Tante Emma`s Laden im Altglienicke-Museum  - Ein Ladenerlebnis der besonderen Art

Ezard Geike, Mitglied im Bürgerverein Altglienicke, stellt seine Sammlung von Ausstattungsgegenständen, aus längst geschlossenen Läden der alten Altglienicker Geschäftswelt, unserem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung. Von einer Secura-Registrierkasse aus dem Konsum Schönefelder Chaussee, einem Fleischer-Hauklotz der Fleischerei Jauer in der Straße am Falkenberg, einen Verkaufstresen von Goldschmied Hasche in der Köpenicker Straße, sowie Ladenregale und vieles mehr. Liebevoll aufgearbeitet und ausgestellt, sind diese Schätze unserer Heimatgeschichte jetzt im Altglienicke-Museum Ortolfstraße 182 zu sehen.

Zur „Ladeneröffnung“ am Sonntag dem 30. August um 14 Uhr, sind alle Altglienicker herzlich eingeladen.

 

Bitte benutzen sie einen Mund-Nasen-Schutz und achten sie auf den Abstand und die Hygieneregeln.

 

Außerdem suchen wir, die Arbeitsgruppe Heimatgeschichte, jederzeit JEDES Dokument – Foto – Ansichtskarte zur Geschichte Altglienickes.

Zu viel ist schon weggeworfen worden, Material welches Lücken in unserer Geschichtsschreibung füllen helfen würde.

Rufen Sie mich an – 01727525761, oder besuchen Sie das Museum!

(Text und Bild Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.)


Wasserwerk Johannisthal soll wieder aktiv ans Netz gehen

Seit nun mehr Jahrzehnten gibt es die Problematik regelmäßig volllaufender Keller in Späthsfelde, im nördlichen Johannisthal und auch Rudow Nord, weil im Wasserwerk Johannisthal am Königsheideweg die Trinkwasserförderung erst heruntergefahren und 2001 ganz eingestellt wurde. Dadurch stieg in der Umgebung der Grundwasserspiegel. Die Häuser wurden zu Zeiten gebaut, vor allem ab den 1930er Jahren, als dieser in einem früheren Feuchtgebiet aufgrund der Wasserförderung niedrig war. Wie aus einer parlamentarischen Anfrage des Abgeordneten Stefan Förster (FDP) zu erfahren ist, gibt es ernsthafte Überlegungen das Wasserwerk Johannisthal wieder verstärkt für die Trinkwassergewinnung zu nutzen. Das Wasserwerk werde demnach künftig für die Versorgung der wachsenden Stadt benötigt. Es sei geplant, nach Umsetzung der erforderlichen baulichen Maßnahmen dieses wieder in Betrieb zu nehmen. In einem Standortkonzept werde untersucht, ob ein unbelasteter Teil der Ressource mit naturnaher Aufbereitung schnellstmöglich genutzt werden kann (ca. 3 Mio. m³/a).

Der größere Teil der Ressource muss mit weiteren Verfahrensstufen aufbereitet werden. Deshalb sei der Bau eines Wasserwerkes an diesem Standort in modularer Fertigstellung vorgesehen: zunächst wird mit einem Pumpwerk begonnen, dessen Maschinenhaus für ein zukünftiges Wasserwerk genutzt und erweitert werden kann. Zum aktuellen Stand der Nutzungen heißt es, Im Rahmen der sogenannten wasserwirtschaftlichen Sofortmaßnahmen im Auftrag und auf Kosten des Landes Berlin werde in den Brunnen des Wasserwerks Johannisthal (Galerie Neue Königsheide und Teltowkanal-Galerie) Grundwasser gefördert, um die Altlastensanierung zu unterstützen. Ziel sei es, wieder eine Qualität des Grundwassers einzustellen, die eine Aufbereitung zu Trinkwasser mit einfachen technischen Mitteln erlaube. Die Reinwasserbehälter und das Reinwasserpumpwerk dienen nach Angaben der Berliner Wasserbetriebe (BWB) in der Funktion eines Zwischenpumpwerks der Regulierung des Versorgungsdrucks im Umfeld des Wasserwerks. Zum aktuellen Stand einer Überarbeitung der Wasserschutzgebietsverordnung erklärt die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, es werde nach Abschluss der Auslegung vom 27. Mai bis 27. Juni 2019 und der Anhörung der Fachkreise und Verbände sowie der Auswertung und Bearbeitung der eingegangenen Stellungnahmen der Entwurf derzeit in die abschließende Bearbeitung gebracht. Es gab infolge des Auslegungs- und Anhörungsverfahrens gab es mehr als zwanzig Einwendungen. Nach Abschluss des bevorstehenden Mitzeichnungsverfahrens sei mit dem abschließenden Erlass der Verordnung bis zum Spätsommer zu rechnen.

(Text wurde von Joachim Schmidt vom Dörferblick zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)


Rettet den Teich – das `Kosmische`Biotop !Gesprächsrunde mit den Planern in der WaMa

Teich mit Seerosen
Teich mit Seerosen

Am Dienstag dem 18. August um 18 Uhr findet, auf Druck der Bewohner, nun doch eine Gesprächsrunde zur Vernichtung des Biotop`s , zur Umgestaltung des Grünzuges im Kosmosviertel statt. Alle Bewohner sind aufgerufen, sich für den Erhalt des Teiches, sowie den vorhandenen Baumbestand zu engagieren. Vom Standpunkt des Grünflächenamtes verständlich, den Pflegeaufwand, damit Kosten einsparen zu wollen. Diese Kosteneinsparungen allerdings AUF Kosten der Lebensqualität der Bewohner zu generieren, ist fragwürdig! Deshalb, seht Euch den Infofilm zur Umgestaltung des Grünzuges noch einmal genau an, kommt zur Gesprächsrunde, formuliert EURE Interessen und Einwände! Sonst ist der Zug für das Grün im „Grünzug“ schnell abgefahren!

(Text und Bild Ronald Seiffert Bürgerverein Altglienicke e.V.)


Der neue BER: Fußgängertunnel Schöneweide wird einfach nicht fertig

Die Wiedereröffnung des 2016 bei einem Brand beschädigten Fußgängertunnels am Bahnhof SchöneweIde wird immer mehr zu einer endlosen Geschichte, sollte er doch schon letztes Jahr wieder in Betrieb gehen. Über eine Freigabe will die zuständige Senatsverwaltung unterdessen keine Auskunft mehr geben. Noch zu Beginn des Jahres sei man vom Sommer 2020 ausgegangen. „In Abhängigkeit von den elektrotechnischen Voraussetzungen seitens des Stromnetzbetreibers wird angestrebt, die Stromversorgung möglichst im dritten Quartal 2020 fertigzustellen und die Folgegewerke – Beleuchtung, Tunneldecke, Pumpen – zu terminieren”, so Streese weiter. Natürlich ist ein unterdessen in die Jahre gehender Verzug nicht umsonst zu bekommen. Die Senatsverwaltung teilt mit, dass das Bauvorhaben noch einmal teurer wird. Die noch im Frühjahr 2019 mit rund 300.000 Euro angesetzten Sanierungskosten steigen auf voraussichtlich 345.000 Euro. Fortgeführt werden soll das Vorhaben weiterhin, obwohl der Bahnhofsvorplatz sowieso in wenigen Jahren umgebaut werden soll. Dann ist geplant, dass oberhalb des 1972 in binnen eines Jahres erbauten Fußgängertunnels eine neue Ampelanlage ebenerdig die Menschen über die Kreuzung führt. Die kann man aber erst dann schaffen, wenn dort durch eine neue Trassenführung die hier einmündenden Straßenbahngleise wegfallen. Eine Anfrage des Abgeordneten Lars Düsterhöft (SPD) ergab, dass die zusätzlichen Planungsleistungen für die Wiederherstellung der Tunneldecke zwar abgeschlossen werden konnten, aber nach vollständiger Freilegung der Tunneldecke wurden dort bisher unbekannte bauliche und elektrotechnische Einbauten gefunden. Bezüglich der elektrotechnischen Einbauten wurden Abstimmungen mit dem Energieversorger und zusätzliche Arbeiten für einen funktionsfähigen Stromanschluss erforderlich. Aufgrund weiterhin bestehendem Klärungsbedarf bezüglich der Kabelsituation konnten die Planungen dazu bislang nicht abgeschlossen werden und weitere Verzögerungen sind eingetreten, teilte Staatssekretär Ingmar Streese mit. Aktuell ruhen wieder einmal die Arbeiten.

(Text wurde von Joachim Schmidt vom Dörferblick zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)


Große Kunst im Bürgerhaus Altglienicke und der WaMa

Am 10. Juli um 19:00 Uhr wurde unsere Kunst-ausstellung im Bürgerhaus und der WaMa (Waschmaschinenbörse) durch unseren Vorsitzenden des Bürgerverein Altglienicke e.V. Herr Schmidt sowie von Bezirksstadträtin von Treptow Köpenick Frau Flader eröffnet. Gezeigt wurden ein breites Spektrum an Kunstfertigkeiten, Malerei – Plastik – Installation, Öl/Acryl-Malerei, Hinterglasmalerei, Patchwork-Stoffstücken Bildnisse, Malerei mit eingefügtem Blattgold, Keramik-Plastiken und Installationsarbeiten. Spektakuläre Werke zweier Künstler, Arbeiten von 1934 bis heute. Werner Domke, geboren 1911 in Rixdorf, Kunstlehrer und ab 1945 Direktor der Grundschule am Berg, sowie Mirko Gabris, geboren 1965 in Rodalben (Rheinland Pfalz), Konditor und seit 5 Jahren begeisterter Altglienicker.

Viele interessante Details und Ihre Beweggründe zu den Themen und Techniken ihrer Kunstformen, erfuhren die Gäste im zweiten Teil unserer Ausstellungseröffnung in der WaMa vom Sohn Werner Domke`s, und von Mirko Gabris. Von abstrakt bis gegenständlich, für jeden Kunstgeschmack sind faszinierende Werke zu bewundern.

Eine Besichtigung ist jeder Zeit im Bürgerhaus und in der WaMa zu den dortigen Öffnungszeiten zu besichtigen.  Bitte benutzen sie einen Mund-Nasen-Schutz und achten sie auf den Abstand und die Hygieneregeln.

(Text und Bilder vom Bürgerverein Altglienicke)


Kulturveranstaltungen starten wieder

Die weitreichenden Einschränkungen angesichts der Corona-Pandemie konnten dank zuletzt zurückgehender Fallzahlen wieder gelockert werden. Somit kann auch wieder unter Einhaltung einiger Regeln kulturelles Leben aufblühen. Das macht sich nun auch wieder in Altglienicke bemerkbar. Es gab so einiges an kulturellen Veranstaltungen, was in Corona-Zeiten in den letzten Monaten leider abgesagt werden musste. Das eine und andere an intensiven Vorbereitungen wurde dadurch zum Ärger der Beteiligten über den Haufen geworfen. Trotzdem blieben allerlei Kulturschaffende natürlich in der Hoffnung, dass es im Laufe dieses Jahres wieder mit einem gewissen Programm losgehen könne und blieben tätig darin, Veranstaltungen für die zweite Jahreshälfte zu planen. Das gilt auch für das zum Jahresbeginn 2020 im Altglienicker Kosmosviertel aus öffentlichen Mitteln gestartete Projekt „Kulturförderung und - koordination”, für welches Holger Wiegandt von der WeTeK gGmbH verantwortlich zeichnet. Mit den allgemein gültigen Regeln, die weiterhin gelten, etwa genügend Abstand zueinander, soll es nun wieder losgehen mit Kultur im Kosmosviertel. Wir befragten Holger Wiegandt in seinem Büro im Bürgerhaus Altglienicke zum derzeitigen Planungsstand.

 

Kunstaustellung

Im Bürgerhaus Altglienicke und im Kiezladen WAMA gibt es auf zwei Orte verteilt eine Ausstellung „Große Kunst in Altglienicke” mit Werken der Künstler Werner Domke und Mirko Gabris aus den Sparten Malerei – Plastik – Installation. Es handelt sich um zwei Künstler, denen es in ihren Werken vor allem um das Vergegenwärtigen der ureigensten Wahrnehmungen in verschiedenen Techniken, dem „Zum Bilde Werden” des Erfahrenen und Erlebten ging.

Die Vernissage, die offizielle Eröffnung, fand am Freitag, den 10. Juli, ab 19:00 Uhr, im Bürgerhaus an der Ortolfstr. 182, 1. Stock, statt. Danach wurde weitergefeiert im Kiezladen WAMA an der Ortolfstr. 206B. Die Ausstellung ist eine Kooperation Bürgerverein Altglienicke e.V. und Kiezladen der Möglichkeiten – WAMA.

 

Sommerkulturtage an der Ortolfstraße

Nach Gesprächen mit der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND soll in diesem Sommer in Kooperation mit dem Kulturverein Phoenix e.V. der stillgelegte Bolzplatz vor den Wohngebäuden Ortolfstr. 196 bis 206 (Ecke Siriusstr.) zum Kulturareal erweckt werden. Es ist mit bis zu acht Veranstaltungen im besagten Innenhof ab Mitte August eine Konzertreihe geplant. Daneben soll es im Wechsel Freiluftkinoveranstaltungen geben. Für diese Sommerkulturtage gab es seitens STADT UND LAND als Eigentümerin der Fläche Anfang Juni grünes Licht. Derzeit wird ein genaues Programm vorbereitet und weitergehende Genehmigungen eingeholt.

 

Märchentage

Die 31. Internationalen Märchentage, die in Berlin wieder von 5. bis 2. November 2020 sind, diesmal unter dem Motto„Himmel und Erde–Märchen von unten und oben”, sollen wie schon im Vorjahr wieder im Kiezladen der Möglichkeiten WAMA stattfinden.

 

Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel

Auch in diesem Jahr soll es wieder einen Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel geben. Geplant ist der 28.11. von 15 bis 18 Uhr – der Sonnabend vor dem 1. Advent. In atmosphärischer Stimmung soll es wieder Leckereien, Spiel und Spaß für Groß und Klein geben. Das Highlight der Veranstaltung ist ein gemeinsames Singen mit allen Festbesuchern.

 

Mehr Infos und Kontakt zur Kulturkoordination

Das Projekt Kulturkoordination und -förderung wird vom Quartiersmanagement durch das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt” ermöglicht. Umgesetzt wird das Projekt durch den Träger WeTeK Berlin gGmbH in Person von Holger Wiegandt. Mehr Infos und alle Kontakte finden Sie auf der Website des Projektes:

http://kiezladen-wama.de/ kultur

 

(Text wurde von Joachim Schmidt vom Dörferblick zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)


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