Weitere Standortvorschläge für Modulare Unterkünfte in den Berliner Bezirken – Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 16.02.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Mit der Pressemitteilung vom 14.02.2018 hat die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales weitere mögliche Standorte für geplante „Modulare Unterkünfte“ (MUF) zur Unterbringung geflüchteter Menschen bekannt gegeben. Es gab hierzu Gespräche mit dem Bezirk, in dem zahlreiche Standorte diskutiert wurden. Daraus entstand ein ganzer Katalog möglicher Standorte, aus welchem nunmehr zwei Standorte ausgewählt worden sind. In Treptow-Köpenick sollen die Standorte Bohnsdorfer Weg 109-119 in Altglienicke und Salvador-Allende-Straße 89-91 im Allende-Viertel realisiert werden.
Hierzu Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Es wäre ein Missverständnis, diese Standorte rein als zusätzliche Standorte zu sehen. Vielmehr muss damit auch die Schließung eines Tempohomes verbunden werden. So ist es auch geplant. Das ist in der Kommunikation bisher zu wenig berücksichtigt worden. Unser „neuer“ Standort in Altglienicke wird also ein Tempohome im gleichen Ortsteil – nämlich die Unterkunft im Quittenweg - ersetzen. Der zweite Standort (Salvador-Allende-Straße) war bereits Standort für Flüchtlingsunterbringung und musste aus baulichen Gründen geschlossen werden, war aber mehrere Jahre in Betrieb. Insofern handelt es sich auch hierbei nicht um einen neuen Standort.“ Herr Igel betont: „Ich hätte mir eine andere Grundsatzentscheidung des Senats gewünscht – nämlich statt dem Modularbau zur Flüchtlingsunterbringung an dieser Stelle „normalen“ Wohnungsbau, der schnell realisiert und dann gern zu einem großen Teil an Flüchtlinge vermietet wird. Das würde auch eine bessere Vermischung und Integration ermöglichen.“
Zur weiteren Entwicklung von Unterkünften für geflüchtete Menschen soll es voraussichtlich Mitte des Jahres eine Einwohnerversammlung zusammen mit den zuständigen Bereichen der Landesverwaltung geben, um Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die Entwicklungen im Bezirk zu geben sowie die Möglichkeit, Fragen und Anregungen zu formulieren.


Bürgerverein Altglienicke trauert um Heinz Mauer

Der Bürgerverein Altglienicke e.V. trauert um sein Gründungsmitglied Heinz Mauer, der am 25. Januar im Alter von 86 Jahren verstarb. Von der Gründung 1991 an leitete er bis 2012 die Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte des Bürgervereins und war über 21 Jahre lang auch Vorstandsmitglied, bis er entschied, jüngere sollten seine Aufgabe übernehmen, die er entsprechend einarbeitete.
Geboren am 24. März 1931 in Berlin-Baumschulenweg wuchs Heinz Mauer in Bohnsdorf auf und ging in Adlershof zur Schule, wo er sein Interesse für Chemie entdeckte. Er studierte dieses Fach an der Humboldt-Universität, wo er mit seiner späteren Frau Hanna, eine Altglienickerin, die er schon aus der FDJ kannte, näher kam. Fast 54 Jahre sollte diese Ehe währen, aus der eine Tochter und zwei Enkelkinder hervorgingen. In Dresden wurde er zum Chemiefacharbeiter ausgebildet. Dann folgte eine langjährige Zeit bei der Nationalen Volksarmee (NVA), wo er es bis zum Oberst brachte. Mit der Einheit Deutschlands, damit verbunden der Zusammenführung von NVA und Bundeswehr, ging Heinz Mauer 1990 in den Vorruhestand und begann sich ehrenamtlich zu engagieren.
1987 war er zwischenzeitlich mit seiner Frau in das Haus seiner Schwiegereltern in Altglienicke gezogen. Ein Haus mit Geschichte. 1927 waren Berta und Rudolf Ehrlich in die damalige Siedlung „Irrgarten“ (später Spreetal) gezogen, weil ihnen in der Stadt die Mieten zu hoch wurden. Sie eröffneten dort einen Kolonialwaren-Laden mit dem alltäglichen Siedlerbedarf. Auch Hanna wuchs dort zunächst auf. Das Haus wurde 1941 von den Nazis beschlagnahmt, da die Schwiegereltern dem Widerstand angehörten und bei sich auf dem Dachboden den KPD-Widerstandskämpfer Willi Gall versteckten. Zu DDR-Zeiten wurde aus dem Laden ein „Konsum“. Nach der Wende richtete dort Mauers Tochter „Krügers Mini-Markt“ ein. Schließlich erhielt die Familie Mauer in den 90er Jahren das einst entzogene Haus zurückübertragen. Unterdessen ist der Laden im Erdgeschoss seit 1995 Vergangenheit und das Gebäude nur noch Wohnhaus.
Geschichte wurde dort im wahrsten Sinne des Wortes weiter geschrieben. Heinz Mauer sammelte und archivierte dort als Leiter der AG Heimatgeschichte mit seinen Mitstreitern alles, was er zum Ortsteil an Bildern und Dokumenten finden konnte. Dieses fand mit Niederschlag in zwei Altglienicke-Büchern, die der Bürgerverein 1998 und 2010 herausbrachte. 2000 war Heinz Mauer in führender Position verantwortlich für die 625-Jahr-Feier Altglienickes. Darüber engagierte er sich aber auch lange über den Ortsteil hinaus für die Heimatgeschichte im einstigen Bezirk Treptow. Bis ins hohe Alter blieb er ehrenamtlich im Bürgerverein aktiv, bestach durch eine menschliche Nähe und Herzlichkeit, auch wenn er 2012 mit seinem 80. Geburtstag die Leitung der AG Heimatgeschichte an Ronald Seiffert übergab und danach auch nicht mehr für den Vorstand kandidierte. Über zwei Jahre zuvor warb er für einen Generationswechsel im Bürgerverein, der dann auch mit einigen Jüngeren vollzogen werden konnte. Diese konnten sich auf seinen Rat und seine Erfahrung bis zum Schluss immer verlassen. Mit ihm trat einer der letzten ab, welche die besonders aktive Anfangsgeneration des Altglienicker Bürgervereins verkörperten, von Menschen, die bei der Gründung 1991 zumeist um die 60 Jahre alt waren und am Ende ihrer beruflichen Tätigkeit sich nunmehr ehrenamtlich einbrachten. Seine letzte Ruhestätte wird Heinz Mauer nun im Februar dort finden, wo er zur Schule ging, nebenan auf dem Friedhof Adlershof.
Joachim Schmidt (Vorsitzender BVA e.V.)


27 Wohnungen und eine Kita entstehen Grünauer Ecke Werderstraße

Für das Eckgrundstück Grünauer Straße 57-59 in Altglienicke wurde beim Bezirksamt der Neubau einer Wohnanlage mit 27 Wohneinheiten und einer Tiefgarage für 28 Pkw beantragt. Zudem sollen eine Kindertagesstätte für 60 Kinder und vier Gewerbeeinheiten entstehen. Die Baukosten belaufen sich auf 6,62 Mio. Euro. Entstehen soll ein dreigeschossiger L-förmiger Baukörper mit Staffelgeschoss, bestehend aus drei Häusern entlang der Grünauer Straße und an der Werderstraße. Im Hofbereich sind drei Reihenhäuser geplant. In dem unterdessen abgerissenen Eckgebäude Grünauer Straße 59 war einst die Bäckerei Zühlke, später Stadelhoff und Pohle. Einige Jahre wohnte in dem Obergeschoss der damalige Altglienicker Pfarrer Dr. Ulrich Baugatz, der 1976 im Alter von 35 Jahren entschied seinen Beruf als Theologe aufzugeben, um Kunstmaler zu werden. Später zog unten in den Laden mit Backstube die Glaserei Rotkait und zeitweise Ney ein. Danach stand es lange leer. Nebenan befanden sich in der Grünauer Straße 57 und 58 die großen Scheunenanlagen zu dem früheren Bauernhof der Familie Hesse auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Dessen Reste wurden in der Bauvorbereitung des Projekts nun ebenso beräumt.
(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick. Vielen Dank)


Treptow feiert seinen 450. Geburtstag

Bild: BA Treptow Köpenick
Bild: BA Treptow Köpenick

Das Jahr 2018 ist in Treptow ein besonderer Anlass zum Feiern, denn der Ortsteil und Altbezirk feiert sein 450. Jubiläum. Zurückzuführen ist dieses auf eine Kämmereirechnung der Stadt Cölln an den Fischer Andreas Neuendorf aus dem Jahre 1568. Auf ihr ist die erste Erwähnung Treptows im Zusammenhang mit der 50-jährigen Pacht eines Spreeuferstreifens dokumentiert. Dieser wurde als „Der Trebow“ bezeichnet. Die Rechnung führte aus, dass Bewohner für das Recht, Fischerei zu betreiben, 24 Groschen Wasserzins und 32 Groschen Heidegeld für die Bienenzucht an die Stadt entrichten mussten. Das historische Dokument aus dem Stadtarchiv ist als Original leider seit den letzten Kriegswirren 1945 verschollen. Der Ursprung des Ortsnamens mit den zwischenzeitlichen Varianten Trebow, Trebkow, Trebikow, Trepkow lag offensichtlich in den slawischen Worten „drewo“ (‚Laubholz‘) bzw. „drewko“ (‚kleines Laubholz‘). Das ist auch analog zur Namensherkunft der früher gleichnamigen Stadt Treptow / Rega in Pommern, heute polnisch Trzebiatów, aus dem 12. Jahrhundert. Der Name deutet darauf hin, dass auch unser Treptow eigentlich viel älter ist, denn im 16. Jahrhundert siedelten keine slawischen Stämme mehr wie die Sorben dort, sondern nur noch Deutsche. Spuren im Boden weisen allerdings auf eine frühere Ansiedlung von Sorben oder Wenden bereits im 6. oder 7. Jahrhundert hin, die an der Spree in waldreicher Umgebung Fischfang betrieben. Dazu wurde nur damals nichts schriftlich festgehalten. Immer wieder in der Geschichte wurde dann das kleine Fischerdorf aufgegeben. Bekannt ist zwischenzeitlich auch, dass um 1261 herum ein Ritter Rudolf von Stralau sein auf der anderen Spreeseite gelegenes Vorwerk Treptow der Stadt Cölln überließ, es fehlt aber auch hier ein Dokument. Daher führt man Treptow auf das Jahr 1568 zurück, wo wir über ein Fischerhaus von Andreas Neuendorf an der Einmündung des Heidekampgrabens in die Spree wissen. Es ist die Stelle der späteren Ausflugsgaststätte „Zenner“ und das Haus muss dort gestanden haben, wo sich heute am Rande des Biergartens die Ruine der von Ludwig Hofmann vor über 100 Jahren erbauten Körner-Villa befindet. Auch in den letzten 450 Jahren sollte Treptow noch einmal verschwinden, nämlich in Folge des 30-jährigen Krieges wurde die Stelle als „wüst“ sprich verlassen bezeichnet. Erst 1653 wurde dann dort ein Wein- und Bierausschank eröffnet und ab 1707 auch wieder Menschen mit Stallungen und Scheunen angesiedelt. Da die Gegend vor den Toren Berlins als Ausflugsziel immer gefragter war, kamen ab 1779 weitere Kolonistenhäuser hinzu, die ebenso Gaststätten eröffneten. Auf alten Fotos kurz vor dem Zweiten Weltkrieg kann man noch sehen, wie sich Alt-Treptow lange in dieser Form bis zur heutigen Bulgarischen Straße erstreckte. Dieses Areal wurde durch Bombentreffer zerstört. Beiderseits des Wegs zur Abteibrücke und –insel finden sich heute nur noch Wiesen, Sträucher und Bäume. Ab 1860 verlagerte sich aber die Besiedlung von Treptow immer mehr in Richtung Elsenstraße, Kiefholzstraße und Landwehrkanal.

Bild: BA Treptow Köpenick
Bild: BA Treptow Köpenick

1876 wurde in Folge des rasanten Bevölkerungswachstums der Gutsbezirk Treptow eine Landgemeinde, die das Gebiet der heutigen Ortsteile Treptow, Plänterwald und Baumschulenweg umfasste. 1920 erfolgte schließlich die Eingemeindung in Groß-Berlin, in der Treptow territorial erweitert um Johannisthal, Schöneweide, Adlershof und Altglienicke einer von 20 Berliner Verwaltungsbezirken wurde. 1938 kam durch einen Gebietstausch gegen Oberschöneweide das bis dahin Köpenicker Bohnsdorf hinzu. Mit der Verwaltungsreform 2001 fusionierte der Bezirk mit dem östlichen Nachbar Köpenick zu Treptow-Köpenick. In zahlreichen Veranstaltungen möchte das Bezirksamt Treptow-Köpenick in diesem Jahr die wechselhafte Geschichte Treptows erlebbar machen. Ein dazu veröffentlichter Programmflyer informiert umfangreich über das Programmangebot anlässlich des Jubiläums. Weitere und aktualisierte Infos gibt es auch auf der Internetseite www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/450-jahre-treptow/.
Den Jubiläumsauftakt bildet eine Theaterveranstaltung des Amtes für Weiterbildung und Kultur mit Jürgen Hilbrecht als Hauptmann von Köpenick. Das Stück „Köpenick grüßt Treptow“ wird am 18. Februar um 16.00 Uhr im Rathaus Treptow zu sehen sein.
Am 13. April um 16.00 Uhr findet unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller der offizielle Festakt zur Würdigung des Jubiläums im Rathaus Treptow statt. Im Rahmen des Festaktes wird zudem die Ausstellung „450 Jahre Treptow – Von den Ursprüngen bis heute“ im Foyer des Rathauses eröffnet. Auch eine Festschrift soll erscheinen. Es gibt zwischen Mitte Februar und Anfang September verschiedene Vorträge an der Volkshochschule zu Themen wie Berliner Gewerbeausstellung, Geschichte der Späth’schen Baumschule, Flugplatz Johannisthal und Archenhold-Sternwarte. Eine Fotoausstellung zum Spreepark gehört ebenso dazu wie Führungen durch den Treptower Park. Ein temporäres Kunstprojekt ist im Rosengarten des Parks angedacht. Der Berliner Denkmaltag 2018 führt am 16. März sein Programm im Rathaus Treptow durch. Dabei gibt es auch eine Führung durch das Rathaus Treptow. Weiter vermissen muss man leider eine Neuauflage der Treptower Festtage mit „Treptow in Flammen“, das sich einst 1835 aus dem „Stralauer Festzug“ heraus entwickelte und bis vor fünf Jahren als Volksfest die Massen nach Treptow pilgern ließ. Die Stern und Kreisschiffahrt als letzter Veranstalter will nur noch ihr Kerngeschäft durchführen. Der Treptower Park ist zudem politisch nicht mehr als Festmeile erwünscht. Und darauf, dass das Fest eine ganze Ewigkeit nur zwischen Rathaus Treptow und Zenner mit dem Zentrum Bulgarische Straße auf Straßenland stattfand, will keiner so recht eingehen.
Für das Jubiläumsjahr wurde übrigens auch eigens ein Logo entwickelt. Dazu führte man einen Wettbewerb unter Grafikdesign-Schülern der Best Sabel-Schule durch. Ausgewählt wurde ein Entwurf von Marc Müseler, der eine fröhliche, lebendige Figur in den Treptow-Köpenicker Farben blau und grün zeigt, die Assoziationen an Wasser, Fische, Wald, aber auch ein „T“ weckt.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick. Vielen Dank)


Termine der Bürgersprechstunden

Pressemitteilung vom 14.02.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Im März laden der Bezirksbürgermeister und die Bezirksstadträtin sowie die Bezirksstadträte an folgenden Terminen zur Bürgersprechstunde ein.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel
Leiter der Abteilung Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft

  • Mo., 12.03.2018, 10:30 – 12:00 Uhr
  • Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum 173
  • Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat Gernot Klemm
Leiter der Abteilung Soziales und Jugend

  • Di., 20.03.2018, 16:00 – 17:30 Uhr
  • Zum Großen Windkanal 4, 12489 Berlin, Raum 122
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-6100

Bezirksstadtrat Rainer Hölmer
Leiter der Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung

  • Mi., 21.03.2018, 15:00 – 17:00 Uhr
  • Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Zimmer 165
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-2202

Bezirksstadträtin Cornelia Flader
Leiterin der Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport

  • Mo., 12.03.2018; 14:00 – 15:00 Uhr
  • Joseph-Schmidt-Musikschule, Freiheit 15, 12555 Berlin
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-4271

Bezirksstadtrat Bernd Geschanowski
Leiter der Abteilung Gesundheit und Umwelt

  • Do., 08.03.2018, 15:00 - 17:00 Uhr
  • Do., 22.03.2018, 15:00 – 17:00 Uhr
  • Hans-Schmidt-Straße 16, 12489 Berlin, Zimmer 134
  • Anmeldung telefonisch unter (030) 90297-3266

Weitere Informationen finden Sie hier


Stadtentwicklungsamt Treptow-Köpenick schließt vom 12.02. bis 02.03.2018 – FB Vermessung bleibt geöffnet

Pressemitteilung vom 05.02.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Im Zeitraum vom 12.02.2018 bis zum 02.03.2018 bleiben die Fachbereiche Bauaufsicht, Stadtplanung (hier nur die Arbeitsgruppe Bauberatung) und die Untere Denkmalschutzbehörde des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin geschlossen.
Rainer Hölmer, der zuständige Bezirksstadtrat, erklärt dazu: „In den vergangenen Jahren hat die Zahl der zu bearbeitenden Vorgänge aufgrund der gestiegenen Bautätigkeit im Bezirk enorm zugenommen. Da gleichzeitig die Zahl der Beschäftigten stets rückläufig war, ist ein Stau bei der Bearbeitung von Bauanträgen entstanden, der zu teils sehr unbefriedigenden Bearbeitungszeiten geführt hat und einer damit einhergehenden Überlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Während der Schließzeit erfolgt eine Aufarbeitung der aufgelaufenen Vorgänge. Sprechzeiten werden in den genannten Fachbereichen in dem angegebenen Zeitraum nicht angeboten. Auch eine telefonische Beratung und die Beantwortung schriftlicher Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen sowie Investoren zu ihren geplanten Bauvorhaben sind in diesem Zeitraum nicht möglich. Bitte sehen Sie in dieser Zeit auch davon ab, Anfragen zu ihren geplanten Bauvorhaben per E-Mail zu senden. Es wird ein Anrufbeantworter mit dieser Information geschaltet. Die Abgabe von Unterlagen ist auch während der Schließzeit in der Geschäftsstelle des Stadtentwicklungsamtes (Rathaus Köpenick, Zi. 259) möglich.
Rainer Hölmer bittet um Verständnis: „Es ist uns bewusst, dass diese vorübergehende Schließung keine bürgerfreundliche Maßnahme ist. Wir hoffen aber, durch diesen Schritt andauernde Verfahren zügig abschließen und die Bearbeitungszeiten im Anschluss deutlich geringer halten zu können, um die Beliebtheit unseres Bezirkes als Wohn- und Investitionsstandort dauerhaft zu erhalten.“
Um die Bearbeitungszeiten auch mittel- und langfristig zu verringern, wird zudem - nach jahrelangem Personalabbau - die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch schon im Jahr 2017 weitergeführt.
Die Auslegung der Unterlagen zum 2. Entwurf des Landesentwicklungsplans Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg (LEP HR) findet wie öffentlich bekannt gemacht vom 05.02.2018 bis 05.04.2018 im Rathaus Köpenick im Fachbereich Stadtplanung statt. Die Unterlagen finden Sie im Flurbereich zwischen den Räumen 131-132. 


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