News und Termine

Willkommen auf unserer News-Seite!
Hier finden Sie immer aktuelle Informationen aus unserem Tätigkeitsbereich oder auch zum Verein / zur Organisation. So wissen Sie nicht nur wofür, sondern auch wo wir gerade stehen. Und bestimmt ist immer die eine oder andere interessante Information für Sie dabei. Klicken Sie einfach immer mal wieder rein.  Hier können Sie auf unseren Unterseiten im Archiv (siehe Linke Seite der Menüführung) vom Jahr 2010 bis 2017 die letzten Jahre Revue passieren lassen. 


Altglienicke Museum beim Kiezfest im Kosmosviertel am Samstag den 23.06.2018 von 14 bis 18 Uhr geöffnet

Stand des BVA beim Kiezfest
Stand des BVA beim Kiezfest

Achtung bitte beachten: Da am Samstag den 23.06.2018 von 14:00 bis 18:00 Uhr das Kiezfest im Kosmosviertel stattfindet, öffnet auch an diesem Tag das Altglienicke Museum im Bürgerhaus Altglienicke seine Türen für Besucher. Dort können Sie sich über unsere Ortsgeschichte informieren. Dafür bleibt das Museum am Sonntag den 24.06.2018 geschlossen. 


Vorstandssitzungen

Die Mitgliederversammlungen und Sitzungen der AG Heimatgeschichte finden im Bürgerhaus Altglienicke in der Ortolfstraße 182 in der 1.Etage statt. Bitte benutzen Sie den Eingang wo sich die Bibliothek befindet.

Vorstandssitzungen
jeden 1. Montag im Monat um 18:00 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke

Besucher sind (nach Anmeldung) gerne willkommen. Schauen Sie vorbei und Erkundigen sie sich.
Sie wollen Mitglied im Bürgerverein Altglienicke e.V. werden ? Dann klicken Sie hier.


Altglienicker Mysterien  - Auf heimatgeschichtlicher Spurensuche

Zum Vergrößern auf das Bild klicken Bild: BVA
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Verschiedene alte Zeitzeugnisse, seien es alte Zeitungsartikel, Ansichtskarten, Rechnungen oder Dokumente jeglicher Art, geben bisweilen Rätsel auf! So entsteht der Eindruck, unser Heimatort hätte längst zum „Bad Altglienicke“ avancieren müssen. Die abgebildete Ansichtskarte von 1905 zeigt Alt-Glienicke malerisch am Wasser gelegen. Eine Bade-Anstalt „Bad Altglienicke“ existierte bereits Ende der 20ger Jahre am Germanenplatz. Es wird doch gerade eine neue Gestaltung-Nutzung des Platzes überlegt – bitte schön…

Oder die berühmte, leider komplett in Vergessenheit geratene Brautradition Altglienickes. Laut verschiedener Brauereiverzeichnisse, gab es in Altglienicke seit 1898(?) eine `Brauerei Anton Stapusch` , bis 1906 als `Brauerei Franz Kurzke` nachgefolgt. Wo existierte diese Brauerei? Im Einwohnerverzeichnis von 1895/96 ist Anton Stapusch, wohnhaft Grünauerstraße 3a, als „Bierverleger“ geführt, was ihn als Biergroßhändler ausweist. Bekannt sind mir als Getränkeabfüller zumindest die „Chemische Fabrik Falkenberg“ , wo Gicht- und Rheumatismuswässer das Licht der adlerverzierten grünen Flaschen erblickte. Späteren Generationen, so auch mir, noch als „Bummi-Kindergarten“ in Erinnerung. Das andere `Brauerei-Rätsel` besteht in Form einer uralten Flasche mit Aufschrift: H. Voigt – Falkenberg Grünau. Den Porzellan-Verschluss dieser Brauerei(?) fand ich beim Umgraben im Garten. Jahre später brachte mir ein netter älterer Altglienicker die Flasche dazu in unser Altglienicke-Museum, welche er in seinem Garten ausgrub. Eventuell ist H.Voigt der Vorgänger der Chemischen Fabrik…?

Zum Vergrößern auf das Bild klicken Bild: BVA
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Es gibt tausend Spuren, wobei sich daraus wiederum tausend Fragen ergeben. Eben diesen Altglienicker Mysterien bin ich auf der Spur. Letztes Jahr erlebte ich eine Horrorgeschichte. Ein Nachkomme einer alten, über Generationen ansässigen, als auch prägenden Familie aus unserem Ort, wollte mir den `üblichen` Karton voller Fotos, wie es ihn wahrscheinlich in vielen Familien gibt, heraussuchen. Nach einem dreiviertel Jahr nachfragen, „keine Zeit, nächste Woche“, dann die Katastrophe – „vor nem Monat hat mein Bruder die Foto-Kartons (es waren derer drei) in der Feuerschale verbrannt…BITTE NICHT !!! Alle Sachzeugnisse, wie bereits erwähnt, helfen diese Rätsel zu lösen, und daraus wieder erlebbare Altglienicker Geschichte zu machen. Zu sehen seit Jahren im Altglienicke-Museum. Jeden letzten Sonntag im Monat 14-18 Uhr!

Fällt Ihnen ein altes Foto, eine alte Ansichtskarte, was auch immer mit Altglienicke-Bezug in die Hände, rufen Sie mich an unter 030/54778427, oder mailen Sie mir ronald.seiffert@web.de. Sehr gerne schreibe ich auch Geschichten zum Ort auf. Was fällt Ihnen ein, wie war es „Früher“ ? In den letzten zwanzig Jahren ist bereits ein beachtliches Altglienicke-Archiv entstanden. Aktuell suchen wir verstärkt alles zur Gagfah-Siedlung, zu welcher eine neue Ausstellung im Museum geplant ist. Helfen Sie mit, unsere Heimatgeschichte zu bewahren! Jedes Detail ist wichtig! Achso, die Ansichtskarte von 1905 zeigt übrigens Rahnsdorf – Fehler vom Verlag. Altglienicke hat erst seit 1906 einen Wasserzugang. Da eröffnete der Teltowkanal!

(Ronald Seiffert Leiter Arbeitsgruppe Heimatgeschichte Bürgerverein Altglienicke e.V.)


Bürgerverein Altglienicke trauert um Heinz Mauer

Der Bürgerverein Altglienicke e.V. trauert um sein Gründungsmitglied Heinz Mauer, der am 25. Januar im Alter von 86 Jahren verstarb. Von der Gründung 1991 an leitete er bis 2012 die Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte des Bürgervereins und war über 21 Jahre lang auch Vorstandsmitglied, bis er entschied, jüngere sollten seine Aufgabe übernehmen, die er entsprechend einarbeitete.
Geboren am 24. März 1931 in Berlin-Baumschulenweg wuchs Heinz Mauer in Bohnsdorf auf und ging in Adlershof zur Schule, wo er sein Interesse für Chemie entdeckte. Er studierte dieses Fach an der Humboldt-Universität, wo er mit seiner späteren Frau Hanna, eine Altglienickerin, die er schon aus der FDJ kannte, näher kam. Fast 54 Jahre sollte diese Ehe währen, aus der eine Tochter und zwei Enkelkinder hervorgingen. In Dresden wurde er zum Chemiefacharbeiter ausgebildet. Dann folgte eine langjährige Zeit bei der Nationalen Volksarmee (NVA), wo er es bis zum Oberst brachte. Mit der Einheit Deutschlands, damit verbunden der Zusammenführung von NVA und Bundeswehr, ging Heinz Mauer 1990 in den Vorruhestand und begann sich ehrenamtlich zu engagieren.
1987 war er zwischenzeitlich mit seiner Frau in das Haus seiner Schwiegereltern in Altglienicke gezogen. Ein Haus mit Geschichte. 1927 waren Berta und Rudolf Ehrlich in die damalige Siedlung „Irrgarten“ (später Spreetal) gezogen, weil ihnen in der Stadt die Mieten zu hoch wurden. Sie eröffneten dort einen Kolonialwaren-Laden mit dem alltäglichen Siedlerbedarf. Auch Hanna wuchs dort zunächst auf. Das Haus wurde 1941 von den Nazis beschlagnahmt, da die Schwiegereltern dem Widerstand angehörten und bei sich auf dem Dachboden den KPD-Widerstandskämpfer Willi Gall versteckten. Zu DDR-Zeiten wurde aus dem Laden ein „Konsum“. Nach der Wende richtete dort Mauers Tochter „Krügers Mini-Markt“ ein. Schließlich erhielt die Familie Mauer in den 90er Jahren das einst entzogene Haus zurückübertragen. Unterdessen ist der Laden im Erdgeschoss seit 1995 Vergangenheit und das Gebäude nur noch Wohnhaus.
Geschichte wurde dort im wahrsten Sinne des Wortes weiter geschrieben. Heinz Mauer sammelte und archivierte dort als Leiter der AG Heimatgeschichte mit seinen Mitstreitern alles, was er zum Ortsteil an Bildern und Dokumenten finden konnte. Dieses fand mit Niederschlag in zwei Altglienicke-Büchern, die der Bürgerverein 1998 und 2010 herausbrachte. 2000 war Heinz Mauer in führender Position verantwortlich für die 625-Jahr-Feier Altglienickes. Darüber engagierte er sich aber auch lange über den Ortsteil hinaus für die Heimatgeschichte im einstigen Bezirk Treptow. Bis ins hohe Alter blieb er ehrenamtlich im Bürgerverein aktiv, bestach durch eine menschliche Nähe und Herzlichkeit, auch wenn er 2012 mit seinem 80. Geburtstag die Leitung der AG Heimatgeschichte an Ronald Seiffert übergab und danach auch nicht mehr für den Vorstand kandidierte. Über zwei Jahre zuvor warb er für einen Generationswechsel im Bürgerverein, der dann auch mit einigen Jüngeren vollzogen werden konnte. Diese konnten sich auf seinen Rat und seine Erfahrung bis zum Schluss immer verlassen. Mit ihm trat einer der letzten ab, welche die besonders aktive Anfangsgeneration des Altglienicker Bürgervereins verkörperten, von Menschen, die bei der Gründung 1991 zumeist um die 60 Jahre alt waren und am Ende ihrer beruflichen Tätigkeit sich nunmehr ehrenamtlich einbrachten. Seine letzte Ruhestätte wird Heinz Mauer nun im Februar dort finden, wo er zur Schule ging, nebenan auf dem Friedhof Adlershof.
Joachim Schmidt (Vorsitzender BVA e.V.)


Zitterpartie um das Museum Altglienicke

Ingo Drews mit dem Trikot des früheren Union-Spielers Torsten Mattuschka, der jetzt bei VSG Altglienicke aufläuft. (Foto: Ralf Drescher)
Ingo Drews mit dem Trikot des früheren Union-Spielers Torsten Mattuschka, der jetzt bei VSG Altglienicke aufläuft. (Foto: Ralf Drescher)

Text und Fotos von Ralf Drescher von der Berliner Woche. Vielen Dank

Berlin: Altglienicke Museum |

Seit 2006 gibt es das Heimatmuseum Altglienicke. Einmal im Monat öffnen die Ehrenamtlichen vom örtlichen Bürgerverein ihre Türen und zeigen Besucher Dokumente und Sachzeugen der Ortsgeschichte. Damit könnte bald Schluss sein.

„Ich habe mit Interesse den Beitrag über verschwundene Museen im Bezirk in der Berliner Woche gelesen. Und ich befürchte, unser Museum gehört bald dazu“, sagt Ingo Drews vom Bürgerverein Altglienicke. Dann legt er das Kassenbuch des Vereins vor. Der Bezirk stellt die Räume im Bürgerhaus Altglienicke zwar kostenlos zur Verfügung, aber der Verein muss für die Betriebskosten aufkommen. Und die betragen pro Monat 117 Euro.

Der Eintritt ins Museum ist frei, an einem Besuchertag landen leider nur fünf bis zehn Euro in der Spendenkasse. „Wenn wir Eintritt nehmen, kommen aber noch weniger“, fürchtet Ingo Drews. Vor Jahren hatten Sponsoren, darunter die Berliner Sparkasse und die örtliche Wohnungsbaugenossenschaft, die Betriebskosten übernommen.

In dieser Zeit hatte der kleine Verein mit seinen 25 Mitgliedern keine Probleme, die Zukunft des Museums zu sichern. mehr lesen ...


Ein Gedicht auf die Zukunft unseres Altglienicke Museums. Helft uns. Spenden Sie. Wir brauchen Hilfe.

Wer unser Altglienicke Museum mit einer großzügigen Spende unterstützen möchte, findet uns hier als Ansprechpartner zur Kontaktaufnahme sowie unsere Bankverbindung für Ihre Spende. Vielen Dank. 


Ansichten von Altglienicke einst und jetzt

Fünfzehn Spaziergänge mit begleitenden Texten von Hans-Eberhard Ernst herausgegeben vom Bürgerverein Altglienicke e.V. Im Jahre 2010 haben wir es geschafft, das zweite Buch über unseren Heimatort Altglienicke herauszugeben. Ausgehend von der mit großem Interesse aufgenommenen Ausstellung "Altglienicke einst und jetzt" zeigt dieses Buch alte und neue Bilder im Vergleich, um die Entwicklung und die umfangreichen Veränderungen eines der ältesten Orte der Region zu verdeutlichen. Beim Betrachten und Lesen wird sich mancher wundern, was sich zwischen Kanalbrücke und Kölner Viertel, Falkenberg und Kiesberg schon alles ereignet hat. 

Ein Muss für jeden Altglienicker und dessen Besucher. Oder verschenken Sie es doch einfach. Schon für 19.90 Euro können Sie es bei uns erwerben. Wenn Sie Interesse haben, dann melden Sie sich über das Kontaktformular.