Bald Wohnen im Altglienicker Wasserturm

Foto: Archiv Bürgerverein Altglienicke e.V.
Foto: Archiv Bürgerverein Altglienicke e.V.

Seit etwa 15 Jahren ist es still geworden um den Wasserturm Altglienicke in der Schirnerstraße, einem Wahrzeichen des Ortsteils, dem einzigen, der es zu DDR-Zeiten sogar 1986 auf eine Briefmarke mit dem Wert 35 Pfennig (das Porto für Briefe nach West-Deutschland und West-Berlin) gebracht hat. Immer wieder wurden wir als "Dörferblick" gefragt, ob wir neue Informationen haben. Da war wenig zu sagen. Der zwischenzeitliche Erwerber hatte das Interesse an dem 1906 eingeweihten Turm verloren - bis er vor rund zwei Jahren an die terraplan Baudenkmalsanierungs-gesellschaft mbH weiterverkauft wurde. Die ist in der Region Falkenberg zweifellos kein Unbekannter. Auch positiv in Erinnerung. Die Nürnberger Gesellschaft sanierte bereits in der Nachbarschaft die Preußensiedlung denkmalgerecht. Im Rahmen einer Anwohnerversammlung Mitte Mai stellte deren Geschäftsführer Erik Roßnagel jetzt seine Pläne vor. Der 38 Meter hohe Turm soll durch zwei Häuser ergänzt werden, in denen vier Wohnungen mit Wohnflächen von 136 bis 150 Quadratmetern Platz finden. Im Turm, dessen Äußeres denkmalgerecht hergerichtet wird, sollen neun Wohnungen Platz entstehen. Um dieses verwirklichen zu können, ist neben dem Turm ein Treppenbauwerk nebst Fahrstuhl erforderlich. Im Untergrund wird eine Tiefgarage entstehen. Seit einem Monat laufen für das Bauvorhaben die Vorbereitungen. Ein Historiker beschäftigte sich mit der Geschichte des Bauwerks. Daneben gab es immer wieder Gespräche mit der Unteren Denkmalbehörde des Bezirks und mit der Stadtplanung. Die Pläne des Nürnberger Unternehmens stießen in der Anwohnerschaft mehrheitlich auf Zuspruch. Das war beim Voreigentümer nicht immer so. Der jetzige Investor will sogar noch die Auswirkungen des geplanten Erschließungsturms auf die Besonnung eines Nachbarn sowie mögliche Schallemissionen der künftigen Bewohner prüfen lassen. Bereits im kommenden Jahr soll der Bau beginnen. Die terraplan rechnet mit einer Fertigstellung nach zwei Jahren. Dann könnte der Wasserturm wieder in altem Glanz erstrahlen. Für seinen eigentlichen Zweck als Wassereservoir und zum Aufbauen eines Drucks auf die vom Wasserwerk Altglienicke gespeisten Wasserleitungen war er eigentlich schon 1956 endgültig außer Betrieb gesetzt worden. Zeitweise fanden im Sockelgeschoss zwischenzeitlich sogar evangelische Gottesdienste statt, nämlich die Jahre vor dem Bau des Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheims in der Rosestraße 1937 und als dieses nach dem Zweiten Weltkrieg erstmal nicht zur Verfügung stand. Der Turm diente wenige Jahrzehnte noch den Berliner Wasserbetrieben als Vorhaltung und für Lagerzwecke, bis er 1993 vom Bezirk erworben wurde, eigentlich mit der Planung für ein soziokulturelles Zentrum, aber dafür gab es am Ende kein Geld. Die Sanierung und den Umbau konnte man nicht stemmen. 1999 wurde das Denkmal an einen Bauunternehmer verkauft, der dort ein Café mit Aussichtsplattform, ein Büro und eine Wohnung für sich plante. Zur Jahrtausendwende hatte hier als Zwischennutzung wenige Jahre das Altglienicke Museum seinen ersten Sitz. Dann musste das Bauwerk beräumt werden. Der Wasserturm stand dann endgültig leer. Weil der sich oben befindliche Wasserbehälter allzu sehr auf das Bauwerk drückte, bestand nämlich akute Einsturzgefahr. In der Folge musste 2005 der Voreigentümer die Außenmauer im Bereich der Turmkrone abtragen. Seitdem schützte eine weiße Plastikplane den oberen Teil des Turms vor Witterungseinflüssen. Dieser wird nun wiederentstehen, mit den notwendigen zusätzlichen Fensteröffnungen. Dann wird von der Ferne her wieder der Wasserturm mit seiner Backsteingotik über die Ortslage Falkenberg hinweg so grüßen, wie man es einst kannte.  (Der Text wurde vom Dörferblick zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Joachim Schmidt)


Eröffnung des neuen Netto - Markts

So wird das neue Objekt aussehen
So wird das neue Objekt aussehen

Wer dieser Tage durch den Dorfkern spaziert um die milde Frühlingsluft zu genießen, kommt nicht umhin eine Spezies wahrzunehmen, die sich in den letzten Jahren in Altglienicke zunehmend heimisch fühlt. Die Rede ist vom Bagger. In der Tat sprießen an allen Ecken des Ortes Bauschilder wie Pilze aus dem Boden, die uns darüber informieren welche – städtische oder auch private – Gesellschaft wie viele Wohnungen baut. Darunter solche wie das Projekt an der Schönefelder Chaussee Ecke Wegedornstraße oder auch das elegante “Parkquartier Altglienicke” zwischen der Rudower Straße und der Semmelweißstraße. Dass dabei die Nahversorgung auch eine entscheidende Rolle spielt, steht außer Frage. Und genau mit diesem Thema beschäftigt sich die G & G Vermögensverwaltung aus Altglienicke seit 20 Jahren, angetrieben von der Frage, wie man Wohnen und Einkaufen miteinander in Einklang bringen kann.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist das Wegedornzentrum. Alles begann mit Lidl, einigen Arztpraxen, einer Apotheke, einer Pflege-WG, einem Getränkemarkt und ein paar kleineren Ladengeschäften. Durch kontinuierliche Investition in den Standort jedoch wurde das Projekt innerhalb der letzten zehn Jahre zu einem Nahversorgungszentrum weiterentwickelt, das nicht nur Einkaufsmöglichkeiten bietet, sondern die Besucher auch in Restaurants zum Verweilen einlädt. Darüber hinaus bietet das Wegedornzentrum Wohnraum für ca. 50 Mietparteien die einen großzügigen Ausblick über den Teltowkanal und die WISTA genießen. Den Abschluss der achtzehnjährigen Entwicklung bildet die Eröffnung des Restaurants “Hafen Domizil” am 1. Mai.

Kurz darauf beginnt, mit der Eröffnung des neuen Netto-Marktes im Dorfkern am 15. Mai, auch die Vermietung der Wohnungen im aktuellen Projekt der G & G in Altglienicke. Am ehemaligen Standort von Netto eröffnet demnächst eine Filiale der Niederländischen Action-Kette. Damit ist (endlich) der unansehnliche, verwilderte Berg inmitten des Ortes einem Gebäude gewichen, das sich mit seinen elegant verrundeten Ecken ins Straßenbild einfügt, ohne dabei klotzig zu wirken.

Platz vor der Bebauung
Platz vor der Bebauung

Das freistehende Solitär-gebäude, welches seit kurzem die Oberkante des Windmühlenbergs ziert, ist mit seinen Klinkerriemchen an historische Altglienicker Klinkerbauten wie die Dorfkirche oder die alte Mädchenschule in der Rudower Straße (heute Kita Rudower Straße) angelehnt. Die – für die Geländeverhältnisse relativ kurze – Bauzeit von etwa zwei Jahren soll nicht darüber hinweg täuschen, mit welcher planerischen Sorgfalt bei dem Projekt vorgegangen wurde. Das erste Grundstück für dieses Vorhaben wurde bereits 2004 erworben und alleine die Erteilung der Baugenehmigung hat einen Zeitraum von zehn Jahren beansprucht.

Und gedacht wurde dabei nicht nur an die zukünftigen Mieter der Wohnungen über dem Supermarkt, die, unbehelligt vom hektischen Treiben des Marktes, über die Dachbegrünung auf den Platz des VSG schauen. Ein Augenmerk lag auch auf den Fußgängern. Zum Einen durch den, auf Bitten der G & G, vom Bezirksamt dort installierten Zebrastreifen, der den Schülern der Schule am Berg einen sicheren Weg zum Sportplatz – und nicht zuletzt zum neuen “Bäcker Wahl” – bietet. Und zum Anderen durch die Wegführung an den Einfahrten, die eine ungehinderte Spazierstrecke vom Park, der die Germanen- mit der Köpenicker Straße verbindet und dem Zentralpark Altglienicke ermöglicht.

Betrachtet man die Projekte der G & G, und das nicht nur hier in Altglienicke sondern auch in Grünau, drängt sich ein gemeinsamer Nenner unwilkürlich auf. Ob es sich nun um Pflege-WGs oder barrierefreie Wohnungen in fußläufiger Entfernung zu Einzelhändlern handelt – die Konzepte zeugen von Nachhaltigkeit. Es wird über Jahre in Standorte investiert, um ihr Potential voll zu entfalten. Am Wegedornzentrum kann man dies bebachten: es ist aktuell das Zuhause von 100 und bietet Arbeitsplätze für etwa 70 Menschen.

Der Geschäftsführer äußerte einmal vor mehr als 10 Jahren im Gespräch, dass es ihm nicht nur darum ging Supermärkte zu bauen, sondern die Standorte optimaler zu entwickeln. Nahversorgungszentren sind die neuen Marktplätze. Lidl und Aldi beginnen erst jetzt mit ähnlichen Planungen.

Man darf gespannt sein, was der G & G als Nächstes zum Thema Nahversorgung einfällt. Vielleicht wäre es ja langsam an der Zeit, dass Altglienicke eine eigene Tankstelle bekommt.

(Der Text und die Fotos wurden vom Dörferblick zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Joachim Schmidt und MAGO GmbH & Co. Immobilienverwaltung KG für den Text und die Bilder)


Bürgermedaille des Bezirkes Treptow-Köpenick am 25. Mai 2018 verliehen

Pressemitteilung vom 26.05.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Am 25. Mai wurde zum 15. Mal die Bürgermedaille des Bezirkes Treptow-Köpenick verliehen. Im Rahmen eines Festaktes im Rathaus Treptow wurde die Bürgermedaille durch den Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Peter Groos und den Bezirksbürgermeister Oliver Igel übergeben. Eine Jury hatte zuvor aus den eingegangenen Vorschlägen die diesjährigen Preisträger ausgewählt.
Die Bürgermedaille ging in diesem Jahr an Sabrina Knüppel und Jürgen Albrecht.
Zu den Personen:
Sabrina Knüppel engagiert sich seit vielen Jahren mit dem Verein “Königsheider Eichhörnchen” für ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner des Kinderheims “A.S. Makarenko” in Berlin-Johannisthal. Die nach dem russischen Pädagogen Makarenko benannte Einrichtung war einst das größte Kinderheim der DDR. Seit Sabrina Knüppel 2006 erstmals das Gelände an der Südostallee in Johannisthal betrat - damals begleitete sie eine Freundin, die auf Spurensuche war - ließ sie das Thema nicht mehr los. Seit 2012 ist Sabrina Knüppel Vorstandsvorsitzende der Königsheider Eichhörnchen e.V. Der Verein ist eine Interessengemeinschaft für ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner, aber auch für Ehemalige aus anderen Kinderheimen. Auch frühere Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und Mitarbeiter haben schon Kontakt aufgenommen, um Erinnerungen zu teilen. In regelmäßigen Heimkindersprechstunden steht Sabrina Knüppel mit Ihrem Verein Ehemaligen mit Rat und Tat zur Seite, hilft bei der Aktenrecherche, bei der Suche nach Verwandten oder bei der Beantragung von Leistungen. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit hält Sabrina Knüppel die Erinnerung an den Ort hier in Johannisthal wach, der für viele eine Zeit ihres Lebens ein Zuhause war, im Guten wie im Schlechten. Sie bewahrt die Geschichte des Heims und seiner Bewohnerinnen und Bewohner.

Jürgen Albrecht hat sich durch sein jahrzehntelanges Engagement um den Wassertourismus in Treptow-Köpenick verdient gemacht. Selbst leidenschaftlicher Segler, engagiert sich Jürgen Albrecht seit vielen Jahren für das Dahme-Revier, u.a. als Vorsitzender des Revierausschusses des Berliner Seglerverbandes, dessen Gesamtvorstand er von 2003 bis 2015 angehörte. Auch die touristische Entwicklung Treptow-Köpenicks lag ihm am Herzen. 1990 gehörte er zu den Mitbegründern des Tourismusvereins Köpenick, dessen Vorstand er bis heute angehört. Jürgen Albrecht trug zur Entwicklung der touristischen Infrastruktur bei und entwickelte in Abstimmung mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und der Wasserschutzpolizei die “Gelbe Welle”, ein Zeichen mit hohem Wiedererkennungswert, das Wasserwanderern gut sichtbar wassertouristische Haltepunkte anzeigt. Die Gelbe Welle wird inzwischen vom Deutschen Tourismusverband verwendet und findet sich deutschlandweit an vielen Gewässern. 2004 gehörte Jürgen Albrecht in Schmöckwitz zu den Mitgründern des dortigen Ortsvereins. Bis heute ist er dort stellvertretender Vorsitzender und organisierte im Lauf der Jahre zahlreiche Veranstaltungen, wie etwa das Inselfest. 


Erneute Öffentliche Auslegung, § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB des Bebauungsplans XV-71 („Mittelweg“)

Pressemitteilung vom 25.05.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Der Entwurf des Bebauungsplans XV-71 vom 7. Oktober 2016 mit dem Deckblatt vom 9. Mai 2018 für das Gelände zwischen Bohnsdorfer Weg, den Grundstücken Bohnsdorfer Weg 72, Markomannenstraße 75/79A und Wegedornstraße 283, Wegedornstraße und Salierstraße im Bezirk Treptow-Köpenick, Ortsteil Altglienicke liegt mit Begründung einschließlich Umweltbericht, den Fachgutachten und den wesentlichen Arten umweltbezogener Informationen und allen Fachgutachten gemäß § 4a Abs. 3 in Verbindung mit § 3 Abs. 2 des Baugesetzbuchs erneut öffentlich aus. Hinsichtlich der umweltbezogenen Informationen beachten Sie bitte auch die Veröffentlichung im Amtsblatt für Berlin Nr. 21 vom 25. Mai 2018, Seiten 2650-2651.
Während der Auslegungsfrist können zu den geänderten und ergänzten Teilen Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind in die anschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einzubeziehen. Bisher eingegangene Stellungnahmen fließen in die anschließende Abwägung ein. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben.
Ziel ist die Umnutzung des brachliegenden Areals durch die Entwicklung allgemeiner Wohngebiete, Sicherung des „Birkenwäldchens“, Ausweisung von Flächen mit Bindungen für Bepflanzung und Ausbau einer öffentlichen Straßenverkehrsfläche.

  • Zeit: vom 4. Juni bis einschließlich 20. Juni 2018
    Montag bis Mittwoch von 8 Uhr bis 16 Uhr, Donnerstag von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr,
    Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.
  • Ort: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, auf dem Flur zwischen den Zimmern 131 und 132, Alt-Köpenick 21 (Rathaus Köpenick), 12555 Berlin, Tel. (030) 90297-2614,-2618.

Die Unterlagen zum Bebauungsplanentwurf XV-71 können während des o.g. Auslegungszeitraumes auch im Internet eingesehen werden unter:
www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/bebauungsplaene/bebauungsplan.701351.php

Ansprechpartner:
BA Treptow-Köpenick, Abt. Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung
Stadtentwicklungsamt FB Stadtplanung, Tel. (030) 90297-2312 


Informationsveranstaltung zur Standortplanung bestehender und geplanter Unterkünfte zur Unterbringung Geflüchteter in Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 24.05.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Das Bezirksamt plant zur künftigen Standortplanung zur Unterbringung von geflüchteten Menschen am 19.06.2018 eine Einwohnerversammlung durchzuführen, zu der auch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, zugesagt hat. Weitere Vertreterinnen und Vertreter der zuständigen Behörden stehen Ihnen nach der Vorstellung der bestehenden und geplanten Unterkünfte für einen konstruktiven Dialog und individuelle Fragen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass bei dieser Veranstaltung ein Überblick über die Gesamtentwicklung von Unterkünften für geflüchtete Menschen in Treptow-Köpenick gegeben werden soll. Informationsveranstaltungen zu neuen Unterkünften in einem konkreten Gebiet werden stattfinden, wenn ausreichend Informationen zur Verfügung stehen.
Aufgrund der begrenzten Kapazität und aus organisatorischen Gründen kann eine Teilnahme nur nach erfolgter Anmeldung für Treptow-Köpenickerinnen und Treptow-Köpenicker erfolgen. Ihre Angaben werden nach der Informationsveranstaltung gelöscht. Bitte melden Sie sich hier zur Informationsveranstaltung online an oder unter Angabe von Name, Vorname und PLZ über integration@ba-tk.berlin.de oder telefonisch unter (030) 90297-2308 an.
Eckdaten zur Informationsveranstaltung

Rückfragen: *Integrationsbeauftragter* Gregor Postler, Telefon: (030) 90297-2307


Quartiersmanagement Kosmosviertel lädt zum Public Viewing im Kosmosviertel

Pressemitteilung des Quartiersmanagement Kosmosviertel 

„Gemeinsam schaut sich’s besser“ - unter diesem Motto soll die Fußball-WM in diesem Jahr auch im Kosmosviertel zu einem Gemeinschaftsevent werden. Am KosmosForum sorgen das Projekt FREIRAUM, die Kollegen von Kiezband, das Team vom Quartiersmanagement, die weitestgehend ehrenamtliche Bühnencrew und noch weitere Unterstützer dafür, dass im Juni und Juli ordentlich mitgefiebert werden kann.

Im Sommer 2016 startete das Quartiersmanagement im Kosmosviertel. Kurz dann auch die Fußball-Europameisterschaft. Und so entstand schon vor zwei Jahren die Idee zum gemeinsamen „Rudelgucken“ ins Bürgerhaus Altglienicke und auf den Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi einzuladen. Ohne große Vorbereitungen kamen dabei pro Spiel 30 bis 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen. Es wurde gegrillt, mitgefiebert, gefeiert und spätestens im Halbfinale auch gelitten. Aber gemeinsam war alles doppelt so gut oder eben nur halb so schlimm. So soll es auch in diesem Jahr laufen.
Auf dem zentralen Platz im Kosmosviertel, an dem sowohl das KosmosForum steht als auch das jährliche Kiezfest stattfindet, steht zu jedem Spiel mit deutscher Beteiligung ein Tageslichtbeamer und die nötigen Boxen für ein komplettes Fußballerlebnis bereit. Betreut wird die Technik von der ehrenamtlichen Bühnencrew aus der WaMa und dem Projekt Kiezband. Die Sitzgelegenheiten werden im Moment durch das Projekt FREIRAUM gestalten weitergebaut. Pünktlich zum 17. Juni wird die Fan-Tribüne am KosmosForum eröffnet. Damit nicht nur der Ball rundläuft packen an den einzelnen Spielen viel Mitarbeiter aus dem Kosmosviertel mit an. Die WM wird also auch hier ein großes Gemeinschaftsprojekt.
Für wirkliche Gemeinschaft sollen dann aber Groß und Klein aus dem Kosmosviertel sorgen. Neben netter Gemeinschaft, soll es auch ein WM-TIPP-Spiel und noch einige kleine und große Überraschungen geben. Eingeladen ist jeder, der nicht zu Hause schauen will; gerne mit Begleitung und allem was man an Essen und Getränken braucht um die 90 Minuten oder mehr durchzuhalten. Ob es auch eine Grill- oder Getränkestation geben wird, hängt noch an der Beteiligung weiterer Unterstützer. Interessierte können sich dazu gerne beim Quartiersmanagement melden. In jedem Fall freuen wir uns auf einen lebendigen Fußballsommer im Kosmosviertel und hoffentlich sieben gemeinsame Spiele.
Die Spiele und weitere Termine im Juni und Juli

  • Mi, 06.06. 18:00 Uhr - Abendbrot im Bürgerhaus – was passiert in den Grünanlagen?
  • Mi, 13.06. 18:00 Uhr - Öffentliche Projektpräsentation HalloKosmos & FREIRAUM gestalten
  • So, 17.06. 17:00 Uhr - Auftakt Public Viewing Deutschland vs. Mexiko
  • Sa, 23.06. 14:00 Uhr - Ein Kiez verbindet – Das Kiezfest im Kosmosviertel Vol.6
  • Sa, 23.06. 20:00 Uhr - Public Viewing Deutschland vs. Schweden
  • Di, 26.06. 14:00 Uhr - Pegasusfest (Grundschule Pegasuseck)
  • Mi, 27.06. 16:00 Uhr - Public Viewing Deutschland vs. Südkorea
  • Di, 03.07. 16:00 Uhr - voraussichtl. Public Viewing Achtelfinale
  • Mi, 04.07. 18:30 Uhr - Quartiersrat (bitte anmelden)
  • Sa, 07.07. 20:00 Uhr - voraussichtl. Public Viewing Viertelfinale
  • Mi, 11.07. 20:00 Uhr - voraussichtl. Public Viewing Halbfinale
  • So, 15.07. 17:00 Uhr - voraussichtl. Public Viewing Finale

Kontakt
Quartiersmanagement Kosmosviertel
Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin
Tel: (030) 77 32 01 95, www.kosmosviertel.de, team@kosmosviertel.de
Facebook: Quartiersmanagement Kosmosviertel

Rückfragen: *Quartiersmanagement Kosmosviertel* , Telefon: (030) 77 32 01 95


Grundhafter Neubau der Rudower Straße von Wegedornstraße bis Köpenicker Straße

Pressemitteilung vom 23.05.2018, Bezirksamt Treptow Köpenick

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick, die Berliner Wasserbetriebe und weitere Leitungsverwaltungen werden gemeinsam, beginnend am 11. Juni 2018, die Fahrbahn, die Geh- und Radwege sowie auch alle im unterirdischen Bauraum befindlichen Trinkwasserleitungen als die Abwasserdruckleitungen und Freispiegelkanäle grundhaft erneuern oder sanieren. Diese Maßnahmen sind aufgrund des Alters, insbesondere der Abwasserdruckleitungen, zwingend erforderlich. Die Arbeiten werden in 5 Bauabschnitten (BA) durchgeführt. Um die Bauzeit so gering wie möglich zu halten, wird in jeweils zwei Bauabschnitten gleichzeitig gearbeitet.

1. BA: Kreuzung Rudower Str. / Wegedornstr. BA 1.1 Südseite der Kreuzung 11.06. - 12.08.; BA 1.2 Nordseite der Kreuzung 13.08. - 09.09.
2. BA: Wegedornstr. bis Pfarrwöhrde September 2018 - Februar 2020
3. BA: Pfarrwöhrde bis Dorothea-Viehmann-Str. Februar 2020 bis Februar 2022
4. BA: Dorothea-Viehmann-Str. bis Lehmfeldsteig September 2018 - Februar 2020
5. BA: Lehmfeldtsteig bis Köpenicker Str. Februar 2020 bis Februar 2022

Die Rudower Straße ist während dieser Zeit für den Durchgangsverkehr gesperrt. Entsprechende Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Die Zufahrtsmöglichkeit für Anwohner und Anlieger wird soweit wie möglich gewährleistet.
Auch die Buslinien 160, 162 und 164 sind von der Umleitung betroffen und informieren dazu an den entsprechenden Haltepunkten.