Hemmung der Verbreitung des Coronavirus - Alle bezirklichen Einrichtungen für Kultur und Weiterbildung schließen für den Publikumsverkehr ab morgen, dem 14.03.2020

Nachdem gestern bereits die Schließung aller Öffentlichen Bibliotheken des Landes Berlin bekannt gegeben wurde, haben sich die Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte für Weiterbildung und Kultur dazu am 13.03.2020 verständigt, ab Samstag, dem 14.03.2020 alle kommunalen Einrichtungen (Volkshochschulen, Musikschulen, Jugendkunstschulen, kommunale Galerien, Museen und Kultureinrichtungen), für den Publikumsverkehr zu schließen.
Die Schließungsentscheidung haben wir in Würdigung der derzeitigen Pandemieentwicklung getroffen, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und besonders gefährdete Menschen zu schützen. 
Diese präventive Maßnahme gilt vorerst bis zum 19.04.2020.
Sofern es möglich ist, bemühen wir uns die Veranstaltungen bzw. Kurse nachzuholen. Die entstandenen Teilnahmegebühren für ausgefallene Kurse und Unterrichtseinheiten werden erstattet.
Die Bezirke sind fest entschlossen für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine kulante Entschädigungsregelung zu finden. Dabei sind die Bezirke jedoch auf finanzielle Unterstützung angewiesen.


Coronavirus - Eheschließung ohne Gäste

Liebes Brautpaar, sehr geehrte Gäste, aufgrund der aktuell kritischen Situation in Bezug auf das Coronavirus müssen auch wir im Standesamt Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Deshalb werden die Eheschließungen ab 16. März 2020 nur noch mit Ihren Trauzeugen und ohne Gäste durchgeführt. Diese Entscheidung haben wir in Würdigung der derzeitigen Pandemieentwicklung getroffen, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen und besonders gefährdete Menschen zu schützen.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.


Coronavirus - Nachbarschaftshilfe Bohnsdorf

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 14.03.2020

Es informiert: Die Sozialraumorientierte Planungskoordination
Um den Auswirkungen der Corona-Verbreitung etwas entgegenzusetzen, wird in Bohnsdorf eine Online-Koordination der Nachbarschaftshilfe angeboten.

Unter 
https://fein-bohnsdorf.de/corona-nachbarschaftshilfe/ können Angebote und Gesuche von Nachbarschaftshilfe eingetragen werden.
Damit wird eine Vermittlungsmöglichkeit für schnelle und unbürokratische Nachbarschaftshilfe angeboten.
Jeder, der anderen helfen kann und möchte, aber auch jeder, der vermutlich in Schwierigkeiten stecken könnte, kann ab sofort seine Hilfeangebote oder Hilfeersuchen eintragen.
Angebote zur Nachbarschaftshilfe können z.B. sein:


  • kleine Besorgungen erledigen,

  • kurz auf das Haustier aufpassen,

  • ein nettes Telefongespräch führen,

  • ein nicht mehr benötigtes Puzzle oder Brettspiel an der Tür oder am Tor ablegen.

 

Das Angebot ist im Rahmen des Pilotprojektes FEIN (Förderung Ehrenamtlichen Engagements von Nachbarschaften) auf den Ortsbereich von Bohnsdorf beschränkt.
Diese Nachbarschaftsinitiative wird unterstützt und durchgeführt vom Verein der Feuerwehr- und Siedlerfreunde Bohnsdorf e.V.


Coronavirus: Öffentliche Bibliotheken schließen ab 13.03.2020

Die Bibliotheken des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) schließen ihre Häuser für den Publikumsverkehr ab morgen, Freitag, 13.03.2020.
Die Häuser des VÖBB haben gemeinsam täglich etwa 30.000 Besuche und sind damit ein besonders intensiv genutzter Ort der Begegnung in unserer Stadt. Die Schließungs-Entscheidung haben wir in Würdigung der derzeitigen Pandemieentwicklung getroffen, um die Ausbreitung des Virus zu hemmen, das Gesundheitssystem vor massiven Belastungen zu bewahren und besonders gefährdete Menschen zu schützen.
Die zurzeit ausgeliehenen Medien werden automatisch verlängert, so dass keine Mahngebühren anfallen werden. Bis auf weiteres sind aber auch die bekannten Außenrückgaben geöffnet. Sämtliche Veranstaltungen der VÖBB-Bibliotheken fallen ebenfalls aus. Diese präventive Maßnahme ist zunächst bis voraussichtlich zum 19.04.2020 geplant.


Absage von Kiezkassen-Bürgerversammlungen bis einschließlich 03.04.2020

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 09.03.2020

Die weitere Dynamik bei der Ausbreitung des Coronavirus macht es notwendig, auch im Rahmen der Bezirksverordnetenversammlung vorübergehend auf alle nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen zu verzichten. Alle bis einschließlich 3. April 2020 anberaumten Kiezkassen-Bürgerversammlungen werden deshalb abgesagt. Ersatztermine werden baldmöglichst mitgeteilt werden.


Mittelpunktbibliothek Treptow: Mehrheit für den Vorschlag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 04.03.2020

Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, teilt mit:

Alle 1.044 Stimmen sind ausgezählt: 52,4% aller Stimmen fielen auf den Vorschlag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Mittelpunktbibliothek, künftig den Namen “Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache Treptow” tragen zu wollen. Zur Debatte standen außerdem “Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache Friedrich Wolf” (35,2%, Vorschlag des BVV-Ausschusses für Weiterbildung und Kultur) und “Mittelpunktbibliothek Treptow Alte Feuerwache” (12,4%, Vorschlag des Bezirksamts).

Das Bezirksamt hatte nach dem Vorbild der Mittelpunktbibliothek Köpenick auch für die Benennung der Treptower Mittelpunktbibliothek ein Meinungsbild erstellen lassen. Abgestimmt werden konnte durch alle Interessierten den gesamten Februar hindurch. Online wurden 611 Stimmen abgegeben.
Davon entfielen 317 (52,5%) auf den Vorschlag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 270 (44,7%) auf den des BVV-Ausschusses und 24 (4%) auf den des Bezirksamts.

Auch bei den analogen Stimmen hat der Vorschlag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Nase vorn. In der Wahlurne in der Mittelpunktbibliothek selbst landeten 230 Stimmzettel (53,1%) für diesen Vorschlag, 98 Stimmen (22,6%) für den BVV-Vorschlag und 105 Stimmen (24,3%) für den Vorschlag des Bezirksamts.

Wenn die Bezirksamtsmitglieder dem Vorschlag folgen, kann der Name am 23. April 2020, pünktlich zum fünften Geburtstag der Bibliothek, verliehen werden.

Ich freue mich über die enorme Beteiligung. Vielen Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, die abgestimmt haben und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amts für Weiterbildung und Kultur sowie der Beteiligungsplattform mein.berlin.de, die die Erstellung des Meinungsbildes organisatorisch durchführten.


„Kiez-Bibliothek verbindet! Ausbau der Stadtteilbibliothek Altglienicke zum kooperativen Wohlfühl- und Lernort“

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 26.02.2020

Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur, teilt mit:

„Kiez-Bibliothek verbindet! Ausbau der Bibliothek zum kooperativen Wohlfühl- und Lernort“ heißt das Projekt zur Weiterentwicklung und Wiederbelebung des Standortes für die Stadtteilbibliothek Altglienicke. Es ist am 01.02.2020 gestartet.

Über drei Jahre lang wird die Stadtteilbibliothek aus Mitteln des Programms „Bibliotheken im Stadtteil II (BIST II) des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Kernziel ist, die Sichtbarkeit des Bibliotheksstandortes, seine technische Infrastruktur und damit die Aufenthaltsqualität der Besucherinnen und Besucher zu verbessern. Dafür wird familiengerechtes Mobiliar, wie besipielsweise audiovisuelle Medienregale, Sitzgelegenheiten sowie eine Kaffee-Ecke angeschafft. Die Kinderbibliothek, inklusive der Spielzone mit analogen und digitalen Angeboten sowie ein Eltern- und Großelternbereich, werden neu gestaltet. Der Vorraum soll zu einem abschließbaren, multifunktionalen Raum umfunktioniert werden, so dass er auch außerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek separat von Initiativen, Vereinen, Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden kann.

Auch ein Lern- und Hausaufgabenbereich soll geschaffen werden. Hier plant das Bibliotheksteam, eine betreute Hausaufgabenzeit zu etablieren. Zu festen Zeiten können dann mit fachlicher Begleitung Hausarbeiten in der Bibliothek angefertigt werden. Geplant ist auch, dass Laptops und Tablets bei Bedarf vor Ort ausgeliehen werden können.

„Unsere Stadtteilbibliothek wird sichtbarer, qualitativ besser und einfach im Aufenthalt angenehmer“, freut sich Bezirksstadträtin Cornelia Flader. Sie erhofft sich von der Attraktivitätssteigerung auch höhere Besucher- und Ausleihzahlen. „Insbesondere die kulturelle Teilhabe in einem schwierigen sozialen Umfeld ist mir wichtig“, so Cornelia Flader. Insgesamt werden in drei Projektphasen bis Januar 2023 etwa 200.000 Euro ausgegeben, davon 140.000 Euro Drittmittel.


Bürgerversammlung zur Kiezkasse in der Bezirksregion Altglienicke am 21.04.2020

Pressemitteilung des Bezirksamt Treptow-Köpenick vom 25.02.2020

Sie möchten mitbestimmen? Dann machen Sie mit!

 Entscheidung

  • Zeit: 21.04.2020 um 18 Uhr
  • Ort: Familienbegegnungszentrum Altglienicke, Köpenicker Str. 42, 12524 Berlin

Die Kiezkasse Altglienicke 2020 ist gestartet. Sie entscheiden in diesem Jahr über 9.900 €, die Altglienicke zu Gute kommen sollen. Ab sofort können Sie bis zum 13. April 2020 Vorschläge zur Verwendung der Gelder auf folgenden Wegen einreichen:

Die Vorstellung der ersten Vorschläge findet am 24. März 2020, um 18 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße 184-186, 12524 Berlin statt und die
Entscheidungsversammlung am 21. April 2020, um 18 Uhr im Familienbegegnungszentrum Altglienicke, Köpenicker Str. 42, 12524 Berlin.

Sie sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Kiezpaten Ursula Walker und Tino Oestreich


Altglienicke sucht den KulturRat

Pressemitteilung des Quartiersmanagements Kosmosviertel:

Mehr Kultur ins Kosmosviertel hineinbringen und zugleich das nachbarschaftliche Engagement befördern, dem nimmt sich seit einigen Monaten das neue Projekt „Kulturförderung und -koordination“ an. Dazu soll jetzt auch in Altglienicke ein KulturRat gebildet werden. Das Vorhaben wollen wir hier kurz vorstellen. Immer wieder wurde gewünscht, dass es mehr kulturelle Angebote im Kosmoskiez und auch darüber hinaus in Altglienicke geben sollte. Im Rahmen des Quartiersmanagements im Kosmosviertel Altglienicke wurde im Sommer des vergangenen Jahres das Projekt „Kulturförderung und -koordination“ ausgeschrieben, um ein Engagement der Nachbarschaft zu fördern und somit zu einer besseren Situation zu kommen. Dabei gilt es nun mehr die Menschen im Umfeld des Kosmosviertels interessenbezogen zusammenzubringen und zu bestärken, ihre Ideen in Bezug auf Kultur- und Freizeitangebote umzusetzen. Seit September wird das Projekt durch die WeTek Berlin gGmbH umgesetzt, die hier im Quartier neben der Medienetage im Bürgerhaus auch den Kiezladen WaMa betreibt. Ein Hintergrund war dabei in das in Form der Betriebskosten bereits geförderte Projekt der WaMa verstärkt bedarfsgerechte Angebote im Bereich Kultur- und Freizeit hineinzubringen. Die Angebote sollen sich in einem breiten Spektrum an unterschiedliche Zielgruppen richten und sich zentral an den Interessen der Menschen aus dem Gebiet orientieren. Es sollen also durch die Kulturförderung und -koordination Bürgerinnen und Bürger unterstützt werden, ihre Ideen und Vorschläge in die Tat umzusetzen. Dieses läuft in einem konkreten Fall schon seit gut einem Jahr ganz gut durch den KosmosFilmKlub, wo in derWaMa Woche für Woche für die Nachbarschaft Wunschfilme gezeigt werden, soll jedoch durch weitere Angebote erweitert werden, was auch Wunsch des Quartiersrats war, der die Projektausschreibung vergangenes Jahr auf den Weg brachte. Ein wesentliches Ziel ist es, etwas vor allem für Menschen zu schaffen, die zu alt für Angebote des Jugendklubs, aber sich noch zu jung für die vor allem auf Seniorinnen und Senioren orientierten Angebote des Kiezklubs sind, also die Altersgruppe von 30 bis 60 Jahre, wobei natürlich prinzipiell alle angesprochen sind.

Holger Wiegandt, Kulturkoordinator Kosmosviertel © Joachim Schmidt
Holger Wiegandt, Kulturkoordinator Kosmosviertel © Joachim Schmidt

Die Kulturförderung und –koordination stellt sich zur Aufgabe, individuelle Ideen und Vorschläge zu sammeln und nachfolgend bei anschließenden Fragen zu helfen, etwa wie kommt man zur Realisierung des Vorhabens, wie lassen sich Dinge über Kooperationen mit dem bezirklichen Kulturamt oder anderen Trägern technisch umsetzen bzw. wo sind mögliche Fördertöpfe, um an erforderliche Gelder heranzukommen. Dabei möchte man an der Fortentwicklung eines bedarfsgerechten Kultur- und Freizeitangebotes möglichst breit die Bevölkerung partizipieren lassen. Von daher will man jetzt als neues Gremium einen KulturRat schaffen und ruft dazu in Altglienicke alle Menschen auf, Künstler wie alle sonstig Kultur interessierten, in diesem ehrenamtlich mitzuwirken. Der KulturRat kann dann aus seiner Arbeit heraus weitere Vorschläge entwickeln, etwa zu was man eine Ausstellung durchführt, welche Kabarettgruppe man einlädt oder wen man für einen Vortragsabend gewinnt. Das Programm soll Mitgestalten und nicht an Interessen vorbeilaufen, der KulturRat wird regelmäßig dazu den Bedarf ermitteln. Dabei geht es aber nicht nur um den Kiezladen WaMa, sondern auch der Saal im Bürgerhaus Altglienicke soll stärker genutzt werden, der sich für größere Veranstaltungen im Kiez gut anbietet. Wie kann man diesen verstärkt beleben? Auch mehr Kultur für Kinder soll zur Angebotsvielfalt gehören, etwa durch Puppentheater oder pädagogisch interessante Filme. Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen bieten sich da an. Das regelmäßige Abendbrot des Quartiersmanagements könnte noch stärker mit einem kulturellen Kontext verknüpft werden, etwa Essenskultur mit Musik oder Gesundheitsthemen zu verbinden. Denkbar sind Veranstaltungen mit Buchautoren, auch in Kooperation mit der Bibliothek. Bürgerinnen und Bürger sollen ferner zu Kreisen zusammengebracht werden, die gemeinsame Interessen im Freizeitbereich haben, etwa Gedichte zu schreiben oder eigene Kurzfilme zu produzieren.

Ein konkretes Projekt, welches sich die Kulturförderung und –koordination für 2020 annimmt, ist wieder zum 21. Juni im Kosmosviertel ein Konzert zur Fete de la Musique durchzuführen. Für den 6. Juni ist zuvor ein Kinderkiezfest geplant. Ebenso soll es am 28. November erneut einen Weihnachtsmarkt zum Mitsingen geben. In Überlegung ist so etwas wie den jährlichen Trödelmarkt mit einem kulturellen Highlight zu versehen oder den KosmosFilmKlub im Sommer im Grünzug vor der WaMa als OpenAirKino durchzuführen. Zudem ist zuschauen, was es für Kulturschaffende im Bereich Altglienicke gibt, etwa im Musikbereich, die vor Ort auf treten könnten. Alles steht unter dem Leitwort Bürgerschaft für Bürgerschaft und das Ziel Menschen im Kiez stärker zusammenzubringen. Wer Interesse hat, seine Ideen für ein besseres Kultur- und Freizeitangebot in Altglienicke einzubringen und insbesondere im sich zum Frühjahr 2020 bildenden KulturRat mitzuarbeiten, kann sich zum einen zu den Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag ab 11 Uhr im Kiezladen WaMa,

Ortolfstraße 206B (Ladenpassage) melden 

oder mit dem Projektverantwortlichen Holger Wiegandt auch in Verbindung setzen unter E-Mail: kiezkultur@wetek.de bzw. Telefon 030-93 67 46 54.

Es gibt zudem auch ein Internetangebot unter www.kiezladen-wama.de.

 

Kontakt: Quartiersmanagement Kosmosviertel        Schönefelder Chaussee 237, 12524 Berlin 

Tel: (030) 77 32 01 95

www.kosmosviertel.de - team@kosmosviertel.de

Facebook: Quartiersmanagement Kosmosviertel