Bürgerverein betreibt seit 2006 ein kleines Museum in Altglienicke (Ein kleiner Bericht von der Berliner Woche)

Foto: Ralf Drescher Berliner Woche
Foto: Ralf Drescher Berliner Woche

Nur wenige Ortsteile, darunter Müggelheim und Adlershof, haben eine heimatgeschichtliche Sammlung. Seit 2006 gibt es auch das Heimatmuseum Altglienicke.

Träger ist der Bürgerverein Altglienicke. Der hatte die Ausstellung die ersten Jahre im Wasserturm an der Schirnerstraße präsentiert. Seit 2016 hat das Museum nun im Bürgerhaus Altglienicke an der Ortolfstraße eine neue Heimat gefunden. mehr lesen ..

Ein Plädoyer für Menschlichkeit - Weihnachten in der Nachbetrachtung

Was hat Leserbriefschreiber Detlef K. mit gelebter Toleranz und Menschlichkeit zu tun? Eher nicht viel? Jedoch meldet er sich im letzten „Altglienicker“ zu diesem Thema zu Wort. (siehe unten) Die angesprochenen Waltersdorfer Unternehmen spendeten übrigens gut und gerne! Überhaupt kein Grund, sich mit schmalen Schultern schützend vor diese zu stellen. Jetzt zur Erklärung der Zusammenhänge, wie man sieht unbedingt notwendig. Informieren kann sich übrigens jeder nach seinen Möglichkeiten. In Syrien und Afghanistan, aus welchen Ländern ein besonders hoher Anteil an Flüchtlingen zu uns kommt, führt Deutschland in unheiliger Allianz mit seinen `Waffenbrüdern` Krieg. Aus Kriegsgebieten zu flüchten ist ein natürlicher Reflex. Einfach mal die Perspektive wechseln, und schon sieht man klarer. Endlich zum Wesentlichen. Zu helfen sehe ich als moralische Verpflichtung unter diesen Umständen. Meine Familie, Freunde und Bekannten ebenso.           Allerdings wird weiterhin Hilfe jeder Art benötigt. Gern an Frau Kerth vom Tempohome wenden. Telefon : 030-89406830.                                                        Unsere Patenfamilie kommt aus Afghanistan, klassisch Mama-Papa-Sohn-Tochter. In zwei Monaten haben meine Familie und ich schon sehr aufschlussreiche Erfahrungen mit der Deutschen Bürokratie sammeln können. Einfach ist naturgemäß überhaupt nichts. Aber gut, so geht das `Spiel`. Wir sind und bleiben unbeeindruckt am Ball. Ab 1.Februar nimmt meine Frau den zweijährigen Sohn unserer Paten-Familie zusätzlich! in ihre Kindergartengruppe auf. Ein kleiner-großer Sieg auf dem Weg! Unser schönstes Weihnachtsgeschenk des letzten Jahres zeigt das Foto. Ach ja Herr K., mit Altglienicker Kindergärten stehe ich echt gut, kenne einige Leiter und etliche Erzieherinnen, welche beim erfolgreichen Spielzeug- und Kleidungsammeln beteiligt waren. Tatsächlich sind unsere Kindergärten (OK, die mir bekannten), mit Spielzeug sehr gut ausgestattet. Für diejenigen, welche sich ein klareres Bild von den Vorgängen `da draussen` machen wollen folgende Tipp`s : im Netz die „NachDenkSeiten“ und als Buch – „Illegale Kriege“ von Daniele Ganser – Historiker. Jetzt im Februar sammele ich die Stimmen der Quittenweg-Anwohner, nach einem halben Jahr „Nachbarschaft mit Flüchtlingen“ , und werde sie (keine Sorge ungeschönt) hier zu Wort kommen lassen. Ja Herr K., die rechte Ecke ist Ihnen fremd. Sie sind in der ignoranten, eigentlich gleichgültigen Mitte zu Hause. Diese ist allerdings bequem genug, gegen verständiges Engagement zu ätzen. Sollte ich etwas falsch verstanden haben, die Redaktion gibt Ihnen gern meine Telefonnummer.

Ronald Seiffert interessierter und informierter Altglienicker (Text und Foto von R. Seiffert)

Rückblende: Leserbrief aus dem Altglienicker (Januar 2017) auf dem Artikel "Weihnachten in Altglienicke – Auch für ´unsere´ Flüchtlinge !?"

Leserbrief aus dem Altglienicker (Januar 2017)
Leserbrief aus dem Altglienicker (Januar 2017)

Weihnachten in Altglienicke – Auch für ´unsere´ Flüchtlinge !?

Gleich dem Einwand zu begegnen, was haben Moslems mit Weihnachten zu tun – eher nicht viel. Jedoch leben diese Menschen jetzt hier, und werden es noch eine Weile. Die unverantwortliche und unkoordinierte Art, wie Sie zu unseren Nachbarn wurden, hat die Bundes- und gleichwohl Bezirkspolitik zu verantworten! Darüber schrieb ich bereits. Nun, in der Adventszeit schmücken wir unsere Wohnungen, Häuser und Gärten weihnachtlich. Es geht auf das ultimative Familienfest zu Weihnachten. Über Geschenke und das Festmahl wird viel nachgedacht und beratschlagt.   Als interessierter und möglichst informierter Altglienicker, machte ich mir mehrfach vor Ort im Container-Dorf am Quittenweg, ein Bild der dortigen „Wohn- und Lebensverhältnisse“. In jedem Container befinden sich zwei Wohnräume. Davor ein winziger Flur. In den Räumen Neonlicht, blankes Linoleum auf dem Boden, an den Fenstern keine Vorhänge. Was für ein Vergleich mit unseren Wohnstätten! Mehr als nachdenklich geworden, war mein erster Impuls – Ich möchte helfen, diese Situation angenehmer zu gestalten. Vor Wochen führte mich mein Weg nach Waltersdorf zu IKEA und Möbel-Höffner. Sollte es nicht möglich sein, von diesen großen Unternehmen, Hilfe in Form einiger Deckenfluter-Stehlampen, ein paar Läufer für den Platz vor den Betten, sowie einige Meter Vorhang für die offen einsehbaren Fenster zu bekommen? Bis jetzt leider ohne Erfolg. Wohl formulierte „Bittbriefe“ blieben ohne Reaktion. Vielleicht ist im Vorweihnachtsgeschäft bisher bei den Entscheidern noch keine Zeit zum Antworten gefunden worden. Mal sehen. So bleibt mir und meiner Familie immerhin, eine Patenschaft mit einer dort lebenden Familie einzugehen, und diese mit dem nötigen für eine gemütliche Unterkunft auszustatten. Einige Altglienicker Vereine haben ein Netzwerk zur Hilfe organisiert. Es ist gelungen Kleidung, Spielzeug und Schuhe in beachtlicher Zahl zu beschaffen. Es fehlt natürlich noch an diversen Notwendigkeiten. Besteck und Geschirr gehören unter anderem dazu. Das Leben im Containerdorf spielt sich in dieser Jahreszeit zwangsläufig innerhalb derselben ab. Ich hoffe mit diesen Informationen weitere Unterstützer zu finden. Weitere Fragen zu möglichen Hilfen oder Familien-Patenschaften, beantwortet auch gern Frau Kerth – Tel.Nr.:030/89406830 . Der Aufwand hält sich tatsächlich in Grenzen, und wer hat schon ein Problem damit Gutes zu tun ?!                                                                    

Auch den Nachbarn außerhalb und drumherum werde ich wieder Fragen zu deren Erleben dieser nicht einfachen Situation stellen, und sie an dieser Stelle zu Wort kommen lassen. Frohe und besinnliche Weihnachten Ronald Seiffert

Neujahrsempfang 2017 des Bürgerverein Altglienicke e.V.

Am 27. Januar 2017 veranstaltete der Bürgerverein Altglienicke e.V. seinen Neujahrsempfang im Bürgerhaus Altglienicke. Zu Gast waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt (SPD), unser Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel (SPD) sowie Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU) Abteilung für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport. Weiterhin Vertreter von der VSG Altglienicke und anderen Altglienicker Vereinen. Herr Joachim Schmidt (Vorsitzender des Bürgerverein Altglienicke) gab einen Rückblick auf das Jahr 2016 sowie eine Vorschau auf das Jahr 2017. Grußworte vom Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt (SPD) und dem Vorsitzenden des Bürgerverein Altglienicke Herr Joachim Schmidt können Sie hier sehen. Unten im Video sehen Sie die Grußworte unseres Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel.

Quelle Video: Youtube- Altglienicke Aktuell

Grundsteinlegung für Supermarkt und 24 Wohnungen im Dorfkern Altglienicke

Kurz vor dem 2. Advent feierte das neueste Projekt der G. & G. Gruppe "Dorfkern Altglienicke" Grundsteinlegung. Diese zeichnete bereits unter anderem für das Wegedorn-Center verantwortlich. Auf der bisherigen Brachfläche zwischen Schule am Berg und Sportplatz mit den Grundstücken Köpenicker Str. 26-29 wurden im Laufe der Jahre 2006 bis 2016 insgesamt fünf Grundstücke zusammengefügt, um dort einen neuen attraktiven Supermarkt und Wohnungen zu bauen. Die Firma "Netto", die sich bereits in den 90er Jahren im Ortskern Altglienicke nördlich der Pfarrkirche angesiedelt hat, hat die aktuelle Fläche nicht mehr ausgereicht. Eine Erweiterung am bisherigen Standort war nicht möglich. Deshalb wurde eine neue Fläche im Ortskern gesucht, da "Netto" ansonsten den Standort Altglienicke mangels Entwicklungspotentiale hätte aufgeben müssen. Diese fand man in Nähe zum Rewe-Markt.
Dem Konzept von G. & G. treu bleibend über den Supermärkten auch Wohnungen zu bauen, hat man von Anfang an, in Abstimmung mit dem Bauamt Treptow-Köpenick, das nun vorliegende Konzept geplant. Es werden in drei Etagen über dem Supermarkt 24 Wohnungen mit 53 bis 104 Quadratmeter gebaut. Das Supermarktdach wird intensiv begrünt. Alle Wohnungen haben Terrassen bzw. Balkone, die nach Süd-Westen ausgerichtet und zwei Meter tief und sechs Meter breit sind. Ziel ist es, mit dem mit sechs Millionen Euro Baukosten versehenen Projekt im Frühjahr 2018 bezugsfertig zu sein und dann mit der Vermietung zu beginnen. Darüber hinaus soll eine hochwertige Außenanlage mit den dazugehörigen Parkplätzen entstehen.

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Während sich das Gebäude als Blockrandbebauung zur Köpenicker Straße hin orientiert, wo auch die verkehrliche Anbindung am nördlichen Ende des Grundstücks befinden wird, werden sich der Eingangsbereich des "Netto" wie auch die Parkplätze in Richtung Alter Schönefelder Weg bzw. Sportplatz wie auch der Südspitze des Areals erstrecken. Im Eingangsbereich wird es eine Backstube geben. Die überwiegende Erschließung für Fußgänger erfolgt zur Südspitze hin, wo vor kurzem zur Schule am Berg hin ein Fußgängerüberweg eingerichtet wurde. Architektonisch vermag sich das moderne, aber mit einigen Fassadendetails versehene Gebäude des Architekten Faust gut in den alten Ortskern einfügen.

Damit verschwindet endlich nach Jahrzehnten auch eine wenig ansehnliche Brachfläche im Herzen Altglienickes. Südlich des jüngst sanierten Mietshaus Köpenicker Straße 24 gab es bis zur Jahrtausendwende dort noch einen mit Hochparterre versehenen Zweigeschosser als Nr. 25. Dieser wurde nach fortlaufendem Leerstand und Verfall abgerissen. Der Rest blieb immer stets ohne Bebauung, auch wenn es seit 1900 immer wieder Pläne gab, doch zwei Kriege und eine Inflation verhinderten das Bauen an dieser Hanglage. Es blieb eine Wiese, die bis zu den 90er Jahren immer wieder mal als Rummelplatz und Zirkusfläche diente, dann zunehmend verwilderte. Ab den 90er Jahren kamen Ideen auf, dort einen Einzelhandelsstandort zu entwickeln, aus denen zunächst nichts wurde, auch weil es galt, erst einmal fünf Grundstücke mit unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen zusammenzufassen. Die von dem langjährigen Altglienicker Franz-Josef Glotzbach geführte G. & G. Gruppe nahm sich dem mit Hartnäckigkeit an. Es dauerte an die zehn Jahren bis Flächenankäufe und Planung abgeschlossen waren. Zum Ausklang des Jahres 2016 konnte nunmehr mit dem ersten Spatenstich der Grundstein gelegt werden. Viele Gäste von nah und fern kamen. Das regnerische Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch. Gefeiert wurde bis in den späten Abend hinein nebenan im Vereinscasino der VSG Altglienicke, wo man sich hier noch mal vom Investor für die Unterstützung herzlich bedanken möchte. Für das Essen sorgte die Altglienicker Fleischerei Staske. Nun werden wir mit Spannung im Jahr 2017 verfolgen können, wie hier Neues entsteht.

 

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank, Foto: I.Drews)

Start für das Parkquartier Altglienicke

Bild: www.Projekt-Immobilien.com
Bild: www.Projekt-Immobilien.com

Zwischen Semmelweisstraße und Rudower Straße entsteht unter dem Projektnamen "Parkquartier Altglienicke" ein neues modernes Wohnensemble im KfW-55-Standard, welches auf Wohnflächen von 52 bis 134 qm mit 2 bis 5 Zimmer Wohnungen individuelle Räume zum Leben bieten soll. Der erste Bauabschnitt auf dem 10.500 qm großen Grundstück an der Semmelweisstraße 41-47 umfasst 39 Eigentumswohnungen und zwei Reihenhäuser. Realisiert werden dabei drei Vollgeschosse plus Dachgeschoss.

Ausgestattet sind diese mit Parkettböden, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden und Personenaufzüge. Alle Wohnungen haben Balkon, Loggia oder Terrasse. Hinzu gehören im Außenbereich Grünflächen, Sitzplätze und Spielgelegenheiten für Kinder. 

Vor wenigen Tagen startete der Verkauf. Projektentwickler und Bauträger ist die

PROJECT Immobilien Wohnen AG. Ersteigentümer können für die ab 207.000 Euro kostenden Wohnungen einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro sowie einen Tilgungszuschuss bis 5.000 Euro in Anspruch nehmen. Voraussichtlicher Baubeginn des ersten Bauabschnittes des Parkquartiers Altglienicke ist im zweiten Quartal 2017. Im zweiten Bauabschnitt folgen später weitere 39 Wohnungen.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Jubiläen, die das Jahr 2017 mit sich bringt

Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt
Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt

Wie jedes Jahr gibt es auch 2017 wieder einige Jubiläen zu feiern. Abseits der großen Dinge wie 500 Jahre Reformation, 300 Jahre Freimaurer, 200 Jahre Wartburgfest, 200 Jahre Fahrrad, 100 Jahre russische Oktoberrevolution, 100. Geburtstag John F. Kennedy oder 50 Jahre Farbfernsehen interessiert uns als Regionalzeitung natürlich, was es in unserer Region so an runden oder halbrunden Jahrestagen gibt. In den Jahren mit „7“ wie auch „2“ gibt es nicht sehr viel. Hundertjährige finden sich diesmal gar nicht, denn 1917 war der 1. Weltkrieg mit vielen Verlusten an der Front in den Köpfen präsenter, als etwas zu gründen oder zu erbauen.

Was wir entdeckten: 260 Jahre alt wird die nach einem Entwurf des Bauingenieurs Johann Friedrich Lehmann erbaute Bohnsdorfer Dorfkirche. Dezember 1867 wurde die durch den Unternehmer Bethel Henry Strousberg gebaute Bahnstrecke zwischen dem Görlitzer Bahnhof in Berlin-Kreuzberg und dem niederschlesischen Görlitz endgültig fertiggestellt. Diese kennen wir heute vor allem als die unseren Bezirk durchschneidende S-Bahn-Strecke nach Königs Wusterhausen. Wir feiern damit 150 Jahre Görlitzer Bahn, die ja in unserer Region am Bahnhof Grünau Halt macht. 115 Jahre alt wird das Bootshaus des Akademischen Rudervereins (ARV), welches mit finanzieller Förderung von Kaiser Wilhelm II. als erstes an der Regattastrecke Grünau entstand. Im gleichen Jahr gründete sich im Mai die Freiwillige Feuerwehr Altglienicke. Ebenso vor 115 Jahren, am 16. November 1902, wurde der Haus- und Grundbesitzerverein Falkenberg-Altglienicke unter Vorsitz von Otto Rose gegründet. Dieser parzellierte und besiedelte das Areal rund um die Rose-, Falkenbrunn- und Schirnerstraße. Das nach einem Entwurf des Architekten Otto Risse erbaute Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim der evangelischen Kirche in der Rosestraße 42 wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Am 19. Dezember 1937 fand dort nach nur acht Monaten Bauzeit der erste Gottesdienst statt.

Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet
Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet

Am 5. April feiert der bekannte Bohns-dorfer Bildhauer und Kunstschmied Achim Kühn seinen 75. Geburtstag. Sein Vater, der weltberühmte Kunstschmied Fritz Kühn, hat hingegen am 31. Juli seinen 50. Todestag. Zum 70. Male jährt sich am 1. Mai die Eröffnung des Funkhauses Grünau, welches zeitweise Sitz des Berliner Rundfunks war und bis Herbst 1990 vom Rundfunk der DDR genutzt wurde. Seitdem steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude an der Regattastraße leer und verfällt. 1947 begann auch im Juli die Errichtung des Flugplatzes Schönefeld, nachdem der Flugplatz Johannisthal den sowjetischen Luftstreitkräften zu klein geworden war.
Am 1. September 1987, damit vor 30 Jahren, eröffnete in Altglienicke in der Anne-Frank-Straße die Anne-Frank-Oberschule, damals noch eine Polytechnische Oberschule, ab 1991 ein Gymnasium. Allerdings steht das alte Schulgebäude unterdessen leer. Die Schule ist 2007 in die Uranusstraße umgezogen, kann so also auch zehn Jahre neuer Standort feiern. An diesem eröffnete vor genau 25 Jahren die Pierre-Laplace-Realschule, die das Zeitliche gesegnet hat, da sie 2006 der Realschule in Bohnsdorf anfusioniert wurde. Vor 20 Jahren im August 1997 eröffnete in Altglienicke die neugebaute Grundschule am Mohnweg. Am 28.09. jährt sich zum 15. Male die Eröffnung des Bürgerhauses Altglienicke in der Ortolfstraße, welches als Altglienicker Bürgerzentrum (ABZ) bis 2002 in einer Baracke in der Anne-Frank-Straße beheimatet war. Zehn Jahre alt wird Ende September der Interkulturelle Garten Altglienicke Mohnweg Ecke Nelkenweg. Ebenso 2007 wurde im November auf dem ehemaligen Dorffriedhof Altglienicke zwischen Köpenicker Straße und Normannenstraße eine öffentliche Grünanlage eröffnet.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Richtfest im Wegedorn-Zentrum

Bild: Joachim Schmidt
Bild: Joachim Schmidt

Kurz vor Weihnachten konnte im Wegedornzentrum an der Semmelweisstraße 100-104 noch einmal groß Richtfest gefeiert werden. Als letzter Bauabschnitt entstehen dort oberhalb eines Getränke-markts mit drei zusätzlich errichteten Geschossen 24 Wohnungen. Im wesentlichen spiegelt der Bau das schon zuvor entstandene Wohnhaus mit dem Drogeriemarkt direkt am Teltowkanal wider. Alle verfügen über einen gehobenen Standard. Es gibt einen Fahrstuhl und eine separate Abstellkammer für jeden Mieter.

In den Wohn- und Schlafräumen wird Laminat verlegt, die Bäder sind mit Badewanne und Dusche ausgestattet und modern gefliest. Die Zwei-Raum-Wohnungen sind als Wohnung mit offener Küche gebaut. Vom Wohnraum kommt man direkt auf die großzügigen Terrassen bzw. Balkone. Die Fertigstellung ist für Mai dieses Jahres geplant. Am Ende wird die G & G Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG. insgesamt 18 Millionen Euro in den Standort mit mehreren Geschäften, Büro- und Wohneinheiten und einem Restaurant investiert haben. (Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Erneuter Ausbruch der Wildvogel-Geflügelpest im Bezirk Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 12.01.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Am 10.01.2017 wurde bei einem toten Schwan das Geflügelpestvirus vom Typ H5N8 nachgewiesen. Der Fundort des Schwans ist die Oder-Spree Wasserstraße in Höhe km 44,2 auf der Höhe der Seddinpromenade 4 in 12527 Berlin.
Um den Fundort ist ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet worden.
Für den Sperrbezirk gelten für 21 Tage folgende Schutzmaßregeln:

  • Geflügel ist in Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten(es wird auf die Allgemeinverfügung vom 15.11.2016 verwiesen).
  • Gegebenenfalls sind klinische oder virologische Untersuchungen des betroffenen Geflügels zu dulden.
  • Gehaltene Vögel oder Bruteier dürfen aus dem Bestand nicht verbracht werden.
  • Frisches Fleisch und tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus dem Sperrbezirk nicht verbracht werden.
  • Die Tierhalter/ -innen haben Biosicherheitsmaßnahmen (Desinfektionsmatten, Schutzkleidung, Schuhwechsel) durchzuführen.
  • Hunde und Katzen im Sperrbezirk dürfen nicht frei umherlaufen.

Bedingt durch die Vielzahl der Ausbrüche von Geflügelpest im Land Berlin ist das ganze Land Berlin seit dem 25.11.2016 nach wie vor Beobachtungsgebiet.
Für das Beobachtungsgebiet gilt Folgendes:

  • Geflügel ist nach wie vor überall in Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten.
  • Gehaltene Vögel dürfen aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden.
  • Biosicherheitsmaßnahmen sind auch bei kleinen Geflügelbeständen einzuhalten, wie das Anlegen von Schutzkleidung sowie Hand und Stiefeldesinfektion und die Verwendung von Desinfektionsmatten vor den Ställen.

Auf die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung vom 25.11.2016 und vom 06.01.2017 wird hingewiesen:

Die bundesweit geltende Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelbeständen vom 18.11.2016 finden Sie hier:
Es wird nochmals darauf verwiesen, dass Geflügelhalter/ -innen (von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen sowie Tauben) verpflichtet sind, ihren Tierbestand beim Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht unter Angabe der Tieranzahl und des Standortes der Geflügelhaltung anzumelden:

  • per E-Mail: vetleb@ba-tk.berlin.de oder
  • telefonisch: (030) 90297 4811 oder
  • postalisch: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Ordnungsamt, Fachbereich Veterinär und Lebensmittelaufsicht, Postfach 910240, 12414 Berlin

Wer dies unterlässt, handelt ordnungswidrig.
Rückfragen:

  • Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Ordnungsamt, Telefon (030) 90297 4629

Rückfragen: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung h2. Ordnungsamt *Postansc, Telefon: (030) 90297-4629

Aktuelle Information des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zur „Geflügelpest“

Pressemitteilung vom 04.01.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Das, sich seit Anfang November 2016 rasant ausbreitende, Geflügelpestgeschehen hält weiter an. Der Erreger, das hochpathogene Influenzavirus H5N8, wurde inzwischen vielfach in Wildvögeln und in Hausgeflügel nachgewiesen. Betroffen sind fast alle Bundesländer. Auch im Bundesland Berlin wurde das Virus in verschiedenen Bezirken seit dem 23.11.2016 bisher zwölf Mal in Wildvögeln nachgewiesen.
Für den Bezirk Treptow-Köpenick wurde bereits per Allgemeinverfügung vom 15.11.2016 die flächendeckende Aufstallung des Hausgeflügels durch die Amtstierärztin angeordnet. Diese Aufstallungsanordnung hat weiterhin - bis auf Widerruf - Bestand.
In einer Dringlichkeitsverordnung vom 18.11.2016, die am 21.11.2016 bundesweit in Kraft trat, wurden weitere Schutzmaßnahmen insbesondere für kleine Geflügelhaltungen angeordnet:

  • Dokumentationspflichten über Zu- und Abgänge von Geflügel sowie über das Legen und die Abgabe von Eiern,
  • Sicherung der Geflügelhaltungen gegen unbefugten Zutritt bzw. unbefugtes Befahren,
  • Nutzung von Schutz- bzw. Einwegkleidungkleidung sowie
  • Vorhalten und Nutzung von Schuhdesinfektions- und Handwaschvorrichtungen.

Diese Dringlichkeitsverordnung tritt erst mit Ablauf des 20.05.2017 außer Kraft, soweit nicht etwas anderes verordnet wird.
Am 18.11.2016 wurde das hochpathogene Influenzavirus H5N8 zum ersten Mal in Berlin (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Landwehrkanal) nachgewiesen. Um den Fundort des betroffenen Schwanes herum wurden ein Sperrbezirk (mindestens 3 km- Radius) sowie ein Beobachtungsgebiet (mindestens 10 km-Radius) eingerichtet. Sowohl vom Sperrbezirk (Ortsteil Alt-Treptow) als auch vom Beobachtungsgebiet war der Bezirk Treptow-Köpenick mitbetroffen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung der Amtstierärztin erging am 21.11.2016. Da der Erreger H5N8 mehrfach in Folge aus Schwänen am o.g. Fundort nachgewiesen wurde, bleibt der Sperrbezirk bestehen (Allgemeinverfügung vom 23.12.2016).
Wichtige Anordnungen für den Sperrbezirk sind u.a.:

  • Verbringungsverbot für gehaltene Vögel und Bruteier,
  • Verbringungsverbot für frisches Geflügelfleisch, Geflügel-Hackfleisch, Geflügelfleischerzeugnisse und –zubereitungen sowie für Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln,
  • Verbot des Freilassens gehaltener Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes,
  • Verbot des freien Umherlaufens von Hunden und Katzen,
  • Aufstallung, Schuhdesinfektion, Schutzkleidung (siehe oben).
    In Treptow-Köpenick wurde das Influenzavirus H5N8 am 25.11.2016 aus einer Möwe nachgewiesen (Fundort Müggelschlößchenweg 70). Per Allgemeinverfügung vom 25.11.2016 wurde deshalb um den Fundort herum ein weiterer Sperrbezirk (mindestens 3km-Radius) eingerichtet. Dieser Sperrbezirk ist gemäß Geflügelpestverordnung inzwischen nicht mehr existent und ist im Beobachtungsgebiet aufgegangen.
    Seit dem 25.11.2016 ist die gesamte Fläche des Landes Berlin zum Beobachtungsgebiet erklärt worden.
    Wichtige Anordnungen für das Beobachtungsgebiet sind u.a.:
  • Verbringungsverbot für gehaltene Vögel,
  • Verbot des Freilassens gehaltener Vögel zur Aufstockung des Wildvogelbestandes,
  • Aufstallung (siehe oben).

Die Anordnungen für das Beobachtungsgebiet gelten weiterhin (Allgemeinverfügung vom 23.12.2016).
Ansprechpartner:

  • E-Mail: vetleb@ba-tk.berlin
  • Telefon: (030) 90297 4811
  • Post: Ordnungsamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Veterinär und Lebensmittelaufsicht, Postfach 910240, 12414 Berlin.

Rückfragen: Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung h2. Ordnungsamt Fachbereic, Telefon: (030) 90297-4629

Hausbrand in Berlin-Altglienicke

Am Dienstagmorgen sind in Altglienicke zwei Menschen bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. In einer Wohnung im vierten Obergeschoss in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Schönefelder Chaussee war gegen 03:00 Uhr das Feuer ausgebrochen. Das Feuer erfasste schnell sämtliche Räume der Wohnung und als die Feuerwehr eintraf, schlugen die Flammen schon aus den Fenstern.