erhalten bleiben und zusammen mit den bestehenden industriellen Ein- und Aufbauten das Erscheinungsbild prägen. Im Jahr 2017 übernahm die Waterbound Real Estate (WBRE) das Projektmanagement für die Entwicklung der alten Brauerei. Nachdem zunächst die Projektorganisation neu aufgesetzt wurde, folgte eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Festlegung der Projektziele. Dokumente wurden gesichtet und geordnet und die Bestandsgebäude hinsichtlich der Größe und des Zustands erfasst, Nutzungskonzepte entwickelt und der Rahmen für Kosten und Termine aufgestellt. Frühzeitig wurden erste Gespräche mit den Bezirk und Senat geführt, um ein entsprechendes Genehmigungskonzept aufzustellen. Den Masterplan für die Gesamtmaßnahme entwickelt derzeit das Büro Tchoban Voss Architekten aus Berlin.

Neben Tchoban Voss Architekten sind die Architekturbüros Barcode Architects aus Rotterdam und Jo Klein Architekten aus Berlin als Entwurfsarchitekten tätig und beplanen die insgesamt sieben Bauabschnitte. Zudem sind weitere 20 Büros beteiligt, welche im Rahmen der Planungen, Untersuchungen und Begutachtungen tätig sind.

Bis heute liegen bereits zwei Baugenehmigungen vor. Momentan werden weitere Bauabschnitte planerisch vorbereitet.

Jo Klein Architekten aus Berlin bearbeiten den 1. und 2. Bauabschnitt bestehend aus überwiegend denkmalgeschützten Bestandsbauten und einem neuen modernen Glasbau als neues Bürogebäude sowie den 7. Bauabschnitt mit einem Neubau am Wasser. Tchoban Voss Architekten sind für den Masterplan zuständig, der das Gesamtprojekt vereinigt und für die Bauabschnitte 3, 4 und 5, die teilweise mit denkmalgeschützten Bestandsgebäuden bebaut sind und durch neue Gebäude bzw. moderne Aufbauten ergänzt werden. Barcode Architects planen die bestehende ehemalige Abfüllhalle der Brauerei, den 6. Bauabschnitt, in ein multifunktionales Gebäude mit Aufstockung um, in dem kreatives Arbeiten und Leben ermöglicht werden soll. Das Gebäude ist als kultureller Standort für Events, Ausstellungen, Co-Working Space, Manufaktur/Produktion geplant. In der ehemaligen Verwaltungsvilla soll Gastronomie unterkommen. Hier sind rund 560 Quadratmeter in Unter- und Erdgeschoss gedacht. Im Obergeschoss plant man Büroflächen. Auch das daneben befindliche Beamtenwohnhaus, mit Baujahr 1882 das älteste Gebäude Niederschöneweides, soll für Büronutzung hergerichtet werden. Damit erfolgt eine umfangreiche Wiederbelebung. Die 1991 von der hessischen Henninger-Bräu (2001 in der Binding-Brauerei aufgegangen) übernommene Bärenquell-Brauerei stellte am 1. April 1994 ihre Bierproduktion ein, nachdem im Herbst 1993 das Bezirksamt Treptow einen modernen Neubau an der Straßenfront nicht genehmigte, für den die ältesten denkmalgeschützten Gebäude vorne aus den Jahren 1882 bis 1901 komplett abgerissen werden sollten. Es folgte nach ganz kurzer Zwischennutzung weniger Gebäudeteile für Lagerzwecke der Leerstand und schließlich damit verbunden massiver Vandalismus. Mehrfach brannte es auch. 2013 stand die Baumarktkette Bauhaus bereit, die Brauerei zur neuen Filiale auszubauen, dann ging die Konkurrenz von Max Bahr pleite, und Bauhaus kippte seine Pläne, um stattdessen den Bahr-Standort zwei Grundstücke weiter zu übernehmen. 

Was damals für die Stadtplaner im Rathaus als großer Rückschlag galt, denn man fing so wieder völlig bei Null an, vermag letztlich zum Segen für den Denkmalschutz zu werden. Bauhaus machte nach einer Bestandsaufnahme frühzeitig klar, dass man verbunden mit einer neuen Halle nur das mittige Sud- und Maschinenhaus und das sich am südöstlichen Rand langstreckende Kühl- und Lagerhaus mit dem Turm erhalten werde. Die gesamte Straßenfront, mit unter anderem dem Verwaltungsgebäude von 1888, sollte zugunsten eines großen Parkplatzes abgerissen werden. Nach wenigen weiteren Jahren kaufte schließlich die englische Activum SG Capital Management das Brauereigelände. Jetzt fand sich endlich ein Investor, der trotz der hohen Sanierungskosten bei den alten Gemäuern etwas Reizvolles zu sehen versprach, der die HCM Home Center Management als Projektentwicklungsgesellschaft mit allen weiteren Maßnahmen betraute und auch alle denkmalgeschützten Gebäude erhalten möchte.

Erste bauliche Sicherungsmaßnahmen wurden eingeleitet. Das Bezirksamt arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, parallel zu den Baugenehmigungen auch noch den Bebauungsplan für das Areal zu ändern. Dieser erlaubte bislang nur Fachmärkte. Büros, Einzelhandel und Gastronomie, all das muss neu ermöglicht werden. Da auch größere Restaurantflächen geplant sind, wo das eine und andere Bier getrunken werden kann, schließt sich damit auch etwas ein Kreis. An dieser Stelle an der Spree lag einst die traditionsreiche Ausflugsgaststätte „Neuer Krug“ aus dem 18. Jahrhundert. Das verleitete den Kaufmann und Rittergutsbesitzer Max Meinert und dem bisher bei Schultheiß angestellten Braumeister Alex Kampfhenkel daneben die eigene Borussia-Brauerei aufzumachen, die sie nach zehn Jahren aber schon wieder an die expandierende Schultheiß-Brauerei verkaufen mussten. Lange gehörte zur Brauerei auch eine größere eigene Schankwirtschaft mit Felsen- und Grottenarchitektur. Da es in Berlin immer mehr Gaststätten gibt, die ihr eigenes Hausbier brauen, vielleicht gibt es ja einen findigen Gastronomen, der sich solches auch dort in Schöneweide wieder vorstellen kann. Eine Fertigstellung des neu entwickelten Brauereikomplexes ist für 2023 geplant. (Text und Bilder von Joachim Schmidt vom Dörferblick. Vielen Dank)


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Der Dörferblick
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