Gemeinsames Abendbrot im Kosmosviertel – im August bereits zum 12. Mal

Pressemitteilung des Quartiersmanagements Kosmosviertel 

Seit Oktober 2016 wird im Kosmosviertel immer an den „Schnapszahl-Daten“ gemeinsam Abendbrot gegessen und sich dabei über vielfältige Themen rund um den Kiez ausgetauscht. Der ein oder andere Meilenstein ist auf einer dieser Abendbrotveranstaltungen ins Rollen gekommen.

Wie kam es zu der Idee ein Abendbrot im Kosmosviertel anzubieten?

Am 10.10.2016 führte das Team des Quartiersmanagements zum ersten Mal ein Abendbrot im großen Saal des Bürgerhauses durch. Die Idee dazu kam aus dem Team selbst heraus. Denn bei welcher Gelegenheit kommen viele Menschen zusammen und man kann über verschiedene Themen sprechen? Und auch mal sagen wo der Schuh im Kiez drückt? Die Antwort darauf fand sich schnell – ein gemeinsames Essen bringt Menschen zusammen und ein gemeinsames Abendbrot bringt noch viel mehr Menschen zusammen. Zum ersten Abendbrot im Bürgerhaus waren auch namenhafte Gäste, wie beispielsweise Dr. Jochen Lang, Abteilungsleiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eingeladen. Es wurde über das Programm Soziale Stadt, in welches das Kosmosviertel zu dieser Zeit frisch aufgenommen wurde, gesprochen. Zudem wurden von den Bewohnern*innen Probleme des Kiezes auf den Tisch gebracht. Damit war der Startschuss gefallen und es wurde beschlossen, die Abendbrote regelmäßig durchzuführen und die Termine standen ebenfalls fest. Die Bewohner*innen konnten sich die „Schnappszahl-Daten“ (02.02., 04.04., 06.06., 08.08., 10.10., 12.12.) schon einmal notieren.

Wo finden die nachbarschaftlichen Abendbrote statt?

Die ersten Abendbrote von 2016 bis 2018 fanden jeweils im Großen Saal des Bürgerhauses Altglienicke statt. Der Saal bot viel Platz für zahlreiche Bewohner*innen und deren Ideen und Anliegen. Zudem gibt es eine angeschlossene Küche zur Vorbereitung des leckeren Abendbrotes und eine Bühne für eingeladene Gäste. Ab Sommer 2018 ist das Abendbrot mehr ins Zentrum des Kiezes gerückt. Der neue Ort ist jetzt der Kiezladen WaMa, wo es zudem auch die Möglichkeit gibt, im Sommer gemeinsam an einer langen Tafel unter der Pergola zu essen.


Wer macht immer mit?

Grundsätzlich gilt, dass alle Interessierten aus dem Kosmosviertel zum Abendbrot kommen können, egal ob Jung, Alt, Klein oder Groß. Ganz wichtig ist jedoch, dass das Quartiersmanagementteam das Abendbrot nicht alleine umsetzt. Das Team bekommt bei jedem Abendbrot und mittlerweile sind es einige gewesen, tatkräftige Unterstützung von engagierten Bewohner*innen. Sie bringen Ideen mit, was gezaubert wird und bereiten die Speisen jedes Mal in liebevoller Arbeit zu. Das kann manchmal eine leckere Borschtsch sein, Würstchen mit Kartoffelsalat oder bei gutem Wetter in Sommer auch Grillen. Besonders oft (wenn nicht fast immer) sind Andre Bernhagen und Ramona Malchow dabei und helfen fleißig mit. Im Vorhinein des Abendbrotes bewirbt das Team des Quartiersmanagements mit Plakaten im Viertel, auf Facebook und spricht auch Bewohner*innen an und lädt sie persönlich ein. Und das Konzept der Bewerbung funktioniert – die Abendbrotveranstaltungen sind regelmäßig gut besucht.

Was wird besprochen?

Bei jedem nachbarschaftlichen Abendbrot gibt es auch ein Thema, welches das Team des Quartiersmanagements mit den Bewohner*innen besprechen möchte. Die Themen reichen vom öffentlichen Raum bis hin zu kleineren Aktionen der Bewohner*innen. Das eine oder andere Mal gab es auch einen kleinen kulturellen Beitrag einzelner Nachbarn. Das Abendbrot dient auch jedes Mal dazu, dass Nachbarn auch mal sagen können, wo der Schuh im Kiez besonders drückt. Das Team des Quartiersmanagements notiert sich die Anliegen und versucht so schnell es geht, eine Lösung zu finden.

Wie geht es in Zukunft weiter?

Das Format der nachbarschaftlichen Abendbrote soll auch in Zukunft weitergeführt werden. Das nächste Abendbrot findet am 08.08.2019 in oder vor dem Kiezladen WaMa statt. Weitere Termine sind der 10.10.2019 und der 12.12.2019 – hier gibt es wieder eine Weihnachtsedition des Abendbrotes mit kleinen Überraschungen.

Weitere Termine

Fr, 02.08. 18 Uhr - Abschlussfest der Sport-Aktions-Wochen

Do, 08.08. 18 Uhr - Nachbarschaftliches Abendbrot vor oder im Kiezladen WaMa

Kontakt: Quartiersmanagement Kosmosviertel        Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin 

Tel: (030) 77 32 01 95

www.kosmosviertel.de - team@kosmosviertel.de

Facebook: Quartiersmanagement Kosmosviertel  


Buntes Treiben beim achten Kiezfest im Kosmosviertel

Seit ganzen acht Jahren ist das Kiezfest im Kosmosviertel im Veranstaltungsplan eines jeden Sommers fest verankert. Am 15. Juni wurde wieder im Rahmen eines bunten Sommerfestes die ganze Vielfalt im Altglienicker Kiez präsentiert und jede Menge Unterhaltung für Jung und Alt geboten.

Pünktlich um 14 Uhr ging es am „Roten Platz“ los mit kurzen eröffnenden Worten des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters und Jugend- und Sozialstadtrat Gernot Klemm. Zahlreiche Stände zwischen der Ladenpassage und dem Bürgerhaus zeigten an einem Sonnabendnachmittag eine Reihe lokaler Projekte und Einrichtungen im Kiez mit ihren vielfältigen Angeboten. Allerlei wurde wieder für Kinder zum Spielen, Basteln, Raten oder sich Schminken geboten.
Als neues Highlight gab es einen Riesen-Kicker für ganze zehn Personen und eine Fotobox. Natürlich mangelte es auch nicht an der Bratwurst oder ganz einfach Kaffee und Kuchen. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Tanz- und Musikdarbietungen schuf für alle Anwesenden Unterhaltung, so gab es etwa von Schülerinnen und Schülern der Grundschule am Pegasuseck das Musical „Der Regenbogenfisch“, Lieder gesungen vom Gemischten Chor Altglienicke oder Artistisches vom Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi,. Abschließend gab es Rockmusik von Among Joe.
Bei besten sommerlichen Temperaturen gingen natürlich besonders rasant die kühlen Getränke weg. Organisator Marcus Heidrich vom Familienzentrum im Kosmosviertel zeigte sich abermals zufrieden vom Verlauf des Festes unter dem Motto „Ein Kiez verbindet“. Ein besonderer Dank geht an die beteiligten Verantwortlichen OutreachBerlin Conti-Team, Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmbH, Abenteuerspielplatz und Kinderbauernhof Waslala und CABUWAZI-Altglienicke.
Ebenso engagiert dabei waren auch WeTek Medienetage, Gangway Treptow-Köpenick, Fairness Kinder- und Jugendtreff, Grundschule Am Pegasuseck Kiezband, Bürgerverein Altglienicke e.V., Mieterprotest Kosmosviertel, Offensiv '91, clever fit Altglienicke, Kita Sonnenschein, Kiezklub Altglienicke, Familienzentrum Kosmosviertel, Base24, GEBEWO - Soziale Dienste – Berlin, Sternenfischer, Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, Die Berliner Jungs, M.i.A. - Mobil in Altglienicke, Familienzentrum im Kosmosviertel und das Quartiersmanagement Kosmosviertel.
(Der Text wurde vom Dörferblick von Joachim Schmidt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)


Ein erster erfolgreicher Tag der offenen Höfe in Altglienicke

Tapas Bar El Gecko
Tapas Bar El Gecko

Ganz neue Einblicke, wie es hinter den Toren diverser Grundstücke im Ortskern von Altglienicke so aussieht, bot am 2. Juni 2019 der Wirtschaftsverband Altglienicker Unternehmer e.V. Dieser rief im Vorfeld seine Mitglieder und interessierte Altglienicker dazu auf, zu einem erstmaligen Tag der offenen Höfe die eigenen Anwesen zu öffnen. Dabei ging es im Kern darum, dass sich in den letzten 30 Jahren die alten Höfe und Gärten in Altglienicke verändert haben. Einige wurden liebevoll aufgearbeitet, die Remisen und Nebengebäude hergerichtet und Gärten schön gestaltet. Das sollte nicht länger im Verborgenen bleiben. Im Rahmen eines Nachmittags galt es besondere Merkmale Altglienicker Dorfkultur erstmals einer größeren Öffentlichkeit zu zeigen und zu einem interessanten Spaziergang anregen, um den Ortskern mal ein bisschen anders kennenzulernen.

So öffneten zum Auftakt neun Nutzer und Eigentümer rund um die Grünauer und Rudower sowie der Semmelweisstraße ihre Grundstücke für einen Einblick in ihre Höfe und Gärten, stellten Tische und Stühle raus und waren auch zu dem einen oder anderen Plausch bereit, mit dem man sich im Rahmen der Nachbarschaftspflege besser kennenlernen konnte. So ließ sich dann im Osten in der Grünauer Straße 29 beim Baugeschäft Anhalt starten. Dort gab es neben dem Bestaunen der Hofgebäude Kaffee von der dort auch befindlichen Kaffeerösterei sowie Popcorn. Genau gegenüber ging es weiter bei Familie Herrmann in der Tapas Bar El Gecko. Dort konnte man nicht nur die sehr liebevoll eingerichtete Gaststätte anschauen, sondern den ebenso sehenswerten Hof mitsamt der Gebäude. Das war sicher einer der schönsten Punkte auf dieser Tour. Kaum zu glauben, dass dieses zu DDR-Zeiten eine Dienststelle der Volkspolizei war. Es gab hinten im Garten einen Bierausschank mit allerlei zusätzlichen Verweilmöglichkeiten. Ein Antikmarkt wurde geboten, wo man das eine und andere Alte erwerben konnte. Ab 16.30 Uhr folgte Livemusik von der Berliner Folk-Funk-Bluegrass-Band Tapper Glur & The Glues. 

(Weitere Bilder von den offenen Höfen  von R. Seiffert. Vielen Dank)

Ein weiterer sehr schöner Hof war der von Familie Günther in der Grünauer Straße 12, wo sich ein liebevoll gestalteter Terrassengarten mitsamt Springbrunnen in der Altglienicke landschaftlich prägenden Hangkante zwischen Urstromtal und der Hochfläche des Teltow erhebt. Dort gab es einen Hofflohmarkt. Nur ein Stückchen weiter ging es zum Autohaus Vogel. Hier konnten auf dem Hof allerlei Tuning Cars bestaunt werden. Gegenüber ging es hinein zu Jalousien Haack in der Grünauer Straße 65, der in den letzten Jahren das Gebäude einer früheren Schlosserei für seinen Betrieb umfangreich umbaute. Dort konnte man nach unten schreiten und im Garten nett bei Kaffee und Kuchen sitzen. An der Ecke Grünauer Straße/ Köpenicker Straße angekommen, ging es hinein bei GSM Treuhand Steuerberatungs GmbH, wo es ebenso eine Sitzecke mit Kaffee und Kuchen gab. Nochmals eine Ecke weiter zur Semmelweisstraße 1 stand man an der Gaststätte Ebel. Die hatte wie fast immer sonntags geschlossen, jedenfalls von vorne, aber man konnte die sonst versperrte Hofeinfahrt von der Köpenicker Straße hinein. Dort wurde mit allerlei Stühlen und Tischen ein Hofcafé geboten. Damit konnte man mal die Hinteransicht der Gaststätte genießen, von wo aus sich in früheren Jahrzehnten noch ein heute teils überbauter Biergarten erstreckte. Etwas weiter die Semmelweisstraße herunter war man schließlich im Haus Spreetalhof angelegt. In dem Seniorenpflegewohnheim gab es ein intergeneratives Programm für die Jüngsten mit Kinderschminken, Basteln und Riesenseifenblasen. Abschließend konnte man noch als westlichsten Punkt im Garten von Bauingenieur Bugs Halt machen und auch hier ein wenig verweilen.

Hof Gasstätte Ebel
Hof Gasstätte Ebel
Tapas Bar El Gecko
Tapas Bar El Gecko

Der erste Tag der offenen Höfe fiel mit Sonne pur und Temperaturen um die 30 Grad auf einen richtig sommerlichen Tag. Da kam man beim Spaziergang schon etwas ins Schwitzen, tat aber der allgemein guten Stimmung keinen Abbruch. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung und einen herzlichen Dank an die Organisatoren vom Wirtschaftsverband Altglienicker Unternehmer e.V. wie auch den Beteiligten, die ihre Höfe für den einen Nachmittag öffneten. Man konnte tatsächlich neue schöne Seiten des Altglienicker Dorfkerns entdecken. Auch wenn es zum Auftakt erstmal nur neun Höfe waren, musste man sich hier und da allzu schnell mit etwas Wehmut wieder lösen, um in den vier Stunden überall mal gewesen zu sein. Nun hoffen wir, dass im kommenden Jahr ein zweiter Tag der offenen Höfe folgt, vielleicht mit dem einen und anderen, der im Ortskern dann zusätzlich öffnet.

(Der Text und die Fotos wurden vom Dörferblick von Joachim Schmidt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)


Kinderfest im Kosmosviertel sorgt für schönen Start in die Sommerferien

Im vergangenen Jahr fand zum Weltkindertag erstmals ein großes Kinderfest

verschiedener lokaler Akteure im Kosmosviertel statt. Diesmal sollte es statt der

Kindertag am 1. Juni ein fast drei Wochen späterer Termin sein, nämlich der

Anfang der Schulferien, um im Grünzug jede Menge Spiel und Spaß für die

Jüngsten im Wohngebiet zu bieten.

Zu 14 Uhr war alles aufgebaut im Grünzug zwischen dem Mietertreff der

Wohnungsgenossenschaft Altglienicke und dem Kiezladen WaMa. Bei bestem

Sonnenschein und einer Temperatur um die 30 Grad war man dann an jedem 20.

Juni auch mehr als verwöhnt, so dass in den vier Stunden immer wieder mal ein

schattiges Plätzchen wie unter der Pergola aufgesucht wurde.

Unter der Pergola konnte man sich auch betreut von Kiezband Schminken lassen

oder Basteln und Malen. Über das Festgelände verteilt gab es wieder einzelne

Stationen mit möglichst einfachen Spielen, die man als schon länger Erwachsener

noch aus der eigenen Kindheit kennt, in der heutigen Hightech-Zeit mit

Computerspielen aber nicht unbedingt mehr so praktiziert werden. Es gab so

Flaschenkegeln, Eierlaufen, Wasserbombenzielwurf, Sackhüpfen, Ballontennis,

Stelzenlauf, Teebeutelweitwurf oder Wettspringen. Der Kinder- und Jugendzirkus

Cabuwazi brachte Artistisches näher. Vor dem Mietertreff gab es einen kleinen

Trödelbasar. Für Kinder, die einfach relaxen wollten, waren einige Hängematten

zwischen den Bäumen aufgespannt.

Unterstützt wurde das Fest durch Gelder aus dem Aktionsfonds. An der

Organisation wirkten der Mietertreff der Wohnungsgenossenschaft Altglienicke,

der Kiezladen WaMa von Kiezband/WeTeK, der Kinder- und Jugendzirkus

Cabuwazi, die Kollegen 2,3 und das Quartiersmanagement Kosmosviertel mit, aus

deren Kreis gespickt mit vielen Ehrenamtlichen die einzelnen Aktivitäten auch

betreut wurden. Die Mobile Jugendarbeit Outreach stellte ferner Bänke und Tische

zur Verfügung. Als Highlight war die Freiwillige Feuerwehr Altglienicke mit einem

Fahrzeug vor Ort, welches von den Kindern zahlreich besichtigt wurde. Ein

besonderer Dank geht an Dörte Ehrig als Leiterin des Mietertreffs der

Genossenschaft, die vor zwei Jahren die Idee für ein solches Kinderfest

entwickelte, das offen für alle im Wohngebiet Lebenden sein sollte.

So war dann am Ende nach den vier Stunden auch das zweite Kinderfest im

Kosmosviertel wieder erfolgreich. Eine Danksagung an allen, die sich auf

vielfältigste Weise daran beteiligten, insbesondere natürlich den ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfern.

 

(Der Text wurde vom Dörferblick von Joachim Schmidt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank)