Neue Ponys und ein Haus für Waslala

Foto: ASP Waslala
Foto: ASP Waslala

Pressemitteilung des Quartiersmanagement Kosmosviertel:

Auf dem Abenteuerspielplatz und Kinderbauernhof Waslala können die Kinder zwei neue Islandpferde begrüßen. Weil die Einrichtung in der Venusstraße aus allen Nähten platzt, wird im nächsten Jahr ein neues Haus gebaut. Bialli und Skolli heißen die beiden Islandponys, die am 20. Oktober bei Waslala angekommen sind. Der Name Bialli wird „Bjattli“ ausgesprochen und bedeutet „Glöckchen“. Bialli ist sieben Jahre alt und kommt ursprünglich aus Dänemark, wo er mit Reit-Urlaubern durch die Gegend trabte. Von dort kam er ein Jahr lang zur weiteren Ausbildung in die Umgebung von Oldenburg. Hier hat die Waslala-Leiterin Annette Hübner Bialli gefunden. Die Suche war nicht einfach. „Wir brauchen reitbare Tiere, die den Umgang mit Kindern gewöhnt sind“, erklärt Annette Hübner. Skolli, ausgesprochen „Skottli“, kommt aus der Nähe von Cuxhaven. „Teufelchen“, so die Übersetzung, ist zwölf Jahre alt und hat auch schon Turniererfahrung. Er ist also Rummel gewöhnt und bewahrt immer die Ruhe. Beide Isländer beherrschen neben den drei üblichen Gangarten auch „Rennpass“ und „Tölt“.

Am 26. Oktober gab es ein großes Begrüßungsfest, bei dem die Kinder die beiden Neuankömmlinge mit Äpfeln, Möhren und extra gebackenen Pferdeleckereien verwöhnten. Die Namensschilder wurden eingeweiht und es gab eine ganze Wand voll mit Willkommensglückwünschen. Wenn Bialli und Skolli sich eingewöhnt haben, geht es auch mit dem Reiten los. Die vorhandenen Shetland-Ponys auf dem Waslala sind aus Altersgründen ihren Aufgaben kaum noch gewachsen. Damit das therapeutische Reiten hier weitergehen kann, wurde der Kauf der Tiere über das Quartiersmanagement Kosmosviertel finanziert. „Das ist das erste Mal, dass Ponys über das Programm Soziale Stadt gefördert wurden“, sagt Quartiersmanagerin Marieke Piepenburg. Für die Kinder des Kosmosviertels und von ganz Altglienicke ist Waslala eine enorm wichtige Einrichtung – mittlerweile seit 20 Jahren. Auf 6000 Quadratmetern gibt es hier einen Bauspielplatz, eine Kletterwand, eine Feuerstelle und einen Lehmofen, einen Garten, Ponys, Schweine, Ziegen, Schafe und Kaninchen.

Foto: ASP Waslala
Foto: ASP Waslala

Es stehen große Veränderungen an“, sagt Annette Hübner. Im nächsten Jahr beginnt der Bau eines neuen, doppelt so großen Gebäudes. „Das Haus ist viel zu klein geworden“, berichtet Annette Hübner. Es kommen deutlich mehr Kinder als früher hierher, nicht zuletzt auch aus der Geflüchtetenunterkunft im Quittenweg. Im Durchschnitt sind 30 Kinder auf dem Platz, zu Spitzenzeiten aber auch mal 70. „Wenn wir mal was basteln oder im Trockenen arbeiten wollen, reicht das Haus nicht mehr aus“, so die Waslala-Chefin. Das neue Holzgebäude wird auch wieder eine Küche bekommen, in der die Kinder zum Beispiel aus dem selbstangebauten Gemüse leckere Suppen kochen können. Zudem wird das neue Haus komplett barrierefrei sein. Das ist wichtig, denn Waslala will die Inklusion von Kindern mit Beeinträchtigungen vorantreiben. Der Neubau wird aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ bezahlt.

Weitere Termine: 

 

Sa, 09.12. 16.00 Uhr - Weihnachtsmarkt zum Mitsingen

Di, 12.12. 18.00 Uhr - Abendbrot im Bürgerhaus – Der Quartiersrat lädt ein

KFoto: ASP Waslalaontakt und weitere Infos

Quartiersmanagement Kosmosviertel
Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin
Tel:  (030) 77 32 01 95

www.kosmosviertel.de  - team@kosmosviertel.de

 

 

FFoto: ASP Waslala acebook: Quartiersmanagement Kosmosviertel

Sprechzeiten: Di. 10 bis 12 Uhr; Mi. 18  bis 20 Uhr

Kosmosviertel - Ein Kiez verbindet!

Foto: Holger Wiegandt; „Hallo Kosmos“ – Planung des Weihnachtsmarkts im Kosmosviertel
Foto: Holger Wiegandt; „Hallo Kosmos“ – Planung des Weihnachtsmarkts im Kosmosviertel

Die Arbeit des Quartiersrats, der Fachämter des Bezirks, der Träger im Kosmosviertel und des Teams vor Ort hat sich gelohnt! Der Masterplan für das Kosmosviertel, das IHEK 2017 – 2019, wurde durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt veröffentlicht!

Für die nächsten zwei Jahre haben sich Nachbarinnen und Nachbarn, Träger im Kiez und der Bezirk geeinigt:

Gemeinsam arbeiten wir für ein Kosmosviertel, das sich weiterentwickelt als grünes Wohngebiet am Stadtrand, das

 

  • attraktive Räume zum Erholen und Wohlfühlen bietet,

  • Unterstützung bietet und fördert und

  • in dem es vielfältige Möglichkeiten für alle gibt, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Um dies zu erreichen soll vor Ort die gemeinsame Verantwortungsübernahme gestärkt werden, in dem alle zusammenarbeiten. Das gemeinsame Ziel ist es einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen und möglichst viele Menschen bei Aktionen, Projekten und Baumaßnahmen in der Planung und Umsetzung miteinzubeziehen. Gemeinsam wollen alle dazu beitragen, dass sich das Kosmosviertel zu einem Quartier im Sinne des Leitbildes entwickelt. Über die Fördermittel des Quartiersmanagement-Verfahren im Kosmosviertel sind dabei drei besonders richtungsweisende Projekte finanziert worden.

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  1. Organisationsberatung für das Bürgerhaus Altglienicke

Das Bürgerhaus Altglienicke gibt es schon viele Jahre. Im Haus kommen vier verschiedene Fachämter des Bezirks mit ihren Einrichtungen und etliche freie Träger von Einrichtungen und Projekten zusammen. Das Bürgerhaus soll sich im Kosmos-viertel als ein Ankerpunkt entwickeln. Ein Ort, wo Menschen gerne zusammen kommen und sich alle wohlfühlen. Das Bürgerhaus soll deshalb stadtteilbezogen, multifunktional und Zielgruppen übergreifend arbeiten können. Es soll die nachbarschaftliche Hilfe und das freiwillige Engagement stärker fördern. Dabei unterstützen die Träger des Projekts durch die Einrichtung und Begleitung eines neuen Steuerungsgremiums.

  1. Hallo Kosmos! Informationen und Aktionen für den Kiez

Viele Anwohner*innen wissen nicht, was im Kosmosviertel und somit ihrem alltäglichen Lebensumfeld, los ist. Sie sollen auf verschiedenen Wegen leichter und schneller erfahren, was aktuell in ihrem Kiez passiert und wie sie daran teilnehmen, mitgestalten und verändern können. Das Info-Leitsystem soll allen Bewohner*innen, Geschäftstreibenden und Akteuren im Gebiet zugutekommen und neue Kontakte und Vernetzungen ermöglichen.

Brandaktuell wird gemeinsam mit den Engagierten des InfoPunkt Altglienicke ein Weihnachtsmarkt zum Mitsingen auf dem "Roten Platz" geplant. Viele Anwohner*innen helfen dabei mit. Das Team des Hallo Kosmos & Kiezband - Projektes zieht teilweise vom Bürgerhaus in die alte Waschmaschinenbörse. An diesem zentralen Standort werden ab sofort Infos ausgehängt und verschiedene Veranstaltungen, wie Infoveranstaltungen, Kinoabende, Nachbarschaftsinitiativen, etc. finden dort statt.

  1. Freiraum gestalten – gemeinsam aktiv werden und Ideen umsetzen

Der öffentliche Raum des Kosmosviertel ist von einem zentralen Grünzug, der sich durch das gesamte Gebiet zieht, sowie durch verschiedene Innenhöfe geprägt, in die Spiel- und Sportplätze integriert sind. Für einen Großteil der Nachbarschaft, darunter sehr unterschiedliche Gruppen, ist der öffentliche Raum ein wichtiger Aufenthaltsort und Treffpunkt.
Von vielen Anwohner*innen besteht der Wunsch einer Aufwertung dieser öffentlichen und halb-öffentli­chen Plätze und Parks, um den Aufenthalt an diesen Orten angenehmer zu gestalten.

Weitere Termine

Sa, 09.12. ab 16 Uhr Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel

KZum Vergrößern auf das Bild klicken ontakt

Quartiersbüro Kosmosviertel

Quartiersmanagement und BENN-Verfahren
Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin
Tel:  (030) 77 32 01 95

www.kosmosviertel.de  - team@kosmosviertel.de

 

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Sprechzeiten:

Di. 10 bis 12 Uhr; Mi. 18  bis 20 Uhr

 

Wir – für einen bunten Kosmos. Wir – für Euch!

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Altglienicke/Kosmosviertel: Seit einigen Monaten sind wir vom Projekt Kiezband im Kosmoskiez aktiv. Wir sind die drei, die man mit Sonnenschirm und Thermoskanne beim Treppenhauscafé trifft, die gemeinsam mit den AnwohnerInnen bei den Hochbeetaktionen die Harke schwingen und die nach und nach die „Alte Waschmaschinenbörse“ in der Schönefelder Chaussee wiederbeleben. Wir, dass sind Marion Krippner, Holger Wiegandt und Lea Sporer, die für die WeTeK Berlin gGmbH das Projekt „Kiezband/Hallo Kosmos!“ personell bestücken. 

Neben unseren oben erwähnten Aktivitäten im Kiez sind wir vor allem hier, um den Menschen in und um den Kosmoskiez, KOSTENLOSE Weiterbildungen anzubieten und zwar auf jeden zugeschnitten. Also habt Ihr Zeit und Lust darauf, etwas Neues zu lernen oder vorhandenes Wissen zu vertiefen? Dann sind wir DIE Adresse für euch. Wir versuchen vom EDV- bis zum Theaterkurs alles möglich zu machen. Unser Projekt unterstützt dabei vorrangig Menschen mit geringem Einkommen. 

Wir möchten das nachbarschaftliche Miteinander und die Gemeinschaft stärken, deshalb sind wir offen für engagierte Menschen, die Lust haben, ein eigenes Projekt zu starten. Flohmarkt, Kiezfest, Tauschring oder vielleicht ein Weihnachtsmarkt? 

In diesem Fall geht schon einer eurer Wünsche in Erfüllung! Am 09.12.2017 findet ab 16 Uhr auf und rund um den „Roten Platz“ in der Nähe des Bürgerhauses Altglienicke ein WEIHNACHTSMARKT MIT WEIHNACHTSSINGEN, Leckereien, Bastelangeboten und Ständen statt. Gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten des InfoPunktes Altglienicke bringen wir Weihnachtsstimmung und Adventsüberraschungen direkt in den Kosmoskiez.  

Wir sind erreichbar unter:  

Kiezband/Hallo Kosmos, Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstr. 184, 12524 Berlin, Tel.: 030-93674654 Email: kosmos@wetek.de Internet: www.wetek.de/kiezband oder www.facebook.com/kiezband/ 

STADT UND LAND feiert Richtfest für rund 400 Mietwohnungen „Altglienicker Höfe“

Pressemitteilung vom 20.10.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Pressemitteilung der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH

Die Errichtung eines neuen Wohnquartiers der STADT UND LAND mit 406 Wohnungen in Treptow-Köpenick schreitet voran. In Anwesenheit von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Niklot von Bülow, Bereichsleiter Berlin der Ed. Züblin AG als Vertreter der ARGE Wohnquartier Ortolfstraße bestehend aus der Ed. Züblin AG und Otto Wulff Bauunternehmung, Prof. Gerd Jäger, Baumschlager Eberle Architekten, sowie der beiden Geschäftsführer der STADT UND LAND Anne Keilholz und Ingo Malter wurde in einer feierlichen Zeremonie der Richtkranz für das Quartier gehoben. In der Ortolfstraße 50–58 entstehen rund 406 neue Mietwohnungen mit insgesamt 28.000 Quadratmetern Wohnfläche, ober- und unterirdischen Stellplätzen sowie einem öffentlichen Spielplatz. Zudem sind ein kleinerer Anteil an Kleinstgewerbe sowie der Bau einer Kindertagespflege geplant. Die Fertigstellung ist für 2019 vorgesehen.

Die STADT UND LAND vermietet derzeit rund 11.400 Wohnungen im Bezirk Treptow-Köpenick, in denen rund 20.000 Mieterinnen und Mieter wohnen. Darunter befinden sich 617 durch Neubau fertiggestellte Wohnungen. Weitere Neubauprojekte mit 1.745 Wohnungen befinden sich im Bezirk Treptow-Köpenick in der Bauplanung bzw. im Bau. Die 406 neuen Mietwohnungen ergänzen das Portfolio der STADT UND LAND im Bezirk, der vorgesehene Wohnungsschlüssel schafft eine gute Grundlage für eine ausgewogene, sozial gemischte Bewohnerschaft. Ein Teil der Wohnungen wird altersgerecht und barrierefrei errichtet. Die 1,5 bis 5-Zimmer-Wohnungen werden über unterschiedliche Ausstattungsmerkmale verfügen und entsprechend gestaffelte Mieten haben. Rund 30 Prozent der neuen Mietwohnungen entstehen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus, die monatliche Nettokaltmiete beträgt damit anfangs 6,50 Euro pro Quadratmeter. Da der Standort von Einfamilienhäusern geprägt ist, wird auch das neue Quartier eine aufgelockerte Struktur bilden. Zwei- bis dreigeschossige Gebäude, zum Teil mit Staffelgeschossen bilden dabei, der dörflichen Tradition entsprechend, jeweils eine Hofgruppe. Die Ausbildung eines zentralen Angers mit Gemeinschaftsflächen ist geplant. Einheit und Vielfalt, Zusammenhang und Individualität werden das Bild des Quartiers prägen.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, erklärte anlässlich des Richtfests: „Es ist nicht nur wichtig, viele neue Wohnungen zu bauen, sondern gemischte Quartiere zu entwickeln, die vorhandene Bebauung aufgreifen und modern weiterentwickeln sowie bezahlbare Wohnungen anbieten. Mit den Mietwohnungen in der Ortolfstraße in Treptow-Köpenick ist das der städtischen Wohnungsbaugesellschaft STADT UND LAND gelungen. Ein relevanter Teil geförderter Wohnungen, soziale Einrichtungen und kleine Gewerbeeinheiten werden das, was hier entsteht zu einem lebendigen Quartier machen, das sich gut in sein Umfeld einfügt.“ Insgesamt befinden sich bei der STADT UND LAND momentan 2.376 Wohnungen im Bau bzw. werden in diesem Jahr begonnen. Weitere rund 2.400 Wohnungen sind in konkreter Planung. Insgesamt wächst die STADT UND LAND seit Anfang 2014 jährlich um durchschnittlich rund 1.300 Wohnungen.

„Die künftigen Mieter werden hier im gewachsenen Umfeld modern wohnen und gleichzeitig alle Vorteile einer grünen und ruhigen Lage genießen. Der Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Schwerpunkt unserer Neubauaktivitäten. Als weiterem Baustein zur Erhöhung unseres Bestandes kommt dem Neubauvorhaben Ortolfstraße mit rund 400 neuen Mietwohnungen eine große Bedeutung zu“, sagte Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND. Anne Keilholz, Geschäftsführerin der STADT UND LAND, fügte hinzu: „In den nächsten Jahren werden wir rund 2,3 Milliarden Euro in den Neubau und Ankauf von Wohnungen investieren. Unsere Strategie, ein heterogenes Gesamtportfolio aus Bestands- und Neubauten zu unterhalten, stellt nicht nur ein Maximum an Wohnraum sicher, sondern trägt auch dazu bei, die soziale Mischung und damit die Balance in unseren Wohnquartieren zu bewahren.“ Für dieses besondere Neubauprojekt arbeitet die STADT UND LAND mit der Arge Ed. Züblin AG/Otto Wulff Bauunternehmung mit den Architekten Baumschlager Eberle zusammen.

Prof. Gerd Jäger, Partner bei Baumschlager Eberle Architekten, erklärte zum Projekt: „Für Architekten ist es besonders interessant, ein zusammenhängendes Quartier zu entwickeln, das vielfältige Beziehungen zwischen den einzelnen Wohngebäuden, Freiflächen und Verkehrswegen herstellt und auch das Umfeld berücksichtigt. In der Zusammenarbeit aller Beteiligten entsteht hier ein im besten Sinne gemischtes Quartier von beträchtlichem Wohnwert.“

Niklot von Bülow, Bereichsleiter Berlin der Ed. Züblin AG, erklärte im Namen der Arge Ed. Züblin AG /Otto Wulff Bauunternehmung: „Wir freuen uns, dass wir unsere Expertise in dieses Projekt einbringen können. Trotz eines hohen Maßes an Herausforderungen, welche dieses Bauprojekt auf Grund von diesjährigen extremen Witterungsverhältnissen und anspruchsvollen Rahmenbedingungen in sich birgt, haben wir Dank der effizienten Bauweise und konstruktiven Zusammenarbeit aller am Projekt beteiligten Personen, den ersten Meilenstein geschaffen.“

Pressekontakt:
STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher
Herr Frank Hadamczik
Tel.: 030 68926324 - Tel.: 0160 90572183
E-Mail-Adresse: Frank.Hadamczik@stadtundland.de

Erfolgreiche Buchlesung mit Torsten Mattuschka und Matze Koch in Altglienicke am 29.09.2017

Im Rahmen der Festwoche 15 Jahre Bürgerhaus Altglienicke führte der Bürgerverein Altglienicke e.V. am 29. September im Bürgerhaus an der Ortolfstraße seine Buchlesung mit Union-Kultkicker Torsten Mattuschka und Buchautor Matze Koch durch. Es war ein spannender und auch recht heiterer Abend vor rund 40 Besuchern, der über die Lektüre des Buches hinaus über zwei Stunden Länge eine Menge Einblicke in das Leben des jetzt bei der VSG Altglienicke spielenden Fußballers bot. Als zusätzlicher Gast kam der sportliche Leiter der VSG-Regionalliga-Mannschaft Daniel Böhm, der die Verpflichtung von "Tusche" mit eingefädelt hatte. Im Anschluss gab es noch eine kleine Fragerunde. Draußen im Gang war die Ausstellung des Altglienicke Museums zur Geschichte des Altglienicker Sports zu sehen. 

Ein großes Dankeschön geht an den Podiumsgästen sowie allen Besuchern. Die Eintrittsgelder von 114 Euro kommen der weiteren Erhaltung des Altglienicke Museums zu Gute. Damit lassen sich die Betriebskosten des Altglienicke Museum für einen ganzen Monat weiter finanzieren. Da die Spenden aus dem Jahr 2016, so auch eine größere in Höhe von 2.000 Euro von der Berliner Sparkasse, im kommenden Jahr aufgebraucht sind, sind bald wieder neue erforderlich, um das Altglienicke Museum weiter betreiben zu können.
Deswegen bittet der Bürgerverein erneut um Unterstützung. Spenden Sie für das im Bürgerhaus Altglienicke befindliche Altglienicke Museum oder übernehmen Sie eine Patenschaft. Vielleicht gibt es auch wieder ein Unternehmen, das mit einer größeren Spende hilfreich sein kann. Da der Bürgerverein gemeinnützig ist, lassen sich diese übrigens steuerlich absetzen. Gespendet werden kann über das Konto Bürgerverein Altglienicke e.V., Kto.Nr. DE21 10050000 1533610319, BELADEBEXXX, Berliner Sparkasse mit dem Verwendungszweck "Altglienicke Museum".
Auch über neue Mitglieder freut man sich gerne im Altglienicker Bürgerverein.

Joachim Schmidt (Bürgerverein Altglienicke)

Niemand hat die Absicht… Eine Änderung der ungerechten Verhältnisse zu „erwählen“

Erstaunlich! Da organisiert die Initiative `Mieterprotest Kosmosviertel` eine Info- bei Bedarf Protestveranstaltung unter dem Motto: Geringes Einkommen – hohe Mieten. Die Veranstaltung wurde gut beworben. Allerdings fanden sich nur zwei Hände voll Fragesteller ein, welche den Vertretern der politischen Parteien ihre Fragen stellten. Protest – Fehlanzeige!  Gibt es tatsächlich keine Probleme im Kosmos-Viertel? Allenthalben wird im kleinen Kreis geschimpft und gescholten. Selten genug hat man die Gelegenheit, Verantwortliche (Politiker) direkt anzusprechen. Der fachkundige Moderator, Robert Trettin, stellv.Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, führte souverän durch die Veranstaltung. Nach der Vorstellung der politischen Vertreter von Linke, Grüne, CDU, FDP und SPD, wurde um Erklärung der plakatierten Wahl-Kampf-Slogan gebeten. Was folgte war ein breites Spektrum an Versuchen, diesen Wortansammlungen Sinn zu geben. Vier mit Fragestellern besetzte Tische, wurden im 25 Minutentakt, von den verschieden parteilichen Politikern besucht, um Rede und Antwort zu stehen. Ein gutes Konzept! Schade nur, dass anscheinend schon zu viele potenzielle Wähler, verdrossen von der hier praktizierten Politik sind, und dem Angebot nicht nachkamen. Gewünscht hätte ich mir Fragen wie:                                      Werden Angemessenheitsgrenzen gerecht zugeordnet ; Warum werden Mieterhöhungen nicht durch Sozialbehörden geprüft ; Warum handeln Behörden willkürlich ; u.v.a.              Wir wissen, Wohlfahrts- und Sozialverbände existieren von Fördermitteln des Staates. Somit ist es existenzgefährdend für diese, hilfesuchende Bürger vollumfassend zu beraten.    Kosten sparen und nicht vergessen – wir leben immer noch im Kapitalismus.        Bürgerrechte – ja gibt es – nicht überall. Die Messen sind gesungen, die Wahlzettel gefaltet, die Stimmen ausgezählt und die Stimmung im Ar…mutsbericht Berlin nachzulesen. Die von Rot-Grün in der Agenda 2010 initiierte maßlose Umverteilung von Arm zu Reich erlebt seit 30 Jahren eine Renaissance. Die Kanzlerin grinst über beide Bäckchen und sagt Danke…

Wieder zu wenige das richtige gewählt – versuchen wir es in ein paar Jahren auf`s Neue. Ronald Seiffert – interessierter und informierter Altglienicker

 

Treptow-Köpenick 2018 – Ein Jahr- und Lesebuch

Pressemitteilung vom 05.10.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

„Treptow-Köpenick 2018 – Ein Jahr- und Lesebuch“ wird am 5. Oktober, um 15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr), der Öffentlichkeit im Hauptmanns-Klub 103,5 / Stadttheater Cöpenick, Wendenschloßstr. 103-105, 12557 Berlin, präsentiert.  In Anwesenheit des Bezirksbürgermeisters von Treptow-Köpenick, Vertretern der in der BVV gewählten Fraktionen, zahlreicher Autoren, Förderer und Zeitzeugen präsentiert die Kunstfabrik am Donnerstag mit dem 17. Band seines seit 2001 herausgegebenen Almanachs über den Bezirk, das neueste Werk, dieser berlinweit einzigartigen Buchreihe.

Zur Präsentation werden eigens produzierte Videobeiträge der Öffentlichkeit gezeigt, die einzelne Beiträge des Buches filmisch darstellen. Der Eintritt ist frei.

Erhältlich ist die Publikation „Treptow-Köpenick 2018 – Ein Jahr- und Lesebuch“ in allen gut geführten Buchläden des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick zum Preis von 9,95 € sowie direkt in der Kunstfabrik, Friedrichshagener Straße 8, 12555 Berlin. Leseproben der vorangegangenen Jahrbücher sind im Internet unter http://www.kunstfabrikkoepenick.de/Editionen-Jahrbuch.htm zu finden. Bestellbar sind diese Ausgaben nur noch über die Kunstfabrik. 

Erster Treptower Schulneubau nach der Wende:           20 Jahre Grundschule am Mohnweg

Bild: Bürgerverein Altglienicke e.V.
Bild: Bürgerverein Altglienicke e.V.

Die Grundschule am Mohnweg feierte im August ihren 20. Geburtstag. Sie liegt in Altglienicke zwischen den Straßen Mohnweg, Schattenweg, Erxlebenstraße und   Tiburtiusstraße im sogenannten Ärztinnenviertel, das deswegen so heißt, weil die Straßen vor allem nach berühmten Ärztinnen benannt wurden. Im Rahmen der Neubauplanung in Altglienicke gegen Ende der DDR war auch hier als „Wohngebiet 1.3“ ein Plattenbaugebiet mit einem standardisierten Typenschulbau vorgesehen. Dazu kam es mit der Wende nicht mehr. Es wurde das ganze Areal WG 1.3 umgeplant. Am Mohnweg blieb so lange erst einmal die Brache eines einst landwirtschaftlich genutzten Feldes. Ab Mitte der 90er Jahre drehten sich auch hier die Baukräne. Alles wurde mit Wohnungen etwas kleinteiliger als ursprünglich geplant bebaut. Zum neuen Ärztinnenviertel sollte auch weiter eine Schule zählen. Keine mehr „von der Stange“ als Typenschulbau wie in den letzten Jahrzehnten, sondern ein individueller Architektenbau. Es war der erste Treptower Schulneubau nach der Wende. Bei der Grundsteinlegung, wo Schüler der benachbarten 12. und 13. Grundschule eine Kupferkassette mit Dokumenten aus Treptow im Fundament versenkten, freute sich der damalige und kurze Zeit später viel zu früh verstorbene Bezirksbürgermeister Michael Brückner (SPD): „Das wird die modernste Grundschule überhaupt“. In etwas mehr als einem Jahr wurde das Gebäude hochgezogen. Am 4. August 1997 war die Eröffnung. In Altglienicke und darüber hinaus war man über diese auch optisch gelungene Grundschule recht stolz. Es gab fortan hier 500 Schüler verteilt auf 18 Klassen. Zum Personal zählten insgesamt 19 Lehrer (unter ihnen als angestammte Schulleiterin Frau Regina Tlapak), 15  Erzieher, ein Hausmeister und eine Sekretärin.
Mittlerweile firmiert man als Halbtagsschule mit offenem Ganztagsbetrieb sowie als sportbetonte Schule. Jedes Jahr wird dabei eine der Klassen mit sportbegabten Schülern gebildet, die sogenannte Sportklasse. Heute zählt man sogar 600 Schüler.
Das Feiern des 20-jährigen Schuljubiläums zog man vor, zumal der August ja in diesem Jahr ein reiner Ferienmonat ist. Es wurde in das Schulfest vom 15. Juni integriert. Dazu kam unter anderem auch Ritter Keule vom 1. FC Union. Mit dem Verein unterhält die Schule eine Kooperation wie auch mit anderen lokalen Akteuren, etwa dem Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi.
Im Internet stellt sich die Schule unter www.gsammohnweg.schule-berlin.net vor.

(Text wurde vom Dörferblick von Joachim Schmidt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)

Ende einer Kaufhalle: An der Siriusstraße entsteht bis Ende 2018 ein neuer Edeka

Foto: Jeanot Franke BVA
Foto: Jeanot Franke BVA

Nach jahrzehntelangem Hin und Her wird an der Siriusstraße im Kosmosviertel Altglienicke nun endlich doch gebaut. Der letzte Überbleibsel eines DDR-typischen „Dienstleistungswürfel“, bestehend aus einer HO-Kaufhalle, einer HO-Großgaststätte, einer Serostation, einer Reparaturannahmestelle und einem FDJ-Jugendklub, begleitete uns nach seiner Fertigstellung in der Wendezeit 1989/90 nach dem raschen Ende der HO vor allem als "Kaiser's Verbrauchermarkt". Schon seit den 90er Jahren sollte aber das Gebäude dem Neubau eines modernen Nahversorgungszentrums weichen. Deswegen wurde nie allzu viel in die bauliche Substanz investiert. Während anderswo schicke Fußböden verlegt wurden, blieb hier das HO-Kaufhallenflair mit den grauen Bodenplatten erhalten. Projektentwickler war von Anbeginn die Planungsgesellschaft des früheren Regierenden Bürgermeisters Walter Momper (SPD). Da es Ewigkeiten nicht voran ging, wurde im Volksmund von der "Momper-Ruine" gesprochen. Vor einigen Jahren wurde zumindest schon mal der leerstehende hintere Teil abgerissen. Immer wieder wurden Planungen verändert und der Baubeginn verschoben. Niemand glaubte mehr, wenn ein neuer Termin genannt wurde, ähnlich wie in Sachen Fertigstellung des BER. Zum Jahresbeginn segnete die Lebensmittelkette Kaiser's, mit ihrer 130-jährigen Firmengeschichte in Berlin als einstiges "Josef Kaiser's Kaffee-Geschäft", das Zeitliche. 61 Filialen gingen an Edeka, darunter die an der Siriusstraße. Sehr notdürftig wurde im Frühjahr von Kaiser's auf den neuen Betreiber umdekoriert. Es war ja nur für wenige Monate. Am 12. August öffnete der Edeka-Markt zum letzten Mal, um den Weg freu für den Abriss zu machen.
Bis Ende 2018 entsteht dort für drei Millionen Euro Baukosten ein Edeka Center mit rund 3000 Quadratmetern Verkaufsfläche - das ist das Dreifache zur bisherigen Fläche. Künftig werde es dort Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch geben. Zum Eingangsbereich wird ein Café gehören. Auch Kundentoiletten sind eingeplant. Daneben entsteht über Edeka hinaus eine Drogeriefiliale von Rossmann. Den Kunden stehen dort künftig 160 Parkplätze und 80 Fahrräder-Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Das i-Tüpfelchen ist eine Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge.
Für über ein Jahr müssen die Bewohner des Kosmosviertel erst einmal ohne Edeka auskommen und auf andere Märkte ausweichen.

 

(Text wurde vom Dörferblick von Joachim Schmidt zur Verfügung gestellt, Vielen Dank)