degewo erhält Baugenehmigung für Integrations-wohnprojekt in Altglienicke

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte Sie auf eine Pressemitteilung der Wohnungsbaugesellschaft degewo aufmerksam machen. Grünes Licht für Modellvorhaben: Bezirk hat Baugenehmigung für 164 neue Wohnungen und Kita für Geflüchtete mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende erteilt. Baubeginn ist im Herbst 2017. Jahrzehnte lag das Grundstück an der Schönefelder Chaussee / Ecke Wegedornstraße in Altglienicke brach, nun wird es einer in Berlin einmaligen Nutzungsmischung zugeführt: Neben der dringend benötigten Bereitstellung von neuem Wohnraum für geflüchtete Menschen hat degewo mit »ToM« ein zukunftsfähiges Stadtkonzept entwickelt, das die Integration von »Neuankömmlingen« aktiv durch vielfältige Angebote unterstützt. Auch die Nachbarschaft wird von der Aufwertung des Quartiers und den neuen Infrastruktur- und Gemeinschaftseinrichtungen für das »Tolerante Miteinander« profitieren.
Auf dem ca. 15.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Frühjahr 2019
insgesamt acht zwei- bis viergeschossige Häuser mit 164 Wohnungen und 65
Stellplätzen. Die 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen haben Größen von 39 m² bis 109 m².
Insgesamt 137 Wohnungen wird degewo zu Mieten von durchschnittlich 6,50 Euro/
m² nettokalt anbieten. Das ist weit unterhalb des üblichen Neubau-Mietniveaus
von über 10 Euro/m². Möglich ist dies u.a. durch den Einsatz von Wohnungsbaufördermitteln des Landes Berlin. Die 164 Wohnungen sind je zur Hälfte für geflüchtete Menschen mit Bleiberecht und Berliner Wohnungssuchende vorgesehen.
Eine Kindertagesstätte mit Außenbereich für 120 Kinder, Gemeinschaftsräume und
ein Anwohnercafé als Anlaufstelle für Nachbarn und Mieter gehören zur Ausstattung
und sollen den interkulturellen Austausch fördern. Die städtebauliche Struktur
unterstützt das »Tolerante Miteinander« der Bewohner: So bieten die gestalteten
Außenbereiche ein Mehr an Lebensqualität und viel Platz für Austausch, Freizeit
und Spielmöglichkeiten.
Bei der Betreuung der Mieter und dem Betrieb der interkulturellen Kita arbeitet degewo eng mit dem Internationalen Bund (IB) zusammen, der zurzeit mehr als 6.000geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften in Berlin und Brandenburg betreut, davon 700 im Bezirk Treptow-Köpenick. Als starken Kooperationspartner vor Ort konnte degewo außerdem den 1. FC Union Berlin gewinnen, der sich als Profiverein mit Sport- und Integrationsangeboten im Modellvorhaben für Mieter und Kitakinder engagieren wird.
Bereits im April vergangenen Jahres hatte degewo gemeinsam mit Bezirk und IB
die Anwohner über die Neubaupläne informiert. Ulrike Zeidler, Amtsleiterin für
Stadtentwicklung im Bezirk Treptow-Köpenick: „Der Bezirk Treptow-Köpenick steht
aktuell vor der großen Herausforderung, die vielen geflüchteten Menschen, die hier
in den letzten Monaten angekommen sind, in die Gesellschaft und den Wohnungsmarkt zu integrieren. Das Bezirksamt begrüßt das Pilotprojekt von degewo »ToM – Tolerantes Miteinander«, denn es stellt einen wichtigen Beitrag zur Versorgung dar. Die Sorgen der Nachbarn haben wir sehr ernst genommen und alle vorgetragenen Einwände sorgfältig geprüft. Nicht alles konnte berücksichtigt werden, aber im Laufe des Beteiligungsprozesses hat sich das Bauvorhaben – nicht zuletzt aufgrund mancher konstruktiver Kritik - zum positiven weiterentwickelt.“
Peter Hermanns vom Internationalen Bund und Leiter der Gemeinschaftsunterkunft
in der Alfred-Randt-Straße: „Der IB unterstützt auch bei der Auswahl der Mieter, die
aus den umliegenden Gemeinschaftsunterkünften kommen. Zusammen mit ihnen
und den alteingesessenen Berlinern, die in die Neubauten einziehen wollen, werden
wir ein gutes nachbarschaftliches Miteinander organisieren.“
„Wir freuen uns sehr, Partner im Integrationswohnprojekt ToM sein zu können“, so
Christian Arbeit, Geschäftsführer Kommunikation beim 1. FC Union Berlin. Dieses
Engagement sei ein weiterer Baustein des 1. FC Union Berlin, soziale Verantwortung wahrzunehmen und die Integration von Geflüchteten in ihr neues Berliner Umfeld aktiv zu begleiten. „Der Fußball hat eine enorme Strahlkraft, die wir uns schon seit Jahren zu Nutze machen, um gesellschaftliches Miteinander zu fördern.“
“ToM – Tolerantes Miteinander“ heißt das Modellprojekt von Berlins größter landeseigener Wohnungsbaugesellschaft degewo. „Unsere Aufgabe besteht auch darin, die Menschen, die auf Dauer in Deutschland bleiben, mit Wohnraum zu versorgen und sie in unsere Stadt zu integrieren“ erklärt degewo Vorstand Christoph Beck.
Das Wohnungsbauunternehmen bewirtschaftet rund 14.000 Wohnungen im Bezirk.
Das Grundstück Schönefelder Chaussee / Ecke Wegedornstraße wurde degewo
als Einbringungsgrundstück im Jahr 2016 vom Land Berlin zur Schaffung von
preisgebundenem Wohnraum übertragen.
Wohnungsschlüssel: ca. 10.635m² Wohnfläche, davon

  • 47 × 1-Zimmer, 39 × 2-Zimmer, 33 × 3-Zimmer (davon 1 Hauswartwohnung), 37 × 4-Zimmer, 8 × 5-Zimmer

Aktionsfonds im Kosmosviertel - Finanzspritze für Geistesblitze

Bild: QM Kosmosviertel (Hochbeete)
Bild: QM Kosmosviertel (Hochbeete)

Pressemitteilung vom Quartiers-management Kosmosviertel.

Im Kosmosviertel werden in diesem Jahr 10 000 Euro für kleine Anwohneraktionen vergeben. Jeder, der eine Idee hat, die das Leben im Viertel angenehmer macht, kann aus dem Aktionsfonds bis zu 1.500 Euro bekommen. Ermöglicht wird das durch das Quartiersmanagement.

Schon im vergangenen Jahr wurden aus diesem Topf mehrere Maßnahmen angeschoben, die dem Kosmosviertel sichtlich gut getan haben. Die größte Aktion war die Wiederherrichtung der verwilderten Hochbeete an der zentralen Ladenpassage. Zwischen Juli und Oktober haben 40 freiwillige Helfer an 20 Arbeitstagen die Beete von Kraut und Müll befreit, die Erde umgegraben und schließlich neue Pflanzen eingesetzt.

Auch die vom Mitmach-Zirkus Cabuwazi im August veranstaltete Kiezolympiade, bei der die Kinder und Jugendlichen sich in Balancierlauf, Süßigkeitenweitwurf und anderen Spaßdisziplinen gemessen haben, wurde durch eine solche „Finanzspritze für Geistesblitze“ ermöglicht. Die Kinder-Fotoaktion „Mein Kosmos“ im September bekam ebenso einen Zuschuss aus dem Aktionsfonds wie das große Weihnachtssingen am vierten Advent und das vorherige gemeinsame Plätzchenbacken beim Kinder- und Jugendtreff im Bürgerhaus Altglienicke. Insgesamt wurden im letzten Jahr neun solcher Kleinstprojekte durchgeführt.

Auch in diesem Jahr kann jeder eine finanzielle Unterstützung bekommen, der eine gute Idee für das Kosmosviertel hat – nicht nur Vereine, Kindertagesstätten, Schulen oder andere Institutionen, sondern auch Hausgemeinschaften und Einzelpersonen. Die Hauptsache ist, dass das nachbarschaftliche Miteinander gestärkt wird, andere Kiezbewohner zum Mitmachen angeregt werden und das Kosmosviertel insgesamt davon profitiert. Nachbarschaftsfeste, Sport- und Spielgeräte für Kinder, Kulturveranstaltungen, Vorträge – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Das müssen keine groß angelegten Aktionen sein. Schon mit so kleinen Vorhaben wie dem Bepflanzen einer kahlen Baumscheibe am Straßenrand kann man das Viertel mit wenig Geld ein kleines bisschen verschönern. Die Kosten für die Blumenerde und ein paar Pflanzen können über den Aktionsfonds getragen werden. Nur das ehrenamtliche Engagement müssen die Anwohner schon selbst mitbringen. Personalkosten sind von der Förderung ausgeschlossen.

Bild: QM Kosmosviertel (Kiezolympiade)
Bild: QM Kosmosviertel (Kiezolympiade)

Das Geld kommt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen aus dem Programm „Soziale Stadt“ und wird vom Quartiersmanagement vor Ort verwaltet. Die Entscheidung, wer wie viel Geld bekommt, treffen aber die Bürger – schließlich wissen

sie am besten, was das Kosmosviertel braucht. Es wurde eigens eine ehrenamtliche Aktionsfondsjury gebildet, die aus fünf engagierten Kiezbewohnerinnen und Kiezbewohnern besteht. Diese setzen sich einmal im Monat zusammen, beraten über die eingegangenen Anträge und bewilligen die Förderung für die guten Ideen. Das ist transparent und unbürokratisch. Und es geht schnell: Höchstens einen Monat muss man warten. Nachdem die Jury grünes Licht gegeben hat, kann man sofort loslegen.

Die Jury ist darauf bedacht, die 10 000 Euro über das Jahr zu verteilen. Es wird also nicht gleich im ersten Halbjahr das ganze Geld vergeben. Dennoch sollte man mit seiner Idee nicht zu lange zögern. Wenn im Herbst der Topf ausgeschöpft sein sollte, heißt es: warten bis zum nächsten Jahr. Auch 2018 wird es im Kosmosviertel wieder einen mit frischen 10 000 Euro gefüllten Aktionsfonds geben.

Informationen und Antragsformulare gibt es beim Quartiersmanagement Kosmosviertel

Schönefelder Chaussee 237 in 12524 Berlin, Tel.: (030) 77 32 01 95

E-Mail: team@kosmosviertel.de- www.kosmosviertel.de

Termine

04.04.2017 - 18 Uhr- Abendbrot im Bürgerhaus (Ortolfstraße 184)

05.04.2017 - 18.30 Uhr- Sitzung des Quartiersrates (bitte anmelden)

07.04.2017 - 15 Uhr- Feierliche Büroeröffnung des Quartiersmanagement

26.04.2017 - Workshop zum IHEK mit Nachbar*innen, Quartiersrat und Bezirksamt

ACHIM KÜHN – Metallbildhauer und Kunstschmied aus Bohnsdorf wird am 5. April 2017 Fünfundsiebzig – Treptow-Köpenick gratuliert herzlich

Bild: Bürgerverein Altglienicke
Bild: Bürgerverein Altglienicke

Pressemitteilung vom 21.03.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Seit 1967 führt er die von seinem Vater Fritz Kühn (1910-1967) gegründete Kunstschmiede in Familientradition im Bezirk Treptow-Köpenick fort. Zahlreiche Publikationen, fast alle selbst herausgegeben, dokumentieren das künstlerische und kulturell wertvolle Schaffen von Vater und Sohn und dessen Tochter, Coco Kühn.
Unzählige Kunstobjekte aus dieser meisterlichen Schmiede sind nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland an über 80 Orten zusehen. Aus der Werkstatt der Familie Kühn stammen unter anderem das Kupfer-Portal der Berliner Marienkirche, die Kinetische Skulptur in Rostock, die berühmten 117 As am Portal der Berliner Stadtbibliothek, die 2006 vernichtete Aluminiumfassade des Centrum Warenhauses Suhl, der Mühlradbrunnen in Hohenschönhausen oder die Klingende Blume am S-Bahnhof Treptower Park. Restaurierungen werden von der Schmiede genauso detailgetreu und akkurat ausgeführt. Erinnert sei nur an die umfassende Restaurierung des monumentalen Gittertores mit Nebeneingängen als Schlosszufahrt im Stil des Neobarock, Nähe Neustrelitz (Ausstellungsstück zur Weltausstellung Paris 1900).
Als wäre dies nicht bereits genug Arbeit, nein, Achim Kühn findet noch Zeit, erfolgreich an internationalen und nationalen Ausstellungen in Deutschland, Europa, Asien und den USA teilzunehmen. Zudem ist er gern gesehener Referent auf internationalen Kongressen z.B. in England, den USA oder in Schweden.
Die Liste der internationalen und nationalen Auszeichnungen würdigt dies. Der Bezirk Treptow-Köpenick hat sich diesen Ehrungen angeschlossen: 1999 wurde eine Straße in Bohnsdorf nach ihm benannt und 2008 folgte die Umbenennung der 9. Realschule in Bohnsdorf in Fritz-Kühn-Schule.
Bemerkenswert ist zudem sein unermüdliches Engagement um die sehr umfangreiche Nachlasspflege der Arbeiten seines Vaters, Fritz Kühn, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 50. Male jährt. Der Senat von Berlin hat die Grabstelle 1995 zum Ehrengrab erklärt. Achim Kühn erinnert nicht nur an seinen Vater, sondern an einen großartigen Berliner, der wie kaum ein anderer Künstler in Berlin seine künstlerischen Spuren im öffentlichen Raum hinterließ. Die Arbeiten seines Vaters wurden 1983 zum nationalen Kulturgut erklärt.

Öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans XV-19-1 VE („Autohaus Zellmann“)

Pressemitteilung vom 17.03.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

In der Zeit vom 20.03.2017 bis einschließlich 21.04.2017 wird der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans XV-19-1 VE „Autohaus Zellmann“ öffentlich ausgelegt.
Alle Unterlagen können in diesem Zeitraum im Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung (Raum 145), Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin und auf der Internetseite des bezirklichen Stadtentwicklungsamts (online ab 20.03.2017) http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/buergerbeteiligung/xv-19-1-ve-553965.php eingesehen werden. Frau Dr. Jungk, die zuständige Mitarbeiterin des Fachbereichs Stadtplanung steht während der Auslegungszeit für Beratungen und Erläuterungen zur Verfügung. Diese sind: Montag bis Mittwoch von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung.
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Diese sind in die abschließende Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander einzubeziehen. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können unberücksichtigt bleiben
Für das Gelände zwischen Semmelweisstraße, den Grundstücken Semmelweisstraße 99 und Rudower Straße 90, Rudower Straße und Wegedornstraße im Ortsteil Altglienicke soll eine Änderung des festgesetzten B-Plans XV-19 (GVBl v. 14.12.2004, S. 499) in Teilbereichen des Mischgebietes und die Entwicklung eines Gewerbegebietes durch die Errichtung eines Autohauses und eines Reifenhotels vorbereitet werden.
Kontakt: BA Treptow-Köpenick, Abt. Bauen, Stadtentwicklung und Ordnung
Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung, Tel. (030) 90297-2312

Rückfragen: *Stadtentwicklungsamt* Postanschrift PF: 910 240 12414 Berlin , Telefon: (030) 90297-2450

Gewinn für das Kosmosviertel in Altglienicke: degewo soll Wohnungsneubau übernehmen

Pressemitteilung vom 06.03.2017, Bezirksamt Treptow Köpenick

Am Standort des früheren Pflegewohnheims in der Venusstraße sollen schon bald bezahlbare Wohnungen im Neubau entstehen. *Die Leerstandsruine des früheren Pflegewohnheims in der Venusstraße soll
weichen und Platz machen für Wohnungsneubau im Quartier: Das Unionhilfswerk
hat den Standort Ende des Jahres aufgegeben, da die Bausubstanz
für eine zeitgemäße Nutzung als Pflegeeinrichtung nicht mehr geeignet war.
Sanierung und Umbau des 1989 errichteten Gebäudes scheinen aus wirtschaftlichen Erwägungen wenig sinnvoll. Der Bezirk will nun auf dem landeseigenen Grundstück Wohnungsneubau realisieren und verspricht sich damit einen Mehrwert für das Quartier im Kosmosviertel. Das städtische Wohnungsbauunternehmen degewo soll bauen und erhält dafür die Fläche als Einbringungsgrundstück vom Land Berlin.*
degewo betreibt Quartiersentwicklung: Durch die neue Wohnbebauung wird das
Kosmosviertel deutlich an Attraktivität gewinnen. Gerüchte, im ehemaligen Pflegewohnheim könnte eine weitere Unterkunft für Geflüchtete im Viertel entstehen, dementiert Bezirksbürgermeister Oliver Igel: „Der Standort ist nicht geeignet für die
Unterbringung weiterer Flüchtlingsunterkünfte. Wir wollen die sozialen Probleme im
Kiez abmildern und einen Mehrwert für das Quartier schaffen. Die degewo ist uns
als Quartiersentwickler dabei seit vielen Jahren ein starker Partner. Als größter
Vermieter im Bezirk bewirtschaftet das Wohnungsbauunternehmen rund 14.000
Wohnungen in Treptow-Köpenick. Rund 1.100 weitere neue Wohnungen baut degewo bis 2020 in Treptow-Köpenick.
Auf dem 5.464 Quadratmeter großen Grundstück Venusstraße 28 in Altglienicke
könnten rund 70 neue Wohnungen entstehen. degewo-Vorstand Christoph Beck
hat bereits Interesse signalisiert, gemeinsam mit Bezirk und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH die Neubauaktivität im Bezirk voranzutreiben:
„Mit unserer Neubaustrategie verfolgen wir das Ziel, lebenswerte Quartiere zu
schaffen, in denen die Menschen gerne zuhause sind. Deshalb bauen wir für Neu-
Berliner genauso wie für die Menschen, die schon lange in unserer Stadt leben“,
sagt degewo-Vorstand Christoph Beck.
Bevor die detaillierten Bauplanungen losgehen, muss das Grundstück zunächst als
Einbringungsgrundstück vom Land Berlin zur Schaffung von preisgebundenem
Wohnraum an degewo übertragen werden. Im Anschluss folgt dann der Abriss des
maroden Plattenbaus. Frühester Baubeginn könnte im Herbst 2018 sein.
Altglienicke ist einer der Ortsteile, der noch über Flächenpotenziale verfügt.
„Wir sind froh, dass wir mit dem städtischen Wohnungsbauunternehmen degewo
einen verlässlichen Partner im Bezirk haben, der landeseigene Baugrundstücke für
den Geschosswohnungsbau entwickelt und eine Vielzahl bezahlbarer Wohnungen
schafft, denn die erhöhte Nachfrage nach Wohnraum lässt sich langfristig nur durch
den Bau neuer Wohnungen lösen bzw. stabilisieren“ so Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH.

Jetzt Neu: Was ist los im Kosmosviertel ? Quartiersmanagement informiert regelmäßig

Bild. QM Kosmosviertel
Bild. QM Kosmosviertel

Ganz schön viel, wenn man mal alles zusammenschreibt. Konzerten beim Kiezklub und im Bürgerhaus, Gitarrenunterricht im Jugendclub, Krabbelgruppen im Familienzentrum, oder Familiensamstagen und Osterfeiern beim Abenteuerspielplatz Waslala und Cabuwazi.

Wir haben uns nun die Mühe gemacht zusammenzuschreiben was die Vereine und Einrichtungen im Kosmosviertel im März und April zu bieten haben. Das Ganze gibt es auf 9 Seiten in den Rubriken: 1) Veranstaltungen, 2) Kreatives, 3) Kultur, 4) Sport, 5) Kochen, 6) Freizeit, Spiel und Spaß, 7) Mediennutzung, 8) Familie und Kinder und 9) Beratung.

Auf jeden Fall ist für jeden was dabei! Die komplette Übersicht finden Sie im Link.

Senat und BVG stellen neue Straßenbahn-Trasse von Adlershof nach Schöneweide vor

Quelle: www.openstreetmap.de, Bearbeitung BVG AöR
Quelle: www.openstreetmap.de, Bearbeitung BVG AöR

Die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die BVG präsentierten am 17. Januar 2017 im Rahmen einer Bürgerversammlung im Forum Adlershof ihre Pläne für die Verlängerung der dort befindlichen Straßenbahn vor. Damit wurde über die Information der Öffentlichkeit zugleich auch das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Das Interesse der Bürgerschaft an dem "Neubaustrecke Adlershof II" genannten Projekt war durchaus überwältigend, denn der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Wenn alle Dinge planmäßig laufen, soll es in spätestens vier Jahren damit vorbei sein, dass die Tramlinien 61 und 63 an der Karl-Ziegler-Straße in der Wissenschaftsstadt Adlershof enden. Die Wendeschleife in Nähe zu den naturwissenschaftlichen Instituten der Humboldt-Universität wird zurückgebaut. Dann geht es von dort in einem Bogen rund 2,6 Kilometer weiter über die Hermann-Dorner-Allee und den Groß-Berliner Damm bis zum Knoten Sterndamm am Bahnhof Schöneweide. Geplant sind dabei fünf neue Haltestellen, die da heißen werden Hermann-Dorner-Allee, Landschaftspark Johannisthal, Groß-Berliner Damm - Mitte, Landfliegerstraße und Nieberstraße. Alle werden mit Wartehäuschen und zum Teil auch mit elektrischen Fahrtrichtungsanzeigern versehen. Vorgesehen ist, dass sich die auch den Landschaftspark streifende Trasse auch gut ins Umfeld einpasst. Es wird fast durchgehend das zwischen den Schienen mit Rasen versehene "grüne Gleis" zum Einsatz kommen. Da auf dem Weg von der Karl-Ziegler-Straße zurück zum Groß-Berliner Damm die Trasse zum Teil durch ein noch nicht bebautes Wiesenareal führt, werden die Schienen dort mit einer begrünten Steinmauer oder Hecken eingefasst, damit keiner versehentlich in den Gleisbereich gerät. Anstelle der Wendeschleife an der bisherigen Endhaltestelle wird es künftig am Groß-Berliner Damm in Höhe Hermann-Dorner-Allee eine Kehranlage für Zweirichtungsfahrzeuge geben. Im Bereich des Groß-Berliner Dammes nutzt die Straßenbahn den beim Straßenausbau bereits angelegten Mittelstreifen. Hier wird es dann künftig zu einzelnen Einschränkungen und Veränderungen bei den Querungsmöglichkeiten zwischen beiden Richtungsfahrbahnen kommen, um eine möglichst störungsfreie Fahrt zu gewährleisten. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auf die Feuerwache Treptow gelegt werden. Für die Überfahrt der Einsatzfahrzeuge auf den Groß-Berliner Damm erfolgen weitere Umbauten. Es wird dort eine neue Lichtzeichenanlage installiert, welche der Feuerwehr in kürzester Zeit den Vorrang zum Ausrücken gibt. Geschlossen wird auch kurz vor der Kreuzung Sterndamm die Überfahrt für Pkw vom Groß-Berliner Damm links über den Mittelstreifen zu den beiden Supermärkten. Dazu äußerten Bürger in der Versammlung ihren Missfallen. Die BVG sprach dem entgegen, dass sonst Unfälle beim Abbiegen vorprogrammiert wären. Man hätte schon damals Widerspruch gegen diese Überfahrt beim Neubau der Straße eingelegt. Der Bezirk genehmigte die Wendestelle mit dem Verweis auf den damals noch in zeitlicher Ferne liegenden Bau der Tram. Gerade dieser Bereich wird als sensibel eingeschätzt, da hier die Tram nordöstlich in den Sterndamm einbiegt. Auch die Busspur soll dann aufgehoben werden und Busse in Höhe Feuerwehr auf den von der Tram genutzten Mittelstreifen geführt werden. Die Busspur wird für Pkw eine zusätzliche Rechtsabbiegespur zum Sterndamm.
Für den Bereich Sterndamm zwischen Groß-Berliner Damm und Bahnhof Schöneweide sind größere Umgestaltungen geplant. Da der Bahnhofsumbau sich länger hinzieht als ursprünglich geplant, sei noch nicht klar, ob die in diesem Abschnitt mit der Tramverlängerung schon sofort greifen - oder es erst einmal ein Provisorium auf Basis der aktuellen Gleisführung gibt. Fakt ist, dass letztlich die Straßenbahn (wie schon im vorherigen Verlauf des Sterndamms) auch hier durch Schaffung eines Mittelstreifens in die Straßenmitte rücken soll. Ganz neu ist das nicht, denn einst befand sich hier als Rondell der Sternplatz mit inmitten einer Grünanlage und der Straßenbahn, bis die Gleise an den Rand gerückt wurden. Künftig sollen Straßenbahnen und auch Busse wieder in Mittellage zwischen beiden Fahrbahnen halten.

Quelle Video: Youtube - stbtram

Mit der Realisierung der Tramverlängerung vom Wissenschaftsgebiet Adlershof zum Bahnhof Schöneweide ändern sich einige Linienführungen. Der Bus 163 entlang des Groß-Berliner Damms wird eingestellt. Die aus Rahnsdorf über Köpenick nach Adlershof kommenden Tramlinien 61 und 63 werden verlängert, die 61 zunächst einmal nur bis Hermann-Dorner-Allee und die 63 durchgehend bis Bahnhof Schöneweide. Bei starker Nachfrage soll auch die 61 komplett durchfahren. Die von Falkenberg über Marzahn und Lichtenberg zum Bahnhof Schöneweide führende Metrotram M17 wird über die neue Trasse zum Bahnhof Adlershof verlängert. Dort wird sie aber nicht wie die anderen Linien unterhalb des Bahnhofes, sondern an der alten Wendeschleife enden, wo die Tram bis zur Verlängerung zur Karl-Ziegler-Straße September 2011 ihre Endstation hatte. Von dort hat man Zugang auch zum hinteren Bahnhofsausgang. Damit soll die Situation vor Ort entzerrt werden, da der Tram- und Bus-Ausstieg unter der Bahnbrücke oft überlastet ist. Diese Haltestelle zwischen den Fahrbahnen sei damals bei der Aufweitung der Bahnbrücke viel zu eng geplant worden, gestand man bei der Infoveranstaltung eine baulich nur schwer noch korrigierbare Fehlplanung ein. Damit die Tram auch ohne Rangieren aus dem Wista-Gebiet kommend zur Wendeschleife gelangt, entsteht an der Rudower Chaussee ein zusätzliches Abbiegegleis.
Mit der Nutzung der Neubaustrecke durch die Metrotram M17 ist eines klar: mindestens alle zehn Minuten fährt dort tagsüber eine Straßenbahn, verstärkt durch die Tram 63, was zeitweise einen Fünf-Minuten-Takt ermöglicht. Nachts fährt die M17 im 30-Minuten-Takt.
Die BVG rechnet auf der neuen Trasse mit  täglich bis zu 12.700 Fahrgästen. Als Baukosten werden 18 Millionen Euro veranschlagt. Für Herbst 2020 ist die Eröffnung anvisiert. Im Vorfeld wurden übrigens auch mögliche andere Trassenführungen geprüft, wie etwa eine Weiterführung unterhalb des Landschaftsparks oder über den Eisenhutweg zur Endhaltestelle Johannisthal, bis eindeutig dann diese favorisiert wurde.
Die genaue Präsentation der Neubaustrecke mit den baulichen Maßnahmen ist im Internet übrigens bei der zuständigen Senatsverwaltung zu ersehen.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

IHEK – der Fahrplan für das Kosmosviertel (QM)

Wir bitten Sie ab dem 01.03. unsere neue Adresse in der Schönefelder Chaussee 237 zu berücksichtigen.

Das Quartiersmanagement berät in diesen Monaten zusammen mit dem Quartiersrat und den Bewohner*innen über die Zukunft des Kosmosviertels. Bis Ende Juni wird gemeinsam das „Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept“ – kurz: IHEK – aufgestellt.

Das IHEK ist der Leitfaden für die Arbeit im Kosmosviertel in den nächsten Jahren. Im Konzept sollte möglichst alles drinstehen, was den Kiezbewohner*innen wichtig ist. Denn aus dem Programm Soziale Stadt und anderen Förderprogrammen können künftig nur solche Projekte gefördert werden, die sich aus dem IHEK ableiten lassen. Sprich: Was nicht im IHEK steht, kann später kein Geld bekommen. Das Team vom Quartiers-management erarbeitet das Konzept für das Bezirksamt Treptow-Köpenick, dass das IHEK in alle anderen Konzepte integrieren muss. Deswegen beschließt am Ende das Bezirksamt das IHEK.

Die Ideen der Bewohner*innen sind gefragt

Das IHEK soll ganz wesentlich auf den Einschätzungen der Bewohner*innen aufbauen. Schließlich wissen die Leute, die im Kosmosviertel wohnen und arbeiten, am besten, was dem Viertel fehlt, was am dringendsten getan werden muss und welche guten Entwicklungen man noch unterstützen sollte.
Das IHEK legt fest, in welchem Handlungsfeld am meisten passieren muss: im Wohnumfeld, beim Gewerbe, bei der Bildung, bei der Beteiligung oder im nachbarschaftlichen Miteinander. Aber auch die wichtigsten konkreten Maßnahmen werden dort schon aufgelistet. Das könnte die Renovierung eines Spielplatzes, die Reparatur der Straßenbeleuchtung, ein Förderangebot an der Grundschule oder auch ein Streetworker-Einsatz sein.

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Voller Zeitplan bis Juni

Bis Ende Juni muss das IHEK fertig sein. Weil es viel zu besprechen gibt, trifft sich der Quartiersrat bis dahin einmal im Monat zur Beratung. In den nächsten Sitzungen am 15. Februar und am 15. März geht es um Ziele und Bedarfe für unterschiedliche Gruppen. Am 5. April wird das Leitbild festgelegt. Am 26. April gibt es unter dem Titel „IHEK für alle“ in einem größeren Rahmen eine Workshop-Veranstaltung, auf der weitere Anregungen und Ideen für das Kosmosviertel gesammelt werden. Dazu dienen auch die Abendbrote, die bis in den Mai an den „Schnapstagen“ im Bürgerhaus stattfinden, also am 3.3., am 4.4. und am 5.5. Auch fachliche Stellungnahmen aus dem Bezirksamt fließen ins Quartierskonzept ein. In seiner Sitzung am 10. Mai will der Quartiersrat die vorgeschlagenen Maßnahmen nach der Wichtigkeit sortieren. Anschließend fasst das Quartiersmanagement die Ergebnisse zusammen und stellt das fertige IHEK am 14. Juni im Quartiersrat vor. Zu guter Letzt wird das Papier vom Bezirksamt Treptow-Köpenick beschlossen und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bestätigt.

Neue Räume für das Quartiersmanagement

Wer noch Interesse hat sich an den Sitzungen des Quartiersrates als Gast zu beteiligen ist herzlich eingeladen sich beim Quartiersmanagement zu melden. Und auch darüber hinaus sammelt das Team alle Ideen, Wünsche und Anregungen, damit auch nichts im großen Fahrplan fehlt. Wer persönlich vorbeischauen mag, darf das ab März auch in den neuen, - noch zentraleren - Räumen. Zum 01.03. ziehen die drei Kollegen vom Bürgerhaus Altglienicke in die Schönefelder Chaussee 237 und freuen sich auf viele neue Besucher und den Ausblick auf die neu bepflanzten Hochbeete.

Termine

01.03.2017 - Umzug ins neue QM-Büro (Schönefelder Chaussee 237)

03.03.2017 - 18 Uhr - Abendbrot im Bürgerhaus (Ortolfstraße 184)

15.03.2017 - 18.30 Uhr - Sitzung des Quartiersrates (bitte anmelden)

04.04.2017 - 18 Uhr - Abendbrot im Bürgerhaus (Ortolfstraße 184)

05.04.2017 - 18.30 Uhr - Sitzung des Quartiersrates (bitte anmelden)

07.04.2017 - 15 Uhr - Feierliche Büroeröffnung

26.04.2017- Workshop zum IHEK mit Nachbar*innen, Quartiersrat und Bezirksamt

 

(Pressemitteilung des Quartiersmanagement Kosmosviertel
Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin, Tel:  (030) 77 32 01 95

www.kosmosviertel.de  - team@kosmosviertel.de

Facebook: Quartiersmanagement Kosmosviertel

Sprechzeiten: Di. 10 bis 12 Uhr; Do. 18  bis 20 Uhr)

Neue Zukunft für Wasserwerk und Wasserturm in Altglienicke

Wasserwerk im Jahr 2010
Wasserwerk im Jahr 2010

Nach jahrelangem Leerstand geht das 1905/06 im Stile der Backsteingotik erbaute Wasserwerk Altglienicke in der Straße Am Pumpwerk einer neuen Nutzung entgegen. Das Areal mit dem vom Düsseldorfer Architekten Heinrich Scheven konzipiertem Baudenkmal wurde von den Berliner Wasserbetrieben an einen privaten Eigentümer verkauft. Dessen Bauantrag wurde im November 2016 wiederum positiv beschieden. Beantragt und genehmigt wurden eine Nutzungsänderung sowie der Umbau des früheren Wasserwerks zur Wohnnutzung mit zwei Wohnungen sowie einer Gewerbe- und Büronutzung. Erweiterungen und Neubauten sind nicht geplant und auch nicht zulässig. Alle Planungen zu diesem Grundstück wurden dabei mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt. Das Wasserwerk wurde bis 1990 für die Wasser-versorgung der Region Altglienicke, Bohnsdorf und Grünau genutzt, wobei ab 1956 ein Pumpsystem anstelle des Wasserturms für den benötigten Wasserdruck sorgte.

Die dort befindlichen Wohngebäude wurden noch bis Anfang der 90er Jahre genutzt und sogar mit erheblichem finanziellem Aufwand denkmalgerecht saniert. Dächer wurden erneuert, Fenster ersetzt, Fassaden saniert und die Elektrik modernisiert. Kurze Zeit später wurde jedoch aus Wasserschutzgründen die Wohnnutzung untersagt, die Gebäude verschlossen und das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit gesperrt und verlassen, als es hieß, man benötige dieses Wasserwerk nicht mehr. 1999 entfernten die Wasserbetriebe die Brunnen, so dass eine Wiederinbetriebnahme der technischen Einrichtungen in der bestehenden Form ausgeschlossen war. Es wurde sogar im gleichen Jahr vom Eigentümer ein Abrissantrag gestellt, der von der Denkmalschutzbehörde abgelehnt wurde. Bis 2009 bestand das Wasserschutzgebiet um das Wasserwerk in Form eines Vorhaltebereiches mit allen wasserschutzrechtlichen Auflagen weiter. Erst mit deren Aufhebung wurde eine Nachnutzung zur Bewahrung des denkmalgeschützten Gebäudes möglich. Acht Jahre später kann es nun losgehen. Doch nicht nur da.

Auch bei dem mit dem Wasserwerk zusammen entstandenen Wasserturm in der Schirnerstraße geht es durch einen Eigentümerwechsel weiter. Der 38,55 Meter hohe Turm wurde schon 1993 von den Wasserbetrieben verkauft, nachdem dieser schon Jahrzehnte nicht mehr in seiner eigentlichen Form genutzt wurde. Damals erwarb zunächst das Bezirksamt das Baudenkmal, um hier ein soziokulturelles Zentrum für die Region Falkenberg zu schaffen, doch die Sanierungskosten erwiesen sich als zu hoch. 1999 kaufte der Unternehmer Michael Eyberg von der Dachland GmbH den Turm vom Bezirk ab. Der ging auch rasch an Pläne für eine Nutzung als Wohnung, Büroräume sowie unten im Sockelgeschoss einen öffentlichen Raum als Galerie und Café, vollzog Sicherungs-maßnahmen und reichte entsprechende Bauanträge ein. Zeitweise zog als vorübergehende Nutzung das Altglienicke Museum in den Turm ein.

Wasserturm im Jahr 2010
Wasserturm im Jahr 2010

Doch es gab viel Streit um die Jahrtausendwende herum. Zum einen um einen zu schaffenden zusätzlichen Fluchtweg, der durch einen gläsernen Turmanbau mit Fahrstuhl erfolgen sollte. Dann sorgten Risse in dem Turmkopf, der den Wasserkessel umgab, für Sicherheitsprobleme – drohende Einsturzgefahr! In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wurde das Mauerwerk oben abgetragen, um die Statik des Turmschafts nicht länger zu gefährden. Eyberg wollte den so erst einmal verloren gegangenen Turmkopf nicht in seiner historischen Form der Backsteingotik, sondern in einer modernen Form mit großen Panoramafenstern aufbauen, was vielen Altglienickern missfiel. Zum anderen wehrten sich damals einige Anwohner in dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan-verfahren gegen Eybergs Nutzungspläne. Diese fürchteten für ihre Grundstücke Nachteile durch Lärm und wegfallende Parkplätze, wenn dort ein öffentliches Café entstünde und oben eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform sei. Man könne dann von oben auf ihr Grundstück schauen, wenn sie etwa gerade im Pool baden, hieß es unter anderem in einer Anwohnerversammlung. Letztlich zeigte sich Eyberg zunehmend frustriert, warf hin, zog auch aus Altglienicke weg und verfolgte keine weiteren Pläne mehr mit dem Turm, blieb aber Eigentümer. Der obere Teil des Wasserturms zeigte sich fortan als ewige Baustelle mahnend von einer weißen Kunststoffhülle umhüllt.
Jetzt hat Eyberg den Wasserturm an die Terraplan Baudenkmalsanierungsgesellschaft mbH in Nürnberg verkauft. Diese sind in der Ortslage Falkenberg nicht unbekannt, denn erwarben sie bereits die naheliegende Preußensiedlung und führten das lange durch Leerstand gekennzeichnete Baudenkmal durch umfangreiche Sanierungsarbeiten wieder einer Wohnnutzung zu. Das Ergebnis ist gelungen. Die Terraplan hat jetzt nach dem Grundstückserwerb in der Schirnerstraße 19 als erstes einen Historiker beschäftigt, alles Wissenswerte in Archiven und Fotosammlungen über den Wasserturm zusammenzutragen. Schließlich soll er denkmalsgerecht saniert werden und über die Fortführung des Bebauungsplanverfahren künftig mit einer Büro- und Wohnnutzung neuen Zeiten entgegen gehen. Dazu sollen uns recht bald erste Pläne vorgestellt werden. So können wir uns zum Jahresbeginn 2017 freuen, dass der Fortbestand zweier Baudenkmäler in Altglienicke nach lange fehlender Nutzung endlich wieder in Sichtweite erscheint. Man glaubte nach den vielfältigen, dann immer stiller werdenden Debatten ab den 90er Jahren um Wasserwerk und Wasserturm schon fast gar nicht mehr, dass sich da noch mal etwas bewegt.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank, Fotos: I.Drews)

Bürgerverein betreibt seit 2006 ein kleines Museum in Altglienicke (Ein kleiner Bericht von der Berliner Woche)

Foto: Ralf Drescher Berliner Woche
Foto: Ralf Drescher Berliner Woche

Nur wenige Ortsteile, darunter Müggelheim und Adlershof, haben eine heimatgeschichtliche Sammlung. Seit 2006 gibt es auch das Heimatmuseum Altglienicke.

Träger ist der Bürgerverein Altglienicke. Der hatte die Ausstellung die ersten Jahre im Wasserturm an der Schirnerstraße präsentiert. Seit 2016 hat das Museum nun im Bürgerhaus Altglienicke an der Ortolfstraße eine neue Heimat gefunden. mehr lesen ..

Neujahrsempfang 2017 des Bürgerverein Altglienicke e.V.

Am 27. Januar 2017 veranstaltete der Bürgerverein Altglienicke e.V. seinen Neujahrsempfang im Bürgerhaus Altglienicke. Zu Gast waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt (SPD), unser Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel (SPD) sowie Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU) Abteilung für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport. Weiterhin Vertreter von der VSG Altglienicke und anderen Altglienicker Vereinen. Herr Joachim Schmidt (Vorsitzender des Bürgerverein Altglienicke) gab einen Rückblick auf das Jahr 2016 sowie eine Vorschau auf das Jahr 2017. Grußworte vom Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt (SPD) und dem Vorsitzenden des Bürgerverein Altglienicke Herr Joachim Schmidt können Sie hier sehen. Unten im Video sehen Sie die Grußworte unseres Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel.

Quelle Video: Youtube- Altglienicke Aktuell

Grundsteinlegung für Supermarkt und 24 Wohnungen im Dorfkern Altglienicke

Kurz vor dem 2. Advent feierte das neueste Projekt der G. & G. Gruppe "Dorfkern Altglienicke" Grundsteinlegung. Diese zeichnete bereits unter anderem für das Wegedorn-Center verantwortlich. Auf der bisherigen Brachfläche zwischen Schule am Berg und Sportplatz mit den Grundstücken Köpenicker Str. 26-29 wurden im Laufe der Jahre 2006 bis 2016 insgesamt fünf Grundstücke zusammengefügt, um dort einen neuen attraktiven Supermarkt und Wohnungen zu bauen. Die Firma "Netto", die sich bereits in den 90er Jahren im Ortskern Altglienicke nördlich der Pfarrkirche angesiedelt hat, hat die aktuelle Fläche nicht mehr ausgereicht. Eine Erweiterung am bisherigen Standort war nicht möglich. Deshalb wurde eine neue Fläche im Ortskern gesucht, da "Netto" ansonsten den Standort Altglienicke mangels Entwicklungspotentiale hätte aufgeben müssen. Diese fand man in Nähe zum Rewe-Markt.
Dem Konzept von G. & G. treu bleibend über den Supermärkten auch Wohnungen zu bauen, hat man von Anfang an, in Abstimmung mit dem Bauamt Treptow-Köpenick, das nun vorliegende Konzept geplant. Es werden in drei Etagen über dem Supermarkt 24 Wohnungen mit 53 bis 104 Quadratmeter gebaut. Das Supermarktdach wird intensiv begrünt. Alle Wohnungen haben Terrassen bzw. Balkone, die nach Süd-Westen ausgerichtet und zwei Meter tief und sechs Meter breit sind. Ziel ist es, mit dem mit sechs Millionen Euro Baukosten versehenen Projekt im Frühjahr 2018 bezugsfertig zu sein und dann mit der Vermietung zu beginnen. Darüber hinaus soll eine hochwertige Außenanlage mit den dazugehörigen Parkplätzen entstehen.

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Während sich das Gebäude als Blockrandbebauung zur Köpenicker Straße hin orientiert, wo auch die verkehrliche Anbindung am nördlichen Ende des Grundstücks befinden wird, werden sich der Eingangsbereich des "Netto" wie auch die Parkplätze in Richtung Alter Schönefelder Weg bzw. Sportplatz wie auch der Südspitze des Areals erstrecken. Im Eingangsbereich wird es eine Backstube geben. Die überwiegende Erschließung für Fußgänger erfolgt zur Südspitze hin, wo vor kurzem zur Schule am Berg hin ein Fußgängerüberweg eingerichtet wurde. Architektonisch vermag sich das moderne, aber mit einigen Fassadendetails versehene Gebäude des Architekten Faust gut in den alten Ortskern einfügen.

Damit verschwindet endlich nach Jahrzehnten auch eine wenig ansehnliche Brachfläche im Herzen Altglienickes. Südlich des jüngst sanierten Mietshaus Köpenicker Straße 24 gab es bis zur Jahrtausendwende dort noch einen mit Hochparterre versehenen Zweigeschosser als Nr. 25. Dieser wurde nach fortlaufendem Leerstand und Verfall abgerissen. Der Rest blieb immer stets ohne Bebauung, auch wenn es seit 1900 immer wieder Pläne gab, doch zwei Kriege und eine Inflation verhinderten das Bauen an dieser Hanglage. Es blieb eine Wiese, die bis zu den 90er Jahren immer wieder mal als Rummelplatz und Zirkusfläche diente, dann zunehmend verwilderte. Ab den 90er Jahren kamen Ideen auf, dort einen Einzelhandelsstandort zu entwickeln, aus denen zunächst nichts wurde, auch weil es galt, erst einmal fünf Grundstücke mit unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen zusammenzufassen. Die von dem langjährigen Altglienicker Franz-Josef Glotzbach geführte G. & G. Gruppe nahm sich dem mit Hartnäckigkeit an. Es dauerte an die zehn Jahren bis Flächenankäufe und Planung abgeschlossen waren. Zum Ausklang des Jahres 2016 konnte nunmehr mit dem ersten Spatenstich der Grundstein gelegt werden. Viele Gäste von nah und fern kamen. Das regnerische Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch. Gefeiert wurde bis in den späten Abend hinein nebenan im Vereinscasino der VSG Altglienicke, wo man sich hier noch mal vom Investor für die Unterstützung herzlich bedanken möchte. Für das Essen sorgte die Altglienicker Fleischerei Staske. Nun werden wir mit Spannung im Jahr 2017 verfolgen können, wie hier Neues entsteht.

 

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank, Foto: I.Drews)

Start für das Parkquartier Altglienicke

Bild: www.Projekt-Immobilien.com
Bild: www.Projekt-Immobilien.com

Zwischen Semmelweisstraße und Rudower Straße entsteht unter dem Projektnamen "Parkquartier Altglienicke" ein neues modernes Wohnensemble im KfW-55-Standard, welches auf Wohnflächen von 52 bis 134 qm mit 2 bis 5 Zimmer Wohnungen individuelle Räume zum Leben bieten soll. Der erste Bauabschnitt auf dem 10.500 qm großen Grundstück an der Semmelweisstraße 41-47 umfasst 39 Eigentumswohnungen und zwei Reihenhäuser. Realisiert werden dabei drei Vollgeschosse plus Dachgeschoss.

Ausgestattet sind diese mit Parkettböden, Fußbodenheizung, elektrische Rollläden und Personenaufzüge. Alle Wohnungen haben Balkon, Loggia oder Terrasse. Hinzu gehören im Außenbereich Grünflächen, Sitzplätze und Spielgelegenheiten für Kinder. 

Vor wenigen Tagen startete der Verkauf. Projektentwickler und Bauträger ist die

PROJECT Immobilien Wohnen AG. Ersteigentümer können für die ab 207.000 Euro kostenden Wohnungen einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro sowie einen Tilgungszuschuss bis 5.000 Euro in Anspruch nehmen. Voraussichtlicher Baubeginn des ersten Bauabschnittes des Parkquartiers Altglienicke ist im zweiten Quartal 2017. Im zweiten Bauabschnitt folgen später weitere 39 Wohnungen.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Jubiläen, die das Jahr 2017 mit sich bringt

Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt
Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim (auch Zwiebelturmkirche genannt) wird 80 Jahre alt

Wie jedes Jahr gibt es auch 2017 wieder einige Jubiläen zu feiern. Abseits der großen Dinge wie 500 Jahre Reformation, 300 Jahre Freimaurer, 200 Jahre Wartburgfest, 200 Jahre Fahrrad, 100 Jahre russische Oktoberrevolution, 100. Geburtstag John F. Kennedy oder 50 Jahre Farbfernsehen interessiert uns als Regionalzeitung natürlich, was es in unserer Region so an runden oder halbrunden Jahrestagen gibt. In den Jahren mit „7“ wie auch „2“ gibt es nicht sehr viel. Hundertjährige finden sich diesmal gar nicht, denn 1917 war der 1. Weltkrieg mit vielen Verlusten an der Front in den Köpfen präsenter, als etwas zu gründen oder zu erbauen.

Was wir entdeckten: 260 Jahre alt wird die nach einem Entwurf des Bauingenieurs Johann Friedrich Lehmann erbaute Bohnsdorfer Dorfkirche. Dezember 1867 wurde die durch den Unternehmer Bethel Henry Strousberg gebaute Bahnstrecke zwischen dem Görlitzer Bahnhof in Berlin-Kreuzberg und dem niederschlesischen Görlitz endgültig fertiggestellt. Diese kennen wir heute vor allem als die unseren Bezirk durchschneidende S-Bahn-Strecke nach Königs Wusterhausen. Wir feiern damit 150 Jahre Görlitzer Bahn, die ja in unserer Region am Bahnhof Grünau Halt macht. 115 Jahre alt wird das Bootshaus des Akademischen Rudervereins (ARV), welches mit finanzieller Förderung von Kaiser Wilhelm II. als erstes an der Regattastrecke Grünau entstand. Im gleichen Jahr gründete sich im Mai die Freiwillige Feuerwehr Altglienicke. Ebenso vor 115 Jahren, am 16. November 1902, wurde der Haus- und Grundbesitzerverein Falkenberg-Altglienicke unter Vorsitz von Otto Rose gegründet. Dieser parzellierte und besiedelte das Areal rund um die Rose-, Falkenbrunn- und Schirnerstraße. Das nach einem Entwurf des Architekten Otto Risse erbaute Ernst-Moritz-Arndt-Gemeindeheim der evangelischen Kirche in der Rosestraße 42 wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Am 19. Dezember 1937 fand dort nach nur acht Monaten Bauzeit der erste Gottesdienst statt.

Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet
Grundschule am Mohnweg im August 1997 eröffnet

Am 5. April feiert der bekannte Bohns-dorfer Bildhauer und Kunstschmied Achim Kühn seinen 75. Geburtstag. Sein Vater, der weltberühmte Kunstschmied Fritz Kühn, hat hingegen am 31. Juli seinen 50. Todestag. Zum 70. Male jährt sich am 1. Mai die Eröffnung des Funkhauses Grünau, welches zeitweise Sitz des Berliner Rundfunks war und bis Herbst 1990 vom Rundfunk der DDR genutzt wurde. Seitdem steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude an der Regattastraße leer und verfällt. 1947 begann auch im Juli die Errichtung des Flugplatzes Schönefeld, nachdem der Flugplatz Johannisthal den sowjetischen Luftstreitkräften zu klein geworden war.
Am 1. September 1987, damit vor 30 Jahren, eröffnete in Altglienicke in der Anne-Frank-Straße die Anne-Frank-Oberschule, damals noch eine Polytechnische Oberschule, ab 1991 ein Gymnasium. Allerdings steht das alte Schulgebäude unterdessen leer. Die Schule ist 2007 in die Uranusstraße umgezogen, kann so also auch zehn Jahre neuer Standort feiern. An diesem eröffnete vor genau 25 Jahren die Pierre-Laplace-Realschule, die das Zeitliche gesegnet hat, da sie 2006 der Realschule in Bohnsdorf anfusioniert wurde. Vor 20 Jahren im August 1997 eröffnete in Altglienicke die neugebaute Grundschule am Mohnweg. Am 28.09. jährt sich zum 15. Male die Eröffnung des Bürgerhauses Altglienicke in der Ortolfstraße, welches als Altglienicker Bürgerzentrum (ABZ) bis 2002 in einer Baracke in der Anne-Frank-Straße beheimatet war. Zehn Jahre alt wird Ende September der Interkulturelle Garten Altglienicke Mohnweg Ecke Nelkenweg. Ebenso 2007 wurde im November auf dem ehemaligen Dorffriedhof Altglienicke zwischen Köpenicker Straße und Normannenstraße eine öffentliche Grünanlage eröffnet.

(Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)

Richtfest im Wegedorn-Zentrum

Bild: Joachim Schmidt
Bild: Joachim Schmidt

Kurz vor Weihnachten konnte im Wegedornzentrum an der Semmelweisstraße 100-104 noch einmal groß Richtfest gefeiert werden. Als letzter Bauabschnitt entstehen dort oberhalb eines Getränke-markts mit drei zusätzlich errichteten Geschossen 24 Wohnungen. Im wesentlichen spiegelt der Bau das schon zuvor entstandene Wohnhaus mit dem Drogeriemarkt direkt am Teltowkanal wider. Alle verfügen über einen gehobenen Standard. Es gibt einen Fahrstuhl und eine separate Abstellkammer für jeden Mieter.

In den Wohn- und Schlafräumen wird Laminat verlegt, die Bäder sind mit Badewanne und Dusche ausgestattet und modern gefliest. Die Zwei-Raum-Wohnungen sind als Wohnung mit offener Küche gebaut. Vom Wohnraum kommt man direkt auf die großzügigen Terrassen bzw. Balkone. Die Fertigstellung ist für Mai dieses Jahres geplant. Am Ende wird die G & G Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG. insgesamt 18 Millionen Euro in den Standort mit mehreren Geschäften, Büro- und Wohneinheiten und einem Restaurant investiert haben. (Text von Joachim Schmidt vom Dörferblick, Vielen Dank)