Wiedereröffnung Altglienicke Museum im Bürgerhaus    + 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V.

Am Freitag, den 21.10.2016, fand im Bürgerhaus Altglienicke die Wiedereröffnung des Altglienicke Museums im Bürgerhaus Altglienicke statt. Zugleich wurden 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V. gefeiert. Mit knapp 60 Besuchern war der Saal brechend voll. Einige mussten sogar stehen, da leider keine Stühle mehr zur Verfügung standen. Unter den Besuchern waren auch einige Gründungsmitglieder des Vereins. Die Musikerin Sylvia Klaas begleitete musikalisch durch den Abend. Joachim Schmidt blickte als Vorsitzender auf ein Vierteljahrhundert Bürgerverein und die wechselhafte Geschichte des Altglienicke Museums zurück. Zu Gast war auch der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Michael Vogel (CDU), der einige Worte an die Anwesenden richtete. Dieser wurde für seine Unterstützung für das Altglienicke Museum als Ehrenmitglied im Bürgerverein Altglienicke aufgenommen. Als Geschenk für das Museum überreichte der Stadtrat dem Bürgerverein das Gästebuch des bis 1991 bestehenden Kulturklubs „Heinz Kapelle“ Ortolf- Ecke Wegedornstraße, an dessen Stelle das ABZ in der Anne-Frank-Straße und dann das heutige Bürgerhaus trat. Es wird künftig in der Ausstellung seinen Platz finden.
Natürlich waren auch einige andere Vertreter vom Bezirksamt, Abgeordnete, Bezirksverordnete und Vertreter von anderen Vereinen und Organisationen aus Altglienicke (z.B. VSG Altglienicke, Waslala, Infopunkt, QM Kosmosviertel, Wirtschaftsverband Altglienicke uvm.) anwesend. Auch Vertreter vom benachbarten Rudower Heimatverein fanden den Weg zu uns. Im Großen und Ganzen war es eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung gewesen. Das Altglienicke Museum kann sich künftig auf einer wesentlich größeren Fläche präsentieren. Ein Dank an die Mitarbeiter des Bürgerhauses und Frau Lobing für die Unterstützung. Genauere Öffnungszeiten für das Museum wird es ab Jahresbeginn 2017 geben.

Wiederaufbau des Altglienicke Museum im Bürgerhaus Altglienicke geht voran

Das Altglienicke Museum mußte im Dezember 2015 die Räume im FBZ gegenüber der Dorfkirche räumen. Der Umzug in unsere neuen Räumlichkeiten im Bürgerhaus Altglienicke (wir berichteten) fand auch kurz vor Weihnachten statt.

Seit Anfang April sind nun einige Mitglieder des Bürgerverein Altglienicke e.V. dabei, dass Museum am neuen Standort wieder aufzubauen und einzurichten. Für uns bedeutet das einen gute Organisation und viel Arbeit. Gerade in den letzten 3-4 Wochen ist von einigen Ehrenamtlichen Helfern und Mitgliedern schon viel aufgebaut und eingerichtet worden. Besonderen Dank geht an drei Mitglieder und ein Freund unseres Bürgervereins (Karin, Dieter, Ingo und Markus). Diese lassen ihre Ideen einfließen und setzen dieses durch Ihre Arbeitskraft um. Ohne Eure Unterstützung wären wir noch nicht so weit gekommen. Vielen Dank.

Natürlich brauchen wir weiterhin noch jegliche Unterstützung beim Aufbau und Einrichten.  sodass wir vielleicht schon im Oktober eine Wiedereröffnung feiern können. Einige Bilder können schon auf unserer Facebookseite vom Bürgerverein Altlgienicke e.V. besichtigt werden.

Altglienicke Museum hat einen neuen Standort im Bürgerhaus Altglienicke (Kosmosviertel) gefunden

Bürgerhaus Altglienicke
Bürgerhaus Altglienicke

Das Altglienicke Museum hatte seit über sechs Jahren im Familienbegegnungs-zentrum (FBZ) von "offensiv91 e.V.“ inmitten des Dorfkerns seine Heimat. Doch nun meinte plötzlich "offensiv91 e.V.“, es gäbe eine sinnvollere Nutzung für die Räumlichkeiten und wir mußten die Räume bis zum 31.12.2015 leer machen. Mit Unterstützung des Bezirksamtes und des Bezirksstadtrats Michael Vogel wurde ein neuer und größerer Standort im Bürgerhaus Altglienicke im Kosmosviertel gefunden. Der Umzug des Altglienicke Museums erfolgte Mitte Dezember. 2015. Hier nochmal einen herzlichen Dank an Ronald Seiffert und den vielen Ehrenamtlichen Umzugshelfern. Nun sind wir bald in der Lage, unseren umfangreichen Fundus, von dem wir immer nur einen Teil zeigen konnten, noch vielfältiger zu zeigen sogar mit zusätzlichem Raum für aktuelle Sonderausstellungen.

Gerne wären wir im Ortskern geblieben, mit dem Blick aus dem Fenster, auf das alles, wo Altglienickes Geschichte begann. Natürlich muss das Museum in den neuen Räumlichkeiten des Bürgerhauses wieder aufgebaut werden, was auch einige Zeit in Anspruch nimmt. Dann soll es wieder eine Neueröffnung geben. Also ran an die Arbeit.

 

Trotz alledem – das Altglienicke Museum hat eine Perspektive

Das Altglienicke Museum hatte seit über sechs Jahren im Familienbegegnungs-zentrum (FBZ) von "offensiv91 e.V.“ inmitten des Dorfkerns seine Heimat. Die ersten Jahre dank der Unterstützung des Trägers kostenfrei, dann zum Betriebskostenpreis konnte es sich dort in der ehemaligen Dorfschule über diesen ganzen Zeitraum niederlassen und entwickeln. Bis Ende Juni 2015 zahlte das privat organisierte Museum zuverlässig seine Betriebskosten. Das war vor allem natürlich auch der Wohnungsgenossenschaft Altglienicke zu verdanken, die mit einem zweijährigen Sponsoring dem Bürgerverein Altglienicke e.V. halfen. Dann wurde es finanziell enger, da die Genossenschaft nach ihren Statuten nur zwei Jahre ein Projekt fördern darf, und es begann die Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. "Macht euch keine Sorgen, sucht Euch Hilfe, eilt ja nicht, wir haben das Museum gern im Haus", hieß es seitens "offensiv91 e. V. ", als es um die Frage ging, wie wir nun den Ende Juni auslaufenden Nutzungsvertrag verlängern. Erstmal war Konsens die Finanzierung zu klären, ohne Zeitdruck, bis man weiteres mache.
Es gab gemeinsame Überlegungen mit "offensiv91 e. V. ", ob man das Altglienicke Museum vielleicht über die Kiezkasse Altglienicke finanzieren könne, doch wenige Tage vor der entscheidenden Bürgerversammlung Anfang Juni erfuhren wir als Bürgerverein, dass eine Finanzierung von Betriebskosten über die vom Bezirksamt zur Verfügung gestellten Mittel der Kiezkasse laut der Haushaltsordnung des Landes Berlin nicht zulässig sei. Von da an wussten wir, eine andere Lösung muss her, und das mit der Schwierigkeit, dass man im Juni vor den Sommer- und Ferienmonaten Juli und August stand, wo es schwer ist, Menschen für etwas zu mobilisieren. Daher war klar, nach den Ferien im September werde man wissen, wie es mit dem Altglienicke Museum weitergehe.
Es fanden sich dann auch schnell Unterstützer, Liebhaber historischer Dinge, welche die kleine Sammlung in Altglienicke erhalten wollten. Der Aufruf über den Wirtschaftsverband Altglienicker Unternehmer e.V. und über die Zeitschriften "Der Altglienicker" und "Der Dörferblick" mobilisierten Einwohner von Altglienicke und darüber hinaus, Unternehmer sowie einige interessierte Besucher, die gemeinsam die weitere Fortführung des ehrenamtlichen Museums ermöglichen sollten. Auch beim Altglienicker Spätsommerfest kam ein dreistelliger Beitrag zusammen. Großer Dank gebührt der Berliner Sparkasse, der Filiale Altglienicke, welche für ganze zwei Jahre die Betriebskosten zur Verfügung stellten.
Am Ende brachten insgesamt zwölf kleinere und größere Sponsoren die Betriebskosten für mehrere Jahre auf. Wir waren als Bürgerverein Altglienicke e.V. sehr stolz wie auch dankbar über die große Anteilnahme in der Bevölkerung, wo wir noch im Sommer unsere Einrichtung vor dem Aus sahen. Das kleine Museum im Ortskern schien gerettet. Alle - auch die Schüler und ihre Lehrer, die das Museum ab und zu nutzten, freuten sich über die Aktion und wähnten sich am Ziel. Eine Pressemitteilung war vorbereitet, in der wir freudig kundtun wollten, das Altglienicke Museum ist gerettet, die Basis für einen mehrjährigen Nutzungsvertrag ist vorhanden, und in der wir mit Abschluss dessen unsere Sponsoren verkünden wollten. Doch nun meinte plötzlich "offensiv91 e.V.“, es gäbe eine sinnvollere Nutzung für die Räumlichkeiten, es kämen ja immer nur einige in das Museum, ohne dass man selber an den geöffneten Sonntagen vor Ort war.

Bild : Ronald Seiffert, Foto von Herr Drescher Berliner Woche
Bild : Ronald Seiffert, Foto von Herr Drescher Berliner Woche

Vor zwei Jahren drohte schon einmal die Schließung. Die Lage blieb schwierig. Es gab damals viel Zuspruch, aber wenig Erfolg bei der Sponsorensuche, bis in quasi letzter Minute ein Anruf der Wohnungsgenossenschaft kam. Diesmal war es beim Altglienicker Spätsommerfest anders. Die Spenden kamen spontan und schnell auf das veröffentliche Bürgervereinskonto. Einige gingen Patenschaften für das Museum ein und damit war eine mittelfristige Finanzierung für die nächsten drei bis vier Jahre gesichert.
Es wurde zwar nochmals das Gespräch mit dem Träger des Hauses gesucht, auch unter Vermittlung der Kommunalpolitik, jedoch führte kein Weg hinein. Das einzige Ergebnis war, das Museum darf noch einmal am Rande des 6. Altglienicker Adventsmarkts Ende November öffnen und muss bis zum Jahresende 2015 beräumt sein, für eine dann dort ab 2016 angestrebte intensivere Nutzung, die mehrfach in der Woche stattfinden soll. Eine solche war natürlich mit einem ehrenamtlich betriebenen Museum nicht möglich. Mit dieser schmerzlichen Entscheidung müssen wir leben.
Es ist Dank zu sagen, dass sich das Bezirksamt eingeschaltet hat, hier auch Bezirksstadtrat Michael Vogel, um das Altglienicke Museum zu erhalten. Ein neuer und größerer Standort im Bürgerhaus Altglienicke ist inzwischen in greifbarer Nähe und steht bei Redaktionsschluss kurz vor der vertraglichen Festlegung. Gern wären wir im Ortskern geblieben, mit dem Blick aus dem Fenster, auf das alles, wo Altglienickes Geschichte begann, andererseits sind wir dann nunmehr in der Lage, unseren umfangreichen Fundus, von dem wir immer nur einen Teil zeigen konnten, noch vielfältiger zu zeigen. Mit zusätzlichem Raum für aktuelle Sonderausstellungen. Das ist umso bedeutsamer, da die bisherigen zusätzlichen Ausstellungsräume mit einem Laden im Kölner Viertel, dank eines Sponsorings der Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land, mittlerweile ebenso nicht mehr existieren. Natürlich sind auch in den größeren bezirkseigenen Räumlichkeiten im Bürgerhaus Altglienicke Betriebskosten zu zahlen. Von daher ändert sich in dieser Frage nichts. Und wir können dort in der Gemeinschaft des Bürgerhauses auf Modalitäten bauen, die noch mehr Öffnungszeiten ermöglichen. Trotz des schmerzlichen Abschieds nach sechs Jahren aus dem Ortskern, nachdem wir einst im Altglienicker Wasserturm begannen, spricht dann doch einiges dafür, im Kosmosviertel eine neue Heimstätte zu finden. Finanzierbare Alternativen im Ortskern waren einfach auch nicht zu finden. Mit dem Einverständnis der Sponsoren werden die Gelder für die Betriebskosten am neuen Ort verwendet. Vielen Dank unseren begeisterten Besuchern und Unterstützern.
Für weitere kleine und große Spenden ist der Bürgerverein weiterhin sehr dankbar. Wer uns weiter unterstützen will, hier nochmal unsere Kontodaten:
Bürgerverein Altglienicke e.V., Kto.Nr.-DE21100500001533610319, BELADEBEXXX, Berliner Sparkasse. Bitte unbedingt den Verwendungszweck angeben:

Spende Altglienicke Museum. Vielen Dank für Ihre Spende.

Wie es dann ab Januar genau weitergeht, wann Eröffnung der neuen Räumlichkeiten ist, dazu werden wir dann in Kürze informieren. Es ist jedenfalls einiges geplant, was über das bisherige hinausgeht, so etwa auch mit einer stärkeren kulturellen Begleitung.
(Ronald Seiffert, Leiter der AG Heimatgeschichte, sowie Joachim Schmidt, Vorsitzender Bürgerverein Altglienicke e.V.)

 

Besuchermagnet Altglienicke Museum

Rund 18 Monate war das kleine Museum an der Besenbinderstraße geschlossen. Zum Spätsommerfest am 15. September 2013 öffnete das kleine, ehrenamtlich geführte Museum wieder.“Die Wohnungsgenossenschaft Altglienicke hat als Sponsor für zwei Jahre die Betriebskosten übernommen”. In den letzten 3 Monaten haben wir die Ausstellung neu gestaltet. Künftig sind Geräte Altglienicker Handwerker, Bilder aus Mauerzeiten, Abriss der Grenzanlagen, ein Stück des britischen Spionagetunnels, mit dem bis 1956 der Telefonverkehr der sowjetischen Besatzer angezapft wurde.
Reste des Tunnels wurden beim Autobahnbau vor einigen Jahren entdeckt, und ein kleines Segment wurde für das Museum gesichert. Die Registrierkasse und die Regale gehörten zu mehreren Geschäften und symbolisieren den klassischen Dorfladen, wie er auch in Altglienicke noch vor einem halben Jahrhundert existierte. Die Waren aus DDR-Zeiten sind Spenden oder Leihgaben.
Andere Ausstellungsteile betreffen die Freiwillige Feuerwehr und die frühere Straßenbahnlinie 84, die einst bis in den Dorfkern von Altglienicke fuhr. Die neue Ausstellung des Altglienicke-Museums im Familien- und Begegnungszentrum Köpenicker Straße 42, Ecke Besenbinderstraße (1.Etage), ist dann künftig an jedem letzten Sonntag im Monat von 14:00 bis 18:00 Uhr zu sehen. Das Museum wird ehrenamtlich geführt und ist auf Spenden angewiesen. Wir würden uns über jede Spende und Besucher freuen.


Geschichte des Museums

Begonnen hat die Geschichte des Altglienicke Museum im Wasserturm in der Schirnerstraße zum Spätsommerfest 2006. Zum Turm fuhr ein historischer Ikarus-Bus, der an diesem Tag über 1000! neugierige Gäste ins Museum beförderte. Es war sogar dem damaligen Bürgermeister Dr. Ulbricht ein Anliegen, das Museum im Turm würdig zu eröffnen.

Bilder vor dem Umbau des Museums im damaligem Familien und Begegnungszentrum in der Köpenicker Straße


Museum 2008
Museum 2008
Museum 2008
Museum 2008

Familien und Begegnungszentrum offensiv91 in der Köpenicker Str. 42 Ecke Besenbinderstraße 2 befand sich das Museum in der ersten Etage
Familien und Begegnungszentrum offensiv91 in der Köpenicker Str. 42 Ecke Besenbinderstraße 2 befand sich das Museum in der ersten Etage
Ulli Zelle RBB 2008 im Museum
Ulli Zelle RBB 2008 im Museum