Aktuelles vom Bürgerverein Altglienicke e.V.


Altglienicker Geschichte im Bild - Taxi zu den Henschel Flugzeug-Werken - zum Flughafen Schönefeld

Der erste Spatenstich für den Werkflugplatz der Henschel Flugzeug-Werke im Oktober 1934, markiert den Beginn der Fliegerei in Schönefeld. Ausschlaggebend für diesen Standort, unweit des zweiten Motorflugplatzes von Deutschland in Johannisthal, war die vorhandene Wirtschaftsbahn zum Gut Diepensee, welche den massenhaften Transport von Material und Personal zum zukünftigen Flugplatz ermöglichte. Der Umzug von Johannisthal war Ende 1935 abgeschlossen. Da nicht nur eigene Flugzeuge gebaut wurden, sondern auch Flugzeuge in Lizenz für Dornier und Junkers, wuchs der Bedarf an Facharbeitern und Personal.

Der Transport dieser immer mehr werdenden Beschäftigten, erforderte auch die Einbindung der Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn. Wurden 1935 noch 158.000 Personen nach Schönefeld befördert, waren es 1938 schon 1.235.000.

Natürlich wurde auch in Altglienicke Personal gefunden, welches den täglichen Weg zur Arbeit in den Henschel Flugzeug-Werken zu bewältigen hatte. Unser Foto zeigt ein Pferde-Taxi beim Einsammeln der Beschäftigten Dankmarsteig Ecke Schönefelder Chaussee um 1942.

Wir suchen weiterhin Fotos – Dokumente – Ansichtskarten und jeden alten Zeitungsartikel über und von Altglienicke. Schreiben Sie mir – ronald.seiffert@web.de.

(Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.)

 


Aus dem Deutschen Bundestag zur Begräbnisstätte und dem Erinnerungsort U2 -  Besuch auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke

Zum Foto: Katharina Struber und Klaus Gruber erläutern das Konzept des Erinnerungsortes
Zum Foto: Katharina Struber und Klaus Gruber erläutern das Konzept des Erinnerungsortes

Das Konzept des neu gestalteten Erinnerungsortes auf dem Städtischen Friedhof Altglienicke macht neugierig. In jedem Jahr findet im Deutschen Bundestag anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Seit Mitte der neunziger Jahre ergänzt eine Jugendbegegnung die Gedenkstunde, wobei sich der inhaltliche Themenschwerpunkt der Jugendbegegnung in den meisten Fällen an der Biografie der Hauptrednerin oder des Hauptredners der Gedenkstunde bzw. einer Opfergruppe orientiert. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Diskussion mit dem Bundespräsidenten und dem Hauptredner. Coronabedingt musste die Veranstaltung im Januar ausfallen. So besuchte am 23. Juni eine Gruppe von 30 jungen Erwachsenen, nach einer ausführlichen Diskussion mit Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble den entstehenden Erinnerungsort in Altglienicke.

Der erfahrene Hanns-Henner Becker, Teamer einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Massenmord zu Zeiten des Nationalsozialismus befasst, fand bei Recherchen zu Orten der Erinnerung zu diesem Thema das neu entstehende Projekt in Altglienicke.

Die 30 Jungerwachsenen, aus allen Teilen Deutschlands, werden demnächst ein Freiwilligenjahr absolvieren, welches sich der Beschäftigung mit diesem Themengebiet befasst, in einer Gedenkstätte oder einer ähnlichen Einrichtung.

Nach einleitenden Worten von Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Schule, Kultur und Sport, erläuterte Ronald Seiffert vom Bürgerverein Altglienicke, geschichtliche Details zum Friedhof, sowie den Prozess des Entstehens des Erinnerungsortes, vom nichts erklärenden „Gedenkstein“ aus DDR-Zeiten, zum würdigen Gedenkort. Da sich die Umsetzung der Neugestaltung des Erinnerungsortes der Vollendung nähert, sind die Entwerfer, Künstlerin Katharina Struber und der Architekt Klaus Gruber gerade vor Ort. So konnten sie ihr Konzept den interessierten Besuchern ausführlich erläutern.

(Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.)

 


Ein photographischer Schatz aus Altglienickes Vergangenheit - Die Oppen-Behelfs-Brücke über dem Teltowkanal 1946 - 1950

Die hölzerne Behelfsbrücke, im Hintergrund die gesprengte Oppen-Brücke
Die hölzerne Behelfsbrücke, im Hintergrund die gesprengte Oppen-Brücke

Der am 22. Dezember 1900 erfolgte erste Spatenstich, die Baukosten von 25,25 Millionen Mark, (nur) 7 bei den Bauarbeiten umgekommene Arbeiter, die feierliche Eröffnung am 2. Juni 1906, die Länge von 37 Kilometern, und, und, und… Keine Frage, alle diese interessanten Informationen sind wichtige Details zum Teltowkanal, welcher von der Glienicker Lake bis zur Einmündung in die Wendische Spree unterhalb von Grünau den Süden von Berlin durchfließt.

Die meisten Altglienicker nehmen den Teltowkanal allerdings eher als störendes Hindernis wahr, wollen sie ihn in Richtung Adlershof überqueren. Eine Begegnung mit dem BVG-Bus oder mit LKW sind immer wieder Beweis für Berlins Meisterschaft, Fehlplanungen bei Bauprojekten im Großen und im Kleinen ganz locker hinzubekommen.

Bis Dezember 1992 befuhr unsere beliebte alte Straßenbahnlinie 84 die alte, bald darauf geschlossene Oppen-Brücke, wie diese Brücke richtigerweise heißt. Eine Unterbrechung der seit 1909 Altglienicke mit Adlershof verbindenden Straßenbahnlinie gab es jedoch schon vom 19. April 1945 bis zum Frühjahr 1950. Um Berlin, wahrscheinlich auch noch das Deutsche Reich, zu retten, sprengte ein Trupp Altglienicker Volkssturm die Brücke.

Unser spektakuläres Foto, welches einer unserer Leser dem Bürgerverein Altglienicke übergab, zeigt die Vorbereitung zur Hebung der gesprengten, im Wasser liegenden Oppen-Brücke im Frühjahr 1950. In der Mitte der Gruppe Arbeiter einer Adlershofer Baufirma ist die Mutter unseres Lesers, im Hintergrund die Brücke in der Totale zu sehen. Bisher war kein einziges Foto der hölzernen Behelfsbrücke bekannt! Wir Heimatgeschichtler suchen immer, würden uns sehr freuen, bald mehr Schätze der Altglienicker Geschichte zeigen zu können. Schreiben Sie uns: ronald.seiffert@web.de  

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V. 


Das Projekt Begräbnisstätte und Erinnerungsort Friedhof Altglienicke wird umgesetzt

Firma kasimir Hochbau beim Errichten der Stahlbetonfundamente
Firma kasimir Hochbau beim Errichten der Stahlbetonfundamente

Wir berichteten bereits über dieses überaus wichtige Projekt des Gedenkens und der Völkerverständigung. Den hier bestatteten 1360 Opfern der Nazidiktatur wird eine würdige Stätte errichtet, welche in Zukunft als Gedenkort sowie als Begegnungsstätte für heutige und zukünftige Generationen dienen wird. Das Motto „Erinnerung entsteht gemeinsam“ soll hier erfahrbar werden!

Im März begannen die ersten Arbeiten in Form von Bagger- und Handschachtungsarbeiten, welche den Fundamenten und Betonarbeiten vorausgehen. Besondere Vorsicht gilt den alten großen Linden, deren Wurzeln so wenig wie möglich geschadet werden soll. Gerade der alte Baumbestand, die wunderbaren Bauten der Aussegnungskapelle, der Familiengrabstätten sowie die beeindruckende Friedhofsmauer zur Schönefelder Chaussee, welche im bunten Herbstlaub des wilden Weines herrliche Fotomotive ergibt,  bilden ein Ensemble, das auch viele Spaziergänger zum Staunen anhält. In der nächsten Ausgabe werde ich detailliert die Leitidee und das Konzept dieser neu entstehenden Gedenkstätte beschreiben, da sich viele Besucher und Anwohner bestimmt fragen, was geschieht denn da eigentlich…

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.

 


Erinnerung entsteht gemeinsam - Erzbischof Dr. Heiner Koch besucht das Urnengrabfeld U2

Klaus und Alina Leutner (r.), Erzbischof Dr. Heiner Koch (3. v. r.), Pfarrer Laminski (3. v. l.) und Gemeindemitglieder am 7. März 2021 am Urnenfeldgrab U2 auf dem Städtischen Friedhof in Altglienicke
Klaus und Alina Leutner (r.), Erzbischof Dr. Heiner Koch (3. v. r.), Pfarrer Laminski (3. v. l.) und Gemeindemitglieder am 7. März 2021 am Urnenfeldgrab U2 auf dem Städtischen Friedhof in Altglienicke

Im Rahmen seiner Visitation der Pfarrei St. Josef Treptow –Köpenick, besuchte der Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch am Sonntag, den 7. März das Urnengrabfeld U2 auf dem Städtischen Friedhof in Altglienicke. Unter den dort bestatteten 1360 Urnen von Opfern des Nationalsozialismus konnten 19 Urnen katholischen Priestern zugeordnet werden.

Es sind dies die Urne eines Österreichers und die Urnen von 18 Polen. Klaus Leutner, Initiator des zukünftigen Erinnerungsortes, konnte in jahrelanger Forschungs- und Recherchearbeit, allen Opfern ihre Namen zurückgeben. Die Fertigstellung des neuen, würdigen Begräbnis- und Erinnerungsortes verzögerte sich bisher coronabedingt. Nun hoffen alle Beteiligten auf eine Einweihung im September 2021. Da unter den Opfern rund ein Drittel polnische Staatsbürger waren, ist dieses Projekt bereits jetzt ein wichtiger Ort deutsch-polnischen Gedenkens. Pfarrer Mathias Laminski sowie zwei Gemeindemitglieder begleiteten den Erzbischof nach Altglienicke. Nach einem informativen Vortrag von Alina Leutner, polnische Ehefrau und unermüdliche Mitstreiterin unseres Vereinsmitgliedes Klaus Leutner, kam es zu einem Intensiven Austausch zur Entstehung dieses völkerverbindenden Projektes in Zeiten großer Unsicherheit. Erzbischof Dr. Heiner Koch war sichtlich beeindruckt, versicherte auch an der Eröffnung teilnehmen zu wollen.

Dieser Begräbnis- und Erinnerungsort soll auch ein Ort der Begegnung werden!

Denn Erinnerung entsteht GEMEINSAM !

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.


Beyound Future Gesucht wird Altglienicke – in jedweder Form

Solle’sche Windmühle (heute REWE) gegenüber der Grundschule am Berg, gesehen vom Bohnsdorfer Weg aus um 1920 Foto: BVA
Solle’sche Windmühle (heute REWE) gegenüber der Grundschule am Berg, gesehen vom Bohnsdorfer Weg aus um 1920 Foto: BVA

Wer kann helfen? – mit ziemlicher Sicherheit viele Altglienicker Familien!

Jenseits der Zukunft liegt eines unserer Haupt-interessengebiete, nämlich in der Geschichte, präziser die Altglienicker Geschichte. Wir Heimatgeschichtler, gerne auch Ortschronisten im Altglienicker Bürgerverein, suchen zu jeder Zeit!

Kein Problem auch noch nach 22 Uhr. Von Interesse sind jeder ausgeschnittene Zeitungsartikel, jedes Dokument, ob Einladung zum Kaninchenzüchterwettbewerb – Tanz im Anglerverein – Weihnachtsfeier im VEB Säureschutz – Betriebsvergnügen von Mitropa, oder Stiftungsfesten (Jahresfeiern) von MTV Spieß oder der VSG Altglienicke. Natürlich sind Postkarten und Fotos unseres Heimatortes, ob aus Kaisers Zeiten-der Weimarer Republik oder der DDR, immer willkommen! 

Informationen, auch ganze Geschichten, schreibe ich gerne auf, um diese im Altglienicke–Archiv der Nachwelt zu erhalten. In loser Folge möchte an dieser Stelle neu hinzugewonnene Erkenntnisse und Fotos den interessierten Altglienickern vorstellen. Bitte, bevor etwas weggeworfen wird diese Telefonnummer wählen 01727525761.

Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.


Deutsch – Polnisches Gedenken - Friedhof Altglienicke – von einer Begräbnisstätte zum Erinnerungsort

Die Familie des ermordeten Pfarrers Waclaw Zienkowski besuchte am 9.November dessen Begräbnisort, den Altglienicker Städtischen Friedhof Schönefelder Chaussee. Momentan befindet sich an dieser Stelle lediglich ein Erinnerungsstein auf einem Sammelgrab mit der Inschrift: „Den 1284 ermordeten Antifaschisten, deren Asche hier bestattet ist.“ Dem Engagement Klaus Leutners, Mitglied im Bürgerverein Altglienicke, ist es zu verdanken, dass alle hier namenlos Bestatteten ihre Namen wiederbekamen und ihnen demnächst an diesem Ort mit einer angemessenen Begräbnisstätte und Erinnerungsort gedacht werden kann. Es handelt sich nicht um die Aschen von 1360 (das ist die genaue Zahl!) Antifaschisten. Ob bewusste Geschichtsfälschung oder Ignoranz?! Wir wissen es nicht. Begraben sind hier von tumben Nazis in Konzentrationslagern ermordete Häftlinge aus etlichen überfallenen Länder sowie Euthanasieopfer und Geistliche. Von diesen 18 polnisch-katholischen Pfarrern ist einer Waclaw Zienkowski. Die Namen dieser 1360 Opfer wurden handschriftlich von 1360 Menschen aller Altersgruppen, in den letzten Monaten aufgeschrieben und werden auf große Tafeln des neu zu gestaltenden Erinnerungsortes aufgedruckt. Dieses Projekt der Künstlerin Katharina Struber und ihres Mannes Klaus Gruber – Architekt, gewann die Ausschreibung des Senates von Berlin zur Gestaltung des Ortes. Die Großnichte des Pfarrers Zienkowski, Krystina Iwanicka, und ihre Tochter Katarzyna Scwacinska fanden im weltweiten Netz somit den tatsächlichen Ort, an dem sie ihrem Großonkel gedenken können. Bis dahin gab es nur den Ort des Mordes, das Konzentrationslager Sachsenhausen, für stille Trauer. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, über alle Fortschritte als auch Entwicklungen zum neuen Begräbnis- und Erinnerungsort in Altglienicke informiert, machte den Besuch der Familie des Pfarrers zur Chefsache. Nur so, unter fachkundiger Organisation des Leiters „Veranstaltungsdienst“ im Bezirk Treptow-Köpenick Herrn Pabst, war es möglich, diese Veranstaltung in Corona-Zeiten über Religions- und Ländergrenzen hinweg zu realisieren. Dank gilt auch den wenigen Gästen, die teilnehmen konnten sowie den vielen, welche leider pandemiebedingt nicht teilnehmen durften! Weiterhin dem Gesundheitsamt, welches mit zeitnahen Tests unserer polnischen Besucher unterstützte.


Neben Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenick, ergriffen ebenfalls die Pastoren Lutz Nehk (Beauftragter Gedenkkultur Kath. Kirche) und Pfarrer Mathias Laminski (Kath. Pfarrer Treptow-Köpenick) das Wort. Sehr eindrücklich waren die Worte des Schülersprechers des Archenhold-Gymnasiums, Hendrik Wieja, welcher von der Lehrerin Kerstin Neiß begleitet wurde. So von Emotionalität geprägt, wie man es wohl nur bei jungen Menschen finden kann. Das Archenhold-Gymnasium Berlin-Schöneweide wird mit dem Bürgerverein Altglienicke die Pflege des zukünftigen Erinnerungsortes bewerkstelligen. Leider keine Resonanz von „unserem“ Gymnasium vor Ort. Neben dem Initiatorenehepaar Leutner nahmen noch Ulrike Kind (Senatsbeauftragte Ost- u. Mitteleuropa) sowie Friedhofsleiterin Frau Ganzauge und Marc Wesser (Vorsitzender Deutsch-Polnische Juristenvereinigung) teil. Die Großnichte Waclaw Zienkowskis, Krystina Iwanicka, war in ihrer kurzen Dankesrede sichtlich bewegt. Gelebte Völkerfreundschaft – so einfach kann es sein! Mit dieser Veranstaltung, am 9. November 2020 in Altglienicke, wurde dem doch so geschichtlich bedeutsamen Datum, eine positive Seite ins dicke Buch der Geschichte hinzugefügt.

Ronald Seiffert – Bürgerverein Altglienicke


Bürgerverein Altglienicke feiert 30. Geburtstag

Stand des Bürgerverein beim Spätsommerfest 2019
Stand des Bürgerverein beim Spätsommerfest 2019

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie musste der Bürgerverein Altglienicke still und leise am 31. Januar seinen 30. Geburtstag feiern. Normalerweise hätte an diesem letzten Sonntag eines Monats das von ihm betriebene Altglienicke Museum geöffnet gehabt. Dazu hätte es sicherlich etwas Programm zum Miteinander feiern gegeben. Wie auch mal im Januar eine weitere Ausstellungseröffnung angedacht war. Das ist nun alles aufgrund des Lockdowns nicht möglich gewesen. Wann Museen wieder öffnen und wann Veranstaltungen stattfinden können, das war alles trotz zuletzt sinkender Infektionszahlen nicht abzusehen. In jedem Fall plant man beim Bürgerverein, das Jubiläum nachzuholen, sobald wieder derartiges zulässig ist. Hervorgegangen war der Bürgerverein aus der Arbeit des Runden Tisch Altglienicke, der sich in der Zeit der friedlichen Revolution in der DDR regelmäßig im Gemeindeheim Rosestraße traf. Mit der Wiedervereinigung war dort endgültig Schluss. Am 31. Januar 1991 erfolgte die Vereinsgründung. Erster Vorsitzender wurde damals Helmut Hauthal, der schon genauso verstorben ist wie der von 1995 bis 2010 amtierende Nachfolger Dr. Hellmut Rademacher. Seit bald 11 Jahren ist Joachim Schmidt an der Spitze des Vereins. In besten Zeiten in den 1990er Jahren zählte der Verein mal 130 Mitglieder, heute sind es hundert weniger. Ein Kind des Bürgervereins war mal die Zeitung „Der Altglienicker”, bis sich drei Jahre später die Wege nach Streitigkeiten zwischen Vorstand und Macher trennten. Diese Monatszeitung gibt es übrigens seit Anfang dieses Jahres nicht mehr. Sie ist nach drei Jahrzehnten aufgegangen in einem Bezirksmagazin. Höhepunkte der Arbeit des Bürgervereins waren zweifellos die Organisation der 625-Jahr-Feier Altglienickes im Jahr 2000, die Herausgabe zweier Bücher zur Ortsgeschichte und die Schaffung eines Altglienicke Museums. Hinzu kommen unzählige Ausstellungen und zehn Adventsmärkte. Schauen wir, wann das ausführlicher gewürdigt werden kann.


Mitglied im Bürgerverein werden. Mitmachen jetzt !

Hier finden Sie die Beitrittserklärung und das Kontaktformular.
Hier mehr Informationen über den Bürgerverein und die Satzung.

Dann schreiben Sie uns:

buergerverein@altglienicke24.de 

oder melden Sie sich über das Kontaktformular.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung geht an:

Der Dörferblick
Der Dörferblick