Quartiersrat fürs Kosmosviertel –                       Nachbarn entscheiden mit

Vieles ist in Bewegung im Kosmosviertel. Neu bepflanzte Hochbeete, Foto-Ausstellungen in der Ladenpassage, Spielplatzsanierung, Pavillon und Kino auf der alten Ruine. Doch wer entscheidet eigentlich was in den kommenden Jahren noch passieren soll? Gefragt und gesucht sind ab jetzt vor allem die Nachbarn aus dem Kosmosviertel. Am 10. Oktober fällt der Startschuss zur Quartiersratswahl. Das Quartiersmanagement lädt alle Nachbarn zum ersten „Abendbrot im Bürgerhaus“. Aufgestellt wird der Quartiersrat einen Monat später am 11.November.

Vor gut einem halben Jahr ging es los. Am 1.April startete das Quartiersmanagement im Kosmosviertel. Und passiert ist schon einiges. Eine neu gegründete Jury wählte verschiedene Ideen von Nachbarn aus. Bei der ersten Kiezolympiade waren Sports- und Teamgeist gefragt. Bei einem Foto-Projekt zeigten Kinder was es im Kosmosviertel an tollen und weniger tollen Orten gibt. Nicht zuletzt wurden mit Hilfe der engagierten Gruppe aus dem Infopunkt einige der lange vernachlässigten Hochbeete im Kosmosviertel neu bepflanzt. Drei der Beete erstrahlen bereits in neuer Pracht, drei weitere sollen mit Unterstützung des Grünflächenamtes noch im Oktober folgen.

Neben den ehrenamtlichen Aktionen von Nachbarn konnten auch schon in diesem Jahr die ersten größeren Projekte angestoßen werden. Nach Jahren des Stillstands tut sich nun etwas auf dem alten Ruinenplatz neben Kaiser’s. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben hier einen Pavillon mitsamt, Küche und Sitzgelegenheiten gebaut. Bis Ende des Jahres sollen hier kleine Konzerte, Kinoveranstaltung, Kaffeerunden oder auch ein Flohmarkt stattfinden. Und auch im Rest des Kiezes geht es voran. Der Traktor-Spielplatz in der Venusstraße und die Bäume und Sträucher im Umfeld sollen noch in diesem Jahr auf Vordermann gebracht werden. Außerdem wird es auf dem Abenteuerspielplatz Waslala in diesem Jahr mehr winterfeste Räume für Kinder zum Spielen geben.

Doch was soll in den kommenden Jahren noch weiter passieren und wer entscheidet eigentlich darüber? In erster Linie werden Projekte aus dem Quartiersmanagement in Zukunft mit den Anwohnern diskutiert und entschieden. Neben der bereits aufgestellten Jury für Nachbarschaftsaktionen wird es daher einen Quartiersrat geben. Hier treffen Nachbarn und Nachbarinnen mit Vertretern von Einrichtungen, Vereinen und anderen Akteuren aus dem Kosmosviertel zusammen. Gemeinsam wird ein Plan für die Entwicklung im Kiez entwickelt und wichtige Projekte festgelegt.

Bild: Hilli Zenker
Bild: Hilli Zenker

Der Startschuss zur Wahl des Quartiersrates fällt beim ersten „Abendbrot im Bürgerhaus“. Am 10.10. um 18 Uhr wird hier erst einmal lecker gegessen. Bei Suppe, Wurst und Stulle sollen aber auch Ideen für die Zukunft des Kosmosviertels entstehen und Fragen zum Quartiersrat geklärt werden. Angekündigt haben sich zu dem Treffen nicht nur Nachbarn, Vereine und Einrichtungen aus dem Kosmosviertel, sondern auch der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel, sowie Baustadtrat Rainer Hölmer und weitere Vertreter des Bezirksamtes. Aufgestellt wird der Quartiersrat am 11.11. zum dann schon zweiten „Abendbrot im Bürgerhaus“. Noch bis zu diesem Tag können sich alle Einwohner des Kosmosviertels zur Teilnahme am Quartiersrat bereit erklären. Gefragt und gesucht sind ab sofort also alle Nachbarn und Nachbarinnen, denen die Entwicklung im Kosmosviertel wichtig ist. Unterstützt werden sie dabei durch das Vor-Ort Team des Quartiersmanagements.

Für alle offenen Fragen zum Quartiersmanagement, dem Quartiersrat oder Ideen für Projekte und Aktionen im Kiez steht das Team des Quartiersmanagements bereit. In unserem Büro im Bürgerhaus, bei Kaffee und Kuchen im Treppenhaus und mittlerweile auch im Internet und bei Facebook freuen wir uns auf jede Menge Gespräche, Ideen, gemeinsame Aktionen und ein schönes Miteinander im Kosmosviertel.

Quartiersmanagement Kosmosviertel // Ortolfstraße 182, 12524 Berlin // Tel:  (030) 77 32 01 95 // www.kosmosviertel.de, Sprechzeiten: Di. 10 - 12 Uhr; Do. 18 - 20 Uhr

Wiedereröffnung des Altglienicke Museums und 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V

Wiedereröffnung des Altglienicke Museums und 25 Jahre Bürgerverein Altglienicke e.V durch Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und *Sport, Herrn Michael Vogel am Freitag den 21.10.16 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus.

 

„Natur, Freizeit, Kunst und Kultur werden bei uns groß geschrieben. Unser Bürgerverein befasst sich intensiv mit Heimatkunde und Heimatpflege. Er will dabei Überliefertes und Neues sinnvoll vereinen, pflegen und weiterentwickeln. Kenntnis über die Heimat, Verbundenheit mit ihr und Verantwortung für sie sollen in der Bevölkerung geweckt und gefördert werden. Dieses Ziel soll durch die Arbeit des Vereins und in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Einrichtungen erreicht werden.“ (BVA e.V.)

Im März 1991 gründete sich der Bürgerverein Altglienicke – hervorgegangen aus dem Runden Tisch der Wendezeit, der sich damals in der Rosestraße zusammenfand und später eine Heimat im ABZ (Altglienicker Bürgerzentrum) an der Anne-Frank-Str. bis zum Einzug ins neueröffnete Bürgerhaus Altglienicke im Jahre 2002 fand.

Zweifellos war das Populärste und Bedeutendste – die gesamte Bevölkerung einbeziehend – die Gestaltung des Festjahres zum 625. Jahrestag der Ersterwähnung Altglienickes, im Jahr 2000. Von März bis Dezember gab es unzählige Veranstaltungen. Höhepunkt bildete im Juni der unvergessene historische Festumzug durch den Ortsteil Altglienicke mit anschließendem Volksfest.

Im Bürgerverein Altglienicke gründeten sich in den letzten 25 Jahren viele Arbeitsgruppen (u.a. Literatur, Foto) – die meisten lösten sich mangels Mitgliederzuwachs in den zurückliegenden Jahren auf – einige blieben bestehen, so wie die AG Heimatgeschichte, deren Vorsitz über viele Jahre Heinz Mauer innehatte, bevor er ihn an Ronald Seiffert übergab. Mehrere Schriften zur Heimatgeschichte wurden herausgegeben und es wurde begonnen, im Rahmen der Möglichkeiten eine Sammlung von Bild- und Schriftdokumenten zur Geschichte Altglienickes anzulegen.

Die Idee für ein kleines Museum in Altglienicke entstand vor zehn Jahren, beim traditionsreichen Spätsommerfest. In den zurückliegenden Jahren folgten bewegte Standortwechsel um die wahren kleinen heimatgeschichtlichen Schätze… welche es galt/gilt zu bewahren.

Ohne Ronald Seifferts Hartnäckigkeit und die sofortige Unterstützung des zuständigen Bezirksstadtrates für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Michael Vogel, vom BA Treptow-Köpenick, und seinem zuständigen Fachbereich Kultur-Museum, wäre es nicht möglich gewesen, das Museum zu retten, um es am jetzigen Standort wieder zu eröffnen.

Schauen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst, was die aktivsten vier Mitglieder um Ingo Drews und Karin Härtel in den letzten Monaten liebevoll eingerichtet haben – welches geschichtliche Kleinod nun im Bürgerhaus Altglienicke eine neue Heimstatt gefunden hat und sicherlich wird das eine oder andere Exponat seinen Weg ins wiedereröffnete Altglienicke Museum finden. Eintritt: frei

(Text BVA e.V. + Bürgerhaus Altglienicke Frau Lobing)

Aktuelle Informationen zum geplanten Freizug der beschlagnahmten Sporthallen

Pressemitteilung vom 22.09.2016, Bezirksamt Treptow Köpenick

Der Rat der Bürgermeister hat heute über das aktualisierte Freizugskonzept der für die Unterbringung geflüchteter Menschen beschlagnahmten Sporthallen beraten. Für Treptow-Köpenick ergibt sich nach dem aktuellen Ablaufplan folgende Änderung: Die einzige noch beschlagnahmte Turnhalle in Treptow-Köpenick, die Sporthalle der Schule an der Dahme in der Glienicker Straße, 12557 Berlin, wird nicht wie geplant im September, sondern erst im Dezember freigezogen. Auch sollen die dort untergebrachten Menschen nicht in das Tempohome in Neukölln, Buckower Damm, sondern in die Dingolfinger Straße in Marzahn-Hellersdorf ziehen.
In Treptow-Köpenick sind darüber hinaus alle vormals beschlagnahmten Turn- und Schulsporthallen bereits freigezogen worden: Im Mai die Turnhalle des FEZ Berlin und im August die Turnhallen in Adlershof, Merlitzstraße 16, die Turnhalle der Ahornschule in Friedrichshagen Peter-Hille-Straße 118 und die Turnhalle der HU Berlin in der Rudower Straße 18, Altglienicke.

110 Jahre Köpenickiade am 16. Oktober 2016

Bild : www.berlin.de / Friebe
Bild : www.berlin.de / Friebe

Der wohl berühmteste Köpenicker, der Schuster Wilhelm Voigt, erheiterte im Jahre 1906 als Hauptmann von Köpenick die ganze Welt, als er am 16.10.1906 die Stadtkasse beschlagnahmte und den Bürgermeister und den Kassendirektor verhaften ließ.

Diese Ereignisse sind als „Köpenickiade“ in die Geschichte eingegangen und haben Köpenick und seinen Hauptmann berühmt gemacht. mehr lesen ...

Tempohome Nachbarschafts Tagebuch von Peter Zenker

24.09.2016: Super, die ersten zwei Kinderräder sind angekommen, sogar samt Helm.
Es dürfen aber mehr werden und vergesst die Schuhe nicht

 

23.09.2016: Heute waren wir wieder im Tempohome, um über ein zukünftiges Fotoprojekt mit Kindern zu sprechen und eventuell einige unserer Hochbeet-Helfer bei sich zu Hause zu begrüssen.

Herzbewegend: Sie haben Blumen von der Brache geholt und sie vor die Eingänge einiger Container gepflanzt. Ein klein wenig Farbe in dem eintönigen Grau:
Graue Container, grauer Split, grauer Asphalt, grauer Alltag und dazwischen gelbe Sonnensterne.

Und dann waren da die Kinder.
Das kleine Mädchen mit den schwarzen Locken und den großen Augen und der genau so großen Schramme auf der Stirn - wenn man hier auf dem Split stürzt, dann tut es weh.
Der kleine Junge, dessen Mutter die Flucht nicht überlebt hat, dessen Vater versucht, ihm über den Verlust hinweg zu helfen, der ihm aber nicht klar machen kann, warum kein Fahrrad für den kleinen Mann da ist.........
und all die anderen Kinder, die auch von Fahrrädern träumen weil es doch immer noch keinen Spielplatz gibt und weil Fahrradfahren eins der wenigen Vergnügen im Tempohome ist, selbst wenn man mal auf die Nase fällt. mehr lesen ...

Bezirksstadtrat Michael Vogel lädt zur Bürgersprechstunde in Bohnsdorf ein

Pressemitteilung vom 21.09.2016, Bezirksamt Treptow Köpenick

Am Donnerstag, 6. Oktober, führt der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport Michael Vogel seine Bürgersprechstunde von 15.30 bis 17.30 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin, durch.
Hierzu sind Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Dem Bezirksstadtrat ist es wichtig zu erfahren, welche Probleme und Anregungen die Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirkes haben. Eine Anmeldung ist wünschenswert unter Tel.:(030) 90297- 4271.

Sperrung der Brücke An der Wuhlheide in beiden Fahrtrichtungen bis 1.10.2016 notwendig

Pressemitteilung vom 21.09.2016, Bezirksamt Treptow Köpenick

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick möchte auf eine Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hinweisen.
Die Brücke An der Wuhlheide in Berlin Treptow-Köpenick ist Teil des Straßenzuges Rummelsburger Straße – An der Wuhlheide und überspannt den Kontenpunkt mit der Treskowallee und Edisonstraße. Im Frühjahr 2016 wurden Schäden im Bereich der östlichen Fahrbahnübergangskonstruktion zwischen Brücke und Straßenrampe festgestellt. Zur Vermeidung einer Verkehrsgefahr wurde die Geschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen auf 30 km/h reduziert. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten haben am Dienstag, den 20.September 2016 begonnen und werden voraussichtlich am 1. Oktober 2016 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit werden Anpassungsarbeiten an den Profilen der beschädigten Fahrbahnübergangskonstruktion und Abdichtungs- und Asphaltarbeiten an der geschädigten Fahrbahn durchgeführt. Dazu muss die Straßenbrücke für den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen gesperrt werden. Fußgänger und Radfahrer sind von dieser Maßnahme nicht betroffen, da die Brücke ausschließlich von motorisierten Verkehrsteilnehmern genutzt werden darf. Für den Zeitraum der Vollsperrung können alle Verkehrsteilnehmer den parallel zur Brücke verlaufenden Straßenzug nutzen.
Im Rahmen der Vollsperrung werden auch die Fahrbahnschäden im Rampenbereich durch das zuständige Bezirksamt Treptow-Köpenick beseitigt.
Nach Abschluss der Arbeiten wird die temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h wieder aufgehoben.

Der Förderverein der Grundschule am Mohnweg lädt zum Kindertrödel am 08.10.2016 ein!

Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern
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Wann: 08.10.2016

Uhrzeit: von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Wo: Grundschule am Mohnweg (Schulhof)

Adresse: Mohnweg 20 in 12524 Berlin
(Eingang über Erxlebenstraße, Horteingang)
Es kann alles vom Baby bis zum Schulkind gekauft werden.
Sie möchten selber verkaufen?
Kein Problem dann können Sie sich ab sofort unter flohmarkt-mohnwegschule@gmx.de anmelden.
Standgebühr beträgt 5,00 € und einen selbstgebackenen Kuchen.
Es werden zusätzlich 5,00 € "Müllpfand" erhoben, den sie beim Verlassen eines sauberen Standplatzes zurück bekommen. Ein Tisch bzw. ein Tapeziertisch ist selbst mitzubringen. Der Aufbau kann ab 7:30 Uhr erfolgen! Für das leibliche Wohl wird mit Kuchen, Kaffee und Getränken gesorgt. Bei Regen fällt der Trödelmarkt aus!

(Foto und Text Schulförderverein "Freunde der Grundschule am Mohnweg e.V.)

Zu den vom Senat geplanten Unterkünften für Flüchtlinge gibt es jetzt doch Widerspruch aus den Bezirken. Der Bürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD), erklärte am Donnerstag, dass das Bezirksamt einer Flüchtlingsunterkunft mit 1000 Plätzen in Containern am Fürstenwalder Damm 388 „nicht zugestimmt“ habe.

„Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass es sich um einen normalen Standort mit 500 Plätzen handelt“, teilte Igel mit. Einem Standort für 500 Flüchtlinge könne er zustimmen, einer Erhöhung der Zahl der Plätze dagegen nicht. In einer vom Senat verbreiteten Liste war zuvor der Fürstenwalder Damm 388 mit zwei Standorten für Containerdörfer ausgewiesen worden. Auf der Liste war vermerkt, dass der Bezirksbürgermeister darüber informiert worden sei und dass die Zustimmung des Bezirks vorliege.
Zustimmung liegt nicht vor

Auch dem Bau von Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge an zwei Standorten am Bohnsdorfer Weg 99-103 und 109-119 habe das Bezirksamt nicht zugestimmt, erklärte der Bürgermeister. „Im Gegenteil: Wir haben an dieser Stelle empfohlen, den geplanten Wohnungsbau voranzutreiben“, so Igel. Bei dieser Ablehnung bleibe es. Laut der verbreiteten Liste soll dazu ebenfalls die Zustimmung des Bezirks vorgelegen haben.

Flüchtlinge in Berlin: Neue Container in Treptow-Köpenick - Bezirk widerspricht Senat | Berlin - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fluechtlinge-in-berlin-neue-container-in-treptow-koepenick---bezirk-widerspricht-senat-,10809148,33855886.html?originalReferrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&originalReferrer=https://www.facebook.com#plx755855408

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