News und Termine

Willkommen auf unserer News-Seite!
Hier finden Sie immer aktuelle Informationen aus unserem Tätigkeitsbereich oder auch zum Verein / zur Organisation. So wissen Sie nicht nur wofür, sondern auch wo wir gerade stehen. Und bestimmt ist immer die eine oder andere interessante Information für Sie dabei. Klicken Sie einfach immer mal wieder rein.

Veranstaltung am 30.04 mit Lesung und Mitgliederversammlung des Bürgerverein am 12 Mai

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Bürgerverein Altglienicke e.V.setzt nach der Auftaktveranstaltung mit der Altglienicker Künstlerin Dagmar Gelbke im März seine Reihe eines kulturellen Sonntagscafés fort.

 

Am kommenden Sonntag, den 30. April 2017, hat im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße 182, von 14.00 Uhr an wieder das Museum geöffnet. Dann geht es ab 16.00 Uhr im kleinen Saal (Blauer Salon) in das Sonntagscafé. Ein Teil wird wieder Lesung und ein Teil Gespräch sein.

 

Der Titel der Veranstaltung lautet: Ansichten von Altglienicke einst und jetzt

 

Hans Eberhard Ernst live im Gespräch.

 

 

Wir begrüßen unseren langjährigen Mitstreiter Hans Eberhard Ernst. Der 83-jährige Grafiker und Cartoonist (u.a. für "Eulenspiegel") ist Autor unseres letzten so auch betitelten Altglienicke-Buchs, hat aber auch darüber hinaus viel zu erzählen. Derzeit etwa engagiert er sich für den Wiederaufbau der Mühle Greiffenberg in der Uckermark.Da es auch Kaffee und Kuchen gibt, bitten wir für unsere bessere Planung um Voranmeldung bei unserem Vorstandsmitglied und Schatzmeister Ingo Drews unter Tel. 211 09 376.

Darüber hinaus kündige ich schon an, dass wir am Freitag, den 12. Mai, 18.30 Uhr, im Bürgerhaus Altglienicke unsere alljährliche Mitgliederversammlung durchführen. Die Einladung dazu wird in den kommenden Tagen erfolgen.

 

Vorstandsitzungen 

Die Mitgliederversammlungen und Sitzungen der AG Heimatgeschichte finden im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolfstraße 182 in der 1.Etage statt. Bitte benutzen Sie den Eingang wo sich die Bibliothek befindet.

Vorstandssitzungen
jeden 1. Montag im Monat um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke

Besucher sind gerne willkommen. Schauen Sie vorbei und Erkundigen sie sich.
Sie wollen Mitglied im Bürgerverein Altglienicke e.V. werden ? Dann klicken Sie hier.

Das war unser Sonntagscafe mit Dagmar Gelbke beim Bürgerverein Altglienicke im Altglienicke Museum

Bild: BVA
Bild: BVA

Am 26. März begrüßte der Bürgerverein Altglienicke e.V. in Kooperation mit dem Altglienicker Bürgerzentrum (ABZ) zu seinem ersten Sonntagscafé im Bürgerhaus Altglienicke die Besucher. Neben der heimatgeschichtlichen Arbeit im Verbund mit dem Altglienicke Museum will der Bürgerverein damit wieder verstärkt mit kulturellen Veranstaltungen an die Öffentlichkeit treten. Als erster Gast kam eine prominente Altglienickerin, die seit 33 Jahren nicht weit vom Bürgerhaus in der Siedlung Eigenheim 2 zuhause ist: Dagmar Gelbke. Die gebürtige Leipzigerin wurde schon mit neun Jahren in einem Talentewettbewerb des DDR-Fernsehens entdeckt. Gelbke gewann 1959 die Show "Herzklopfen kostenlos" des bekannten Fernsehunterhalters Heinz Quermann ("Zwischen Frühstück und Gänsebraten"), der schon Jahrzehnte vor Dieter Bohlen eine TV-Castinghow gestaltete. Später trat Gelbke in kleinen und großen Kulturhäusern der DDR (u. a. im Friedrichstadt-Palast und Metropol-Theater) auf. Zusammen mit Helga Hahnemann (+1991) wurde sie einem größeren Publikum bekannt. Beide traten sechs Jahre lang als komisches Duo in Fernsehshows und auf Theaterbühnen auf.
Der Titel "Neues aus Daggis Brutzelfibel - und was Sie schon immer wissen wollten, aber sich nicht trauten zu fragen" reflektierte, dass die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin um die Jahrtausendwende auch als Buchautorin in Erscheinung. Sie verfasste zwei Kochbücher, in denen prominente Kollegen wie Frank Schöbel, Achim Mentzel und Dagmar Frederic ihre Rezepte verrieten. Die gerade von einem Zypern-Urlaub wieder gelandete Dagmar Gelbke stellte sich über eine Stunde lang den Fragen, las ein paar Stellen aus ihrem Kochbuch "Im Osten kocht man auch sein Süppchen" und zeigte einiges aus dem Repertoire.
Unter anderem war dabei zu erfahren, wie sie damals nach Altglienicke kam, wie sich die verschiedenen Etappen ihrer Karriere gestalteten und wie sie jetzt im Rentenalter angekommen, noch ein ein Studium bei der Fernuni Hagen angefangen habe, um sich so den Lebenstraum eines akademischen Abschlusses noch zu erfüllen. Ebenso beschrieb sie die anfänglichen Schwierigkeiten für Künstler aus der DDR nach der Wende wieder in dem Metier Fuß zu fassen. Zu guter letzt kündigte Dagmar Gelbke an, dem Altglienicke Museum einiges aus ihrem künstlerischen Schaffen für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
Text von Joachim Schmidt Bürgerverein Altglienicke e.V.

Startschuss für das Altglienicke Museum wurde gegeben

Jeden letzten Sonntag eines Monats von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr ist das Museum geöffnet. Heute am Sonntag den 29.01.17 konnte in besagter Zeit das Museum besichtigt werden. Viele Besucher haben die Möglichkeit genutzt. Der nächste Besichtigungstermin ist am 26.02.17. Es wird auch darüber nachgedacht die Öffnungszeiten auszuweiten.

Neujahrsempfang 2017 des Bürgerverein Altglienicke e.V.

Am 27. Januar 2017 veranstaltete der Bürgerverein Altglienicke e.V. seinen Neujahrsempfang im Bürgerhaus Altglienicke. Zu Gast waren unter anderem der Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt (SPD), unser Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel (SPD) sowie Bezirksstadträtin Cornelia Flader (CDU) Abteilung für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport. Weiterhin Vertreter von der VSG Altglienicke und anderen Altglienicker Vereinen. Herr Joachim Schmidt (Vorsitzender des Bürgerverein Altglienicke) gab einen Rückblick auf das Jahr 2016 sowie eine Vorschau auf das Jahr 2017. Grußworte vom Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt (SPD) und dem Vorsitzenden des Bürgerverein Altglienicke Herr Joachim Schmidt können Sie hier sehen. Unten im Video sehen Sie die Grußworte unseres Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel.

Quelle Video: Youtube- Altglienicke Aktuell

Altglienicke Museum feierlich am 21. Oktober 2016

Pressemitteilung vom 08.11.2016, Bezirksamt Treptow Köpenick

Zahlreiche Gäste u.a. Annette Indetzki, Amtsleiterin für Weiterbildung und Kultur, Stefan Förster (MdA) und Besucherinnen und Besucher, unter ihnen langjährige, nicht mehr aktive Mitgliederinnen und Mitglieder des Bürgervereins Altglienicke (BVA e.V.), wie Hanna und Heinz Mauer und Rudolf Bernig, folgten der Einladung des Amtes für Weiterbildung und Kultur und des BVA e.V., um die Wiederöffnung des kleinen, aber interessanten Museums im Altglienicker Bürgerhaus zu feiern. Joachim Schmidt, als Vorsitzender des BVA e.V. und Michael Vogel als scheidender Bezirksstadtrat fanden würdigende Worte für das über die Maße hinaus gehende bürgerschaftliche Engagement der wenigen Aktiven des Bürgervereins.
Neben den Exponaten, welche leider noch nicht regelmäßig bestaunt werden können, ist die Ausstellung mit Rückblicken der 25-jährigen Arbeit des Bürgervereins Altglienicke derzeit zu betrachten und erfreute sich zur Eröffnung regen Zuspruchs. Die Ausstellung ist montags und dienstags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs bis donnerstags von 11 bis 17 Uhr geöffnet bzw. nach telefonischer Anmeldung unter (030) 90297-6731.
An einem Besuch des Museums Interessierte melden sich zur Terminvereinbarung bei Ingo Drews unter buergerverein@altglienicke24.de an. mehr lesen ...

Wiedereröffnung Altglienicke Museum im Bürgerhaus    + 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V.

Am Freitag, den 21.10.2016, fand im Bürgerhaus Altglienicke die Wiedereröffnung des Altglienicke Museums im Bürgerhaus Altglienicke statt. Zugleich wurden 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V. gefeiert. Mit knapp 60 Besuchern war der Saal brechend voll. Einige mussten sogar stehen, da leider keine Stühle mehr zur Verfügung standen. Unter den Besuchern waren auch einige Gründungsmitglieder des Vereins. Die Musikerin Sylvia Klaas begleitete musikalisch durch den Abend. Joachim Schmidt blickte als Vorsitzender auf ein Vierteljahrhundert Bürgerverein und die wechselhafte Geschichte des Altglienicke Museums zurück. Zu Gast war auch der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Michael Vogel (CDU), der einige Worte an die Anwesenden richtete. Dieser wurde für seine Unterstützung für das Altglienicke Museum als Ehrenmitglied im Bürgerverein Altglienicke aufgenommen. Als Geschenk für das Museum überreichte der Stadtrat dem Bürgerverein das Gästebuch des bis 1991 bestehenden Kulturklubs „Heinz Kapelle“ Ortolf- Ecke Wegedornstraße, an dessen Stelle das ABZ in der Anne-Frank-Straße und dann das heutige Bürgerhaus trat. Es wird künftig in der Ausstellung seinen Platz finden.
Natürlich waren auch einige andere Vertreter vom Bezirksamt, Abgeordnete, Bezirksverordnete und Vertreter von anderen Vereinen und Organisationen aus Altglienicke (z.B. VSG Altglienicke, Waslala, Infopunkt, QM Kosmosviertel, Wirtschaftsverband Altglienicke uvm.) anwesend. Auch Vertreter vom benachbarten Rudower Heimatverein fanden den Weg zu uns. Im Großen und Ganzen war es eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung gewesen. Das Altglienicke Museum kann sich künftig auf einer wesentlich größeren Fläche präsentieren. Ein Dank an die Mitarbeiter des Bürgerhauses und Frau Lobing für die Unterstützung. Genauere Öffnungszeiten für das Museum wird es ab Jahresbeginn 2017 geben.

Ein erfolgreicher 7. Altglienicker Adventsmarkt

Der 7. Altglienicker Adventsmarkt ist geschafft. Am Sonntag, dem 04. Dezember 2016, fand von 14:00 bis 19:00 Uhr wieder in Organisation des Bürgerverein Altglienicke e.V. und der evangelischen Kirchen-gemeinde Altglienicke unser Adventsmarkt statt. Um 12:00 Uhr begann der Aufbau, das Schmücken mit Lichterketten und die Vorbereitungen. Einige Standbetreiber waren auch schon da und schmückten ihre Stände.

Die Bänke wurden auf dem Gelände aufgestellt, nur leider waren diese nicht abgedeckt gewesen. Das Holz war mit Moos bedeckt und so konnte man dieses unseren Gästen nicht anbieten. Eine Lösung mußte her. Matthias besorgte von zu Hause einige Decken, die wir auf die Sitzflächen rauflegen konnten. Markus kaufte nebenan bei Netto noch Weihnachtspapier um die Tischflächen damit auszulegen. Alle drei Bänke sahen danach noch besser aus.

Das Verkabeln der Stände mit Strom ging reibungslos, nur leider hatten einige Standbetreiber keine Kabeltrommel mit. Zum Glück hatten andere Betreiber einige zusätzliche Stromkabel mit und so konnte dieses untereinander aufgeteilt werden.

Die Feuerkörbe wurden an den vorgesehenden Plätzen aufgestellt und mit Holz vorbereitet. Leider waren im Schuppen einige Sachen nicht vorhanden, die wir jährlich für unseren Adventsmarkt benötigten. Es fehlten die große Feuerschale, einige Lichterketten und die Mülltütenbehälter. Markus musste nochmals los um große Mülltüten zu besorgen.

Das ganze war sehr anstrengend, da leider beim Aufbau, bei den Vorbereitungen sowie während des Adventsmarktes auf dem Außengelände wenige Ehrenamtliche Helfer (auch von der Kirchengemeinde) anwesend waren und mitgeholfen haben.

Die ersten Gäste kamen schon gegen 13:30 Uhr. Selbst unser Bezirksbürgermeister von Treptow Köpenick Herr Oliver Igel mit Familie war bei uns zu Besuch. Wir sind mit dem Verlauf recht zufrieden, nachdem unsere Sorge war, ob das mit dem Terminwechsel vom 1. auf den 2. Advent mit Ständen und Besuch gut geht. Aber der Besuch war gut, zeitweise war es brechend voll. Wir schätzen mal über 500 Besucher. Genauere Zahlen können wir erst in ein paar Tagen berechnen. Bis auf drei Ausnahmen waren auch die 21 Standnehmer zufrieden, einige sogar ausverkauft. Schon einige Anmeldungen für 2017. Lediglich über ein paar ehrenamtliche Helfer würden wir uns mehr freuen.

Einen Herzlichen Dank geht an Karin, Markus, Matthias und Joachim.

(Text und Bilder von Joachim Schmidt und Ingo Drews)

Bürgerverein Altglienicke e.V. präsentierte sich beim Altglienicker Spätsommerfest 2016

Bild: Bürgerverein Altglienicke e.V.
Bild: Bürgerverein Altglienicke e.V.

Nun ist es wieder vorbei. Das 15. Altglienicker Spätsommerfest.

Dieses fand am Sonntag, den 11. September 2016 von 10:00 bis 21:00 Uhr im Ortskern von Altglienicke, in der Besenbinderstraße und auf dem Netto Parkplatz statt. Auch dieses Jahr wurde es wieder vom Wirtschaftsverband Altglienicker Unternehmer u.U.e.V. organisiert.
Viele Vereine, Institutionen, Parteien präsentierten sich an über 40 Ständen, die auch zum Bummeln einluden. Auch der Bürgerverein Altglienicke e.V. präsentierte sich und verteilte die Zeitung den Dörferblick sowie den Altglienicker und es wurden Flyer verteilt, die auf die Wiedereröffnung des Altglienicke Museums hinweisen. Die Wiedereröffnung findet am Freitag den 21.10.2016 um 18:30 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolfstraße 182

(1 Etage) statt.

Das Wetter war wieder hervorragend, aber doch etwas zu heiss. Begonnen wurde der Tag um 10.00 Uhr wieder traditionell mit einem öffentlichen Gottesdienst auf der Hauptbühne, auf der auch danach ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt dargeboten wurde. In der Besenbinderstraße luden Anwohner, Händler und Schausteller, mit Bungee-Wippe, Riesenrutsche u.v.m. ein.
Auch das Altglienicker Tanzstudio Dance-Planet, der Kinderzirkus Cabuwazi, die Jugendfeuerwehr Altglienicke, die VSG Altglienicke uvm. waren zu sehen und zu hören.

Die Feuerwehr und die Polizei vom Abschnitt 65 waren vor Ort und gewährten einen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Die Autohäuser stellten wieder die neuesten Modelle vor. Selbstverständlich wurde auch für das leibliche Wohl aller Besucher gesorgt. Die Altglienicker Gastronomie und das Fleischerhandwerk sorgten für Speis und Trank.

Auch eine Tombola wurde durchgeführt. Wir stellten aber fest, dass in diesem Jahr doch weniger Besucher da waren (wahrscheinlich wegen der Wärme) als im vorigem Jahr. Trotzdem war es wieder ein tolles Fest für alle Altglienicker und Besucher. Auch ein herzlichen Dank an Peter Schulz und dem Wirtschaftsverband für die Organisation.

Rückblende zu 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V. -Ein Grund zum Feiern

Geburtstagstorte zu 20 Jahre BVA Jahr 2011
Geburtstagstorte zu 20 Jahre BVA Jahr 2011

Als 1989/90 in der Zeit der friedlichen Revolution in der DDR überall sogenannte Runde Tische zusammenkamen, um über neue Wege des Miteinanders zu diskutieren, Politik auf lokaler wie übergeordneter Ebene neu zu organisieren, war es in Altglienicke nicht anders. Hier gab es die regelmäßigen Zusammenkünfte unter der Moderation des evangelischen Predigers Klaus-Dieter Lydike im evangelischen Gemeindeheim Rosestraße. Mit der freien Kommunalwahl Mai 1990 konstituierte sich schließlich eine demokratische Bezirksverordnetenversammlung mit einem entsprechend legitimiertem Bezirksamt, womit die Runden Tische an Bedeutung verloren. Oft waren sie aber auch Initialzündung für etwas Neues an überparteilicher Organisationsform. In Altglienicke erwuchs zum einen der Gesprächskreis von Klaus-Dieter Lydike, der sich über viele Jahre bis zu seinem viel zu frühen Ableben herausragender Diskussionspartner im Gemeindeheim Rosestraße erfreute. Zum anderen wurde im Ergebnis der Runde-Tisch-Gespräche festgelegt, einen Altglienicker Bürgerverein zu gründen. Am 21. März 1991 kamen im Speisesaal der Schule am Berg an der Köpenicker Straße viele Menschen zusammen, um einen solchen aus der Taufe zu heben. Die Leute kamen teils aus den verschiedenen Parteien, teils waren sie parteilos und wollten etwas für ihren Ort bewegen. Es wurde unter Sitzungsleitung von Klaus-Dieter Lydike lange über Inhalte, eine Satzung und letztlich über den zu wählenden Vorstand gerungen. Letztlich wurde der vor sieben Jahren ebenso verstorbene Helmut Hauthal zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter Hauthal hatte der Bürgerverein Altglienicke e.V. (BVA) auch seine Blütezeit. Der pensionierte Lehrer verstand es mit Herzblut die Vereinsgeschicke zu führen und stets überparteilich für den Ortsteil kämpfend aufzutreten. In relativ kurzer Zeit hatte der Bürgerverein weit mehr als 100 Mitglieder. Die ersten Sitzungen waren noch im Klub „Heinz Kapelle“, Ortolfstraße Ecke Wegedornstraße. Nachdem dieser geschlossen wurde, gab es schließlich in einer alten Baubaracke an der Anne-Frank-Straße das Altglienicker Bürgerzentrum (ABZ), wo lange Zeit sich das Vereinsleben konzentrierte. Es gab in der Anfangszeit eine lebendige Landschaft von Arbeitsgemeinschaften, eine AG Verkehr / Regionalplanung, eine AG Ökologie, eine AG Kultur und eine AG Heimatgeschichte. Nur letztere hat bis heute überlebt, weil Arbeitsgemeinschaften natürlich von denen leben, die sie ehrenamtlich mit Leben erfüllen. Die Fragen dieser Zeit des Umbruches waren noch grundsätzlicher Natur, waren Richtungsentscheidungen der Zukunftsgestaltung, wo der Bürgerverein als Sprachrohr gefragt war. Es ging frei danach, wie es damals in der Satzung stand, „Zweck des Vereins ist die Mitwirkung an der Verbesserung der Lebensqualität im Ortsteil“, um den Weiterbau von Neubaugebieten, auch von Plattenbauten, die als Investruinen 1990 übrig blieben, es ging um historische Bauten im Ortskern, die vom Abriss bedroht waren, um Flächenplanung allgemein, um den Neubau der Schönefelder Chaussee, um die Frage einer Autobahn, die irgendwann mal kommen sollte, um neue Buslinienführungen der BVG, um Fragen wie Kulturarbeit in dem Ortsteil am Stadtrand aussehen kann, um die Aufarbeitung von Heimatgeschichte, die sich noch in keinem Buch und in keiner Ausstellung fand, um bessere Einkaufsmöglichkeiten und einiges mehr. Vieles wurde in den Jahren abgearbeitet und auch umgesetzt. Auch die Gründung der Zeitung „Der Altglienicker“ ging 1992 auf eine Initiative des Bürgervereins zurück. Das Veranstaltungsprogramm war die ersten Jahre reichhaltig. Es gab Diskussions-veranstaltungen zu verschiedensten Themen des Ortslebens, Filmvorführungen, Ausstellungen, Fotowettbewerbe, Wanderungen wie auch einfach gesellige Aktivitäten. Vieles trieb Helmut Hauthal als Vorsitzender persönlich voran, oft bis an die Grenzen seiner Gesundheit gehend, letztlich musste er das Vorsitzendenamt abgeben, weil es einfach nicht mehr ging.

Bürgerverein Altglienicke  im ABZ 1995
Bürgerverein Altglienicke im ABZ 1995

Im Februar 1995 wurde schließlich Dr. Hellmut Rademacher zum neuen Vorsitzenden gewählt. Natürlich ging das Vereinsleben weiter, aber viele Themen, für die der Bürgerverein in seinen Anfängen eintrat, etwa in der Regionalplanung, hatten ihre Lösung gefunden. Die inhaltlichen Schwer-punkte gingen verstärkt in die Bereiche Kultur und Heimat-geschichte. 1998 brachte man ein erstes richtiges Altglienicke-Buch heraus. Im Jahr 2000 hatte der Bürgerverein dann einen großen Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte, als man die Feierlichkeiten zum 625-jährigen Ortsjubiläum, u.a. mit einem großen Festumzug, organisierte. Leider sind in den Jahren danach nur wenige neue Mitstreiter gefunden wurden. Viele Mitglieder entstammten der nunmehr ein Vierteljahrhundert zurückliegenden Gründungszeit, waren nun oft weit über 70 oder 80 - andere waren zwischenzeitlich verstorben. 15 Jahre führte Dr. Hellmut Rademacher die Geschicke des Vereins, damit den größten Teil der zwei Jahrzehnte. Im Januar 2010 wurde schließlich ein Generationswechsel vollzogen, als Joachim Schmidt den Vorsitz übernehmen durfte. Es gelang eine gute intergenerative Mischung der Jüngeren und Alten, die Grundlage für ein weiteres Wirken des Bürgervereins darstellte. Zum 20. Jubiläumsjahr wurden ein weiteres Altglienicke-Buch und der Altglienicker Adventsmarkt auf den Weg gebracht. Das Altglienicke-Museum konnte zu einer festen Institution entwickelt werden. Es folgten eine ganze Reihe Veranstaltungen und Ausstellungen. Bei letzterem zu nennen wären unter anderem die Geschichte des Kosmosviertel, des Kölner Viertels, des Altglienicker Sports oder der Ereignisse 1989/90. Längere Zeit betrieb man ein Ausstellungszentrum in Kölner Viertel. Leider leben Aktivitäten auch immer von denen, die ehrenamtlich sich engagieren. Der Kreis ist in den letzten Jahren nochmals kleiner geworden, da weitere Mitglieder sich aus Altersgründen zurückzogen, andere verstarben oder verließen nach Wegzug aus Altglienicke den Verein. Von daher bleibt der auf nur noch 30 Mitglieder geschrumpfte Bürgerverein weiter auf der Suche nach neuen Mitstreitern, die sich für Altglienicke engagieren wollen. Der 25. Geburtstag wird selbstverständlich noch gefeiert, doch zeitnah zum 21. März fehlte die Kraft. Das Altglienicke-Museum musste um den Jahreswechsel herum aus dem FBZ im Ortskern ausziehen und die aktiven Mitglieder sind aktuell in der neben dem Arbeitsleben verbleibenden Freizeit vollauf beschäftigt, an dessen Wiedereröffnung im Bürgerhaus Ortolfstraße zu arbeiten. Sobald erkennbar ist, wie es mit der Wiedereröffnung des Altglienicke Museums vorangeht, ist dann eine Jubiläumsfeier geplant – vorzugsweise in den neuen Museumsräumlichkeiten.

Joachim Schmidt (Vorsitzender BVA)

Ansichten von Altglienicke einst und jetzt

Fünfzehn Spaziergänge mit begleitenden Texten von Hans-Eberhard Ernst herausgegeben vom Bürgerverein Altglienicke e.V. Im Jahre 2010 haben wir es geschafft, das zweite Buch über unseren Heimatort Altglienicke herauszugeben. Ausgehend von der mit großem Interesse aufgenommenen Ausstellung "Altglienicke einst und jetzt" zeigt dieses Buch alte und neue Bilder im Vergleich, um die Entwicklung und die umfangreichen Veränderungen eines der ältesten Orte der Region zu verdeutlichen. Beim Betrachten und Lesen wird sich mancher wundern, was sich zwischen Kanalbrücke und Kölner Viertel, Falkenberg und Kiesberg schon alles ereignet hat. 

Ein Muss für jeden Altglienicker und dessen Besucher. Oder verschenken Sie es doch einfach. Schon für 19.90 Euro können Sie es bei uns erwerben. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich über das Kontaktformular.

Bürgerverein Altglienicke bestätigt Vorstand April 2014

Im April dieses Jahres führte der Bürgerverein Altglienicke e.V. im Bürgerhaus an der Ortolfstraße seine diesjährige Mitgliederversammlung durch. Wieder einmal standen turnusgemäße Vorstandswahlen an. Der Vorsitzende Joachim Schmidt gedachte zu Beginn der Versammlung der in den letzten zwei Jahren verstorbenen Mitglieder, hier insbesondere dem am 14. Februar nur 65-jährig gestorbenen Maler Hans-Dieter Krause, um dann einen Rückblick über die Aktivitäten der vergangenen zwei Jahren mit einer Reihe von Veranstaltungen und Ausstellungen sowie der Wiedereröffnung des Altglienicke-Museums zu geben.Weiter gibt es dank der Unterstützung der Wohnbauten-Gesellschaft STADT UND LAND das Ausstellungszentrum am Ehrenfelder Platz. Zudem sei es gelungen, die Mitgliederstruktur des Bürgervereins durch neue Mitstreiter zu verjüngen.
Letztlich wurde der bisherige Vorstand einstimmig wiedergewählt. Neben dem Vorsitzenden Joachim Schmidt gehören ihm weiterhin als Kassiererin Karin Härtel sowie Ingo Drews, Jeanot Franke, Dr. Thomas Hoffmann und Ronald Seiffert an. Neu im Vorstand ist Benjamin Barthmann. Joachim Schmidt gab einen Ausblick, was an Aktivitäten im Jahr 2014 geplant ist. Man beteilige sich so aktiv an den Feierlichkeiten 100 Jahre Schule am Berg, nicht nur mit einem Stand, sondern auch durch eine Ausstellung zur Geschichte der Schule Köpenicker Straße Ecke Lianenweg, sei bei den Vorbereitungen für das erste Maifest am 17. Mai auf den Ehrenfelder Platz beteiligt. Gleiches gilt für das Kiezfest im Kosmosviertel am 30. August 2014. Auch werde es in Regie des Bürgervereins, zusammen mit der Kirchengemeinde, am 1. Advent wieder einen, den unterdessen schon 5. Altglienicker Adventsmarkt rund um die Pfarrkirche geben. Für den Herbst ist eine Ausstellung zum 25. Jahrestag der friedlichen Revolution und Wende geplant, die den Umbruch rund um den 9. November 1989 aus Altglienicker Sicht zeigt.

Bürgerverein Altglienicke zieht Bilanz im 2013

Tagesausflug des Bürgerverein nach Mildenberg
Tagesausflug des Bürgerverein nach Mildenberg

Von „totgesagt" kann keine Rede sein. Oft genug orakelte der eine oder andere, was die Zukunft des Altglienicker Bürgervereins betraf. So zeigte auch die Bilanz des Vorstandes, dass im Geschäftsjahr 2012 eine Menge passiert ist. Joachim Schmidt begrüßte am Abend des 19.04.13 die Mitglieder in den Räumen der Ausstellungsfläche des Vereins, am Ehrenfelder Platz 2. Der Rechenschaftsbericht, den er verlas, verdeutlichte, dass der Altglienicker Bürgerverein e.V vor allem auf dem Gebiet der Heimatgeschichte im vergangenen Jahr für die Bürger unseres Ortsteiles viel bewegt hatte.


Lassen wir das Ganze noch einmal Revue passieren:


Ronald Seiffert, der seit einiger Zeit als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Heimatgeschichte die bisherige erfolgreiche Arbeit derselben fortsetzt, hat wiederholt mit großem Engagement und mit Unterstützung weiterer aktiver Vereinsmitglieder 2012 Ausstellungen mit verschiedendenThemenschwerpunkten ins Leben gerufen. Am 5. Mai 2012 gab es ein Treffen mit den Aktiven des Heimatvereins Rudow. Fazit des Treffens war die Eröffnung der hochinteressanten Fotoausstellung zum Grenzverlauf der ehemaligen Zonengrenze Rudow-Altglienicke bei unseren Nachbarn. Es wurden Fotos gezeigt, die die Grenze aus Ostberliner Sicht darstellte. Wenig später folgten gleich zwei weitere Ausstellungen, die große Beachtung sowohl bei den Altglienicker Bürgern als auch bei Vertretern des Bezirksamtes fanden.
Am achten Juni erfolgte die Eröffnung der ersten Ausstellung zum Altglienicker Kosmosviertel im blauen Saal des Altglienicker Bürgerhauses, in der Ortolfstraße. Bürgermeister Igel und zahlreiche Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick wohnten der Eröffnung bei. Eine ebenso große Resonanz gab es bei der Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des Altglienicker Sports am 24. August 2012 im Saal auf dem Gelände des Sportvereins der VSG Altglienicke. Aktive Sportler fanden sich ebenso ein wie Sportveteranen, die ein Stück der Geschichte mitgeschrieben hatten. Auch hier waren Vertreter des Bezirksamtes Treptow- Köpenick zur Eröffnung gekommen. Zu den Veranstaltungshöhepunkten des Altglienicker Bürgervereins zählte auf jeden Fall die Filmvorführung des in Altglienicke entstandenen DDR-Films „ Der nackte Mann auf dem Sportplatz". Der Bildhauer Werner Stötzer, der in dem Film mitwirkte und um dessen Künstlerleben es ging. Eine seiner Skulpturen steht auf Initiative des Vereins auch in Altglienicke, oben am Berg, nur wenige Schritte von der Grundschule am Berg entfernt. Zu meinem Erstaunen konnte ich als Altglienickerin Ende April in Warnemünde an der Mole ebenfalls eine Plastik von Werner Stötzer die „Große Stehende" auf meinem Spaziergang entdecken. Soviel zu den Ausstellungen und Veranstaltungen, die Geschichte Altglienickes betreffend.

Zu Besuch beim Rudower Heimatverein (Links: Herr Ziemer, Rechts: Ingo Drews)
Zu Besuch beim Rudower Heimatverein (Links: Herr Ziemer, Rechts: Ingo Drews)
Ausstellung Kosmosviertel im Bürgerhaus (Mitte: Bezirksbürgermeister Oliver Igel)
Ausstellung Kosmosviertel im Bürgerhaus (Mitte: Bezirksbürgermeister Oliver Igel)

Traditionsgemäß ging der Bürgerverein auch wieder auf Exkursionsfahrt. Diesmal war der bekannte Ziegeleipark in Mildenberg das Ziel. Dort wurden schon zur Jahrhundertwende zunehmend Ziegel für das sich immer weiter entwickelnde Berlin produziert. Am 02.12.2012 öffnete auch der Altglienicker Weihnachtsmarkt, schon zum dritten Mal in Folge, seine Pforten. Diesmal nahmen soviele Händler daran teil, dass der Kreis der Stände um die Kirche geschlossen werden konnte. Auch hier trafen sich Altglienicker und Bezirkspolitiker zum Glühwein und zu einigen Takten Weihnachtsmusik in der Altglienicker Pfarrkirche. Mit der evangelischen Kirchengemeinde Altglienicke kooperierte der Altglienicker Bürgerverein in bewährter Weise. Das neue Geschäftsjahr begann bereits damit, dass der Altglienicker Bürgerverein am 11. Januar erstmalig zum Neujahrsempfang am Ehrenfelder Platz einlud. Andere Vereine und Bezirkspolitiker folgten der Einladung sehr gerne. Hier wurde bereits, noch vor der Jahresmitgliederversammlung, über Projekte in 2013 gesprochen. Ein großes Projekt wird die Neugestaltung und Weiterentwicklung des Altglienicker Heimatmuseums sein. Nach Klärung des Sponsorings der künftig anfallenden Betriebskosten durch die Altglienicker Wohnungsgenosssenschaft für den Zeitraum Mai 2013 - Mai 2015 kann Ronald Seiffert mit seinem Team wieder loslegen. „Viele neue Exponate liegen schon auf Lager", verriet er mir kürzlich am Telefon. Das tolle ist, das Heimatmuseum bleibt nun an alter Stelle, bei Offensiv 91 in der Besenbinderstraße. Die Neueröffnung ist zum kommenden Fest der Gewerbetreibenden im September diesen Jahres geplant.
Liebe Altglienicker, schaut bitte nach wie vor in Eure Keller und auf Eure Böden, ob sich nicht doch noch das eine oder andere Exemplar für das Museum findet !
Und noch etwas liebe Altglienicker ! Wir berichteten bereits über die geplante Fotoausstellung unter dem Motto „Mein Blick auf Altglienicke" die ebenfalls zum Fest der Gewerbetreibenden präsentiert werden soll.

Ausstellung Altglienicker Sportgeschichte
Ausstellung Altglienicker Sportgeschichte
Gezeigt: Der nackte Mann auf dem Sportplatz
Gezeigt: Der nackte Mann auf dem Sportplatz

Doch zuvor wird es noch eine andere Ausstellung geben: „20 Jahre Kölner Viertel", die natürlich im Kölner Viertel in unserem Ausstellungszentrum am Ehrenfelder Platz 2 gezeigt wird. Erwähnen wollen wir auch die erneut von Vereinsmitglied Rudolph Bernig zu planende Exkursionstour des Vereins und den für Anfang Dezember vorgesehenen Weihnachtsmarkt rund um die Altglienicker Pfarrkirche mit weihnachtlicher Musik im Inneren der Kirche.
Es gibt also auch 2013 wieder viel zu tun !!! Wir wünschen dem Bürgerverein viel Erfolg und weiterhin eine so gute Resonanz wie bisher !!


(Der Text wurde vom Herausgeber der Zeitung " Der Dörferblick " (geschrieben von Viola Unverfehrt) zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.)

Eine Rückschau auf die vergangene zwei Jahre, Bürgerverein Altglienicke Vorstand wiedergewählt

Am 16. März 2012 war es mal wieder soweit. Der Bürgerverein Altglienicke (BVA) führte seine turnusgemäße Mitgliederversammlung im Bürgerhaus an der Ortolfstraße durch. Zwei Jahre nach dem Generationswechsel, Dr. Hellmut Rademacher trat nach 14 Jahren nicht mehr an, legte der Vorstand Rechenschaft über die zurück liegenden Aktivitäten ab. Hierzu gab es einen ausführlichen Bericht des Vorsitzenden wie auch eine 25-minütige Videodokumentation mit den Höhepunkten. Zurückgeschaut wurde auf die Durchführung zweier Adventsmärkte, der Herausgabe eines neuen Altglienicke-Buches einschließlich der damit verbundenen Lesungen, der 20-Jahr-Feier des Vereins, zweier Tagesausflüge ins Brandenburger Umland, der Internetpräsenz unter www.altglienicke24.de, der in die Wege geleiteten Restaurierung des MTV Spieß-Gedenksteines, der durchgeführten Ausstellungen zum Spionagetunnel Rudow-Altglienicke sowie zum ehemaligen Mauerstreifen in Ansichten einst und heute sowie zahlreiche Infostände, so auch zum Altglienicker Spätsommerfest. Das Altglienicke-Museum wurde überarbeitet. Es sei gelungen den Bürgerverein verstärkt wieder im Ortsleben zu verankern und auch einige jüngere Mitstreiter zu finden. In Vorbereitung seien aktuell zwei weitere Ausstellungsprojekte zu 25 Jahre Kosmosviertel und zur Geschichte des Altglienicker Sports. Zudem ist perspektivisch eine Schrift zu den Altglienicker Straßennamen geplant. Auch das Projekt eines Ortsteilwappens stehe weiter auf der Agenda. Wünschenswert sei es natürlich noch mehr Mitglieder zu finden, um so auch den Verein auf eine noch breitere Basis zu stellen. Mit 18 Euro Jahresbeitrag biete man auch recht günstige Voraussetzungen mitzumachen, wo andere Vereine oft 5 – 10 Euro Monatsbeitrag erheben. Trotz alledem stehe der Bürgerverein auch auf einer guten wirtschaftlichen Basis, so dass man viele Projekte der letzten zwei Jahre aus eigenen Mitteln finanzieren konnte. Gedacht wurde auch den zuletzt verstorbenen Mitgliedern.

Nach einer Aussprache über kommende Zielsetzungen z.B. einer noch stärkeren Vernetzung mit anderen Altglienicker Institutionen und wie man die Mitgliederwerbung verbessern kann, wurde der bisherige Vorstand entlastet. Der alte Vorstand stellte sich vollständig zur Wiederwahl. Weitere Kandidaten gab es nicht. Lediglich Heinz Mauer schied im stolzen Alter von 81 Jahren auf eigenen Wunsch hin aus dem Vorstand aus. Joachim Schmidt dankte ihn für seine aktive Arbeit über zwei Jahrzehnte, wo er bis vor einem halben Jahr auch in der Funktion als Leiter der AG Heimatgeschichte vieles für den Bürgerverein und die Ortsgeschichte auf die Beine gestellt habe. Die Leitung hatte er zwischenzeitlich schon an Ronald Seiffert übergeben, so dass auch hier sich ein Generationswechsel an der Spitze vollzog.
Gewählt wurden letztlich in den für wieder zwei Jahre amtierenden Vorstand Joachim Schmidt, weiter in der Funktion als Vorsitzender, Dr. Thomas Hoffmann, Karin Härtel, Ronald Seiffert, Jeanot Franke und bisher nur kooptiert jetzt ordentlich gewählt Ingo Drews. Die Wahl erfolgte jeweils einstimmig. Im Anschluss tauschte man sich noch jenseits der Tagesordnung zwanglos bei Wein, Bier und Saft über das eine und andere aus. So stand gleich am nächsten Tag auch schon wieder ein Infostand auf der Agenda, nämlich bei der Veranstaltung
Altglienicke singt“.

Bürgerverein Altglienicke vollzieht Generationswechsel

Neuer Vorstand gewählt:
Zum 29. Januar 2010 lud der Bürgerverein zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, um einen neuen Vorstand (Generationswechsel) zu wählen. Der erst im April 2010 letzten Jahres turnusgemäß gewählte Vorstand wollte durch geschlossenen Rücktritt den Weg frei machen für einen Generationswechsel. Dr. Hellmut Rademacher der bisher amtierende Vorsitzende trat aus beruflichen Gründen nicht wieder an. Ansonsten waren die verbliebenen Vorstandsmitglieder, Karin Härtel, Dr.Thomas Hoffmann, Heinz Mauer, Joachim Schmidt und Ronald Seiffert wieder vertreten.
Der neue Vorsitzende des Altglienickers Bürgerverein wurde der 40 jährige Journalist Joachim Schmidt. Seit 1994 ist er der Herausgeber der Zeitung " Der Dörferblick" .
Hellmut Rademacher erinnerte an die vergangenen Aktivitäten des Bürgervereins und würdigte die Verdienste des 2009 verstorbenen Ehrenvorsitzenden Helmut Hauthal. Viele Mitglieder habe man in den vergangenen Jahren verloren, viele aus der Anfangszeit, wo man über 100 Mitglieder hatte, auch unterdessen durch Todesfälle.
Der neue Vorsitzende Joachim Schmidt, möchte wieder verstärkt an frühere Zeiten des Bürgervereins anknüpfen und damit auch neue Mitstreiter finden. Der Bürgerverein müsse wieder stärker als Sprachrohr der Altglienicker Interessen wahrnehmbar werden. Schon jetzt hat sich der Bürgerverein für die nächsten Jahre viel vorgenommen. Natürlich geht das nur, wenn die Bewohner von Altglienicke den Bürgerverein unterstützen. Und vielleicht finden sich ja einige Altglienicker, die den Bürgerverein ehrenamtlich unterstützen möchten.
Daher geht der Aufruf an alle Altglienicker sich mit einzubringen, nebenher die eine oder andere Arbeitsgruppe wiederzubeleben, von Kultur bis Verkehr nur als Beispiele genannt, um wieder eine starke überparteiliche Interessenvertretung für den Ortsteil nach außen zu tragen.
In der Regel trifft sich der Bürgerverein Altglienicke jeden ersten Montag eines Monats ab 18:30 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolfstraße 182/184
Sie möchten dem Bürgerverein Altglienicke beitreten, dann benutzen sie das Kontaktformular. Wir melden uns bei Ihnen, um die Details zu besprechen und abzuschließen.